Best Buy

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Best Buy
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Rechtsform Corporation
ISIN US0865161014
Gründung 1966
Sitz Richfield, Minnesota
Leitung Hubert Joly
Mitarbeiter 155.000 (2009)
Umsatz 45,015 Mrd. USD (2008)
Branche Einzelhandel (Elektronik)
Website www.bestbuy.com
Best-Buy-Filiale in Edmonton

Best Buy ist ein US-amerikanisches Unternehmen mit Firmensitz in Richfield, Minnesota.

Best Buy verkauft Unterhaltungselektronik sowie eine große Anzahl von verschiedenen Produkten wie Computer, Computersoftware, Videospiele, Musik-DVDs, Mobiltelefone, Digital- und Videokameras sowie Haushaltsgeräte wie Geschirrspüler, Trockner und Gefrierschränke. Jedes Geschäft von Best Buy hat des Weiteren ein Angebot an Ausrüstungsgegenständen für Fahrzeuge.

Best Buy besitzt selbst einige Marken, die in den Geschäften von Best Buy verkauft werden. Gegenwärtig gehören Best Buy fünf Handelsmarken: Insignia, Dynex, Init, Geek Squad und Rocketfish.

Firmengeschichte[Bearbeiten]

Best Buy wurde 1966 gegründet, als Richard M. Schulze und sein Geschäftspartner Gary Smoliak ein Unternehmen mit dem Firmennamen Sound of Music in Saint Paul, Minnesota eröffneten.[1] 1967 erwarb Sound of Music das Unternehmen Kencraft Hi-Fi Company und Bergo Company. Das zweite Geschäft wurde in der Nähe der University of Minnesota und das dritte Geschäft in Downtown Minnesota eröffnet. 1969 erfolgte der Gang an die Börse.

2001 erwarb Best Buy das kanadische Unternehmen Future Shop Ltd. und erhielt hierdurch Zugang auf den kanadischen Einzelhandelsmarkt der Unterhaltungselektronik. 2002 wurde das Unternehmen Geek Squad erworben.

2007 wurde eine Sammelklage gegen Microsoft und Best Buy in einem Berufungsverfahren vor dem United States Court of Appeals for the Ninth Circuit in San Francisco – trotz Bedenken – auf Grundlage des RICO Act zugelassen. Die Klage war im April 2000 durch James Odom angestrengt worden, der beiden Firmen Betrug vorwarf, da sie bei Käufen über Kreditkarten Kundeninformationen austauschten und der Kunde darüber nicht informiert werde. Microsoft hatte sich nach einer Investition von 200 Millionen US-Dollar in Best Buy verpflichtet, Werbung für diese Firma zu machen, im Gegenzug sollte der Händler Produkte von Microsoft bewerben. [2]

2008 gaben Best Buy und Carphone Warehouse die Gründung eines Gemeinschaftsunternehmen bekannt, an dem beide Seiten 50 % halten.

In Izmir öffnete 2010 der erste Best-Buy-Markt der Türkei, in Großbritannien folgte im Frühling 2010 die erste britische Niederlassung. Man rechnet damit, dass Best Buy versuchen wird, langfristig in ganz Europa Fuß zu fassen.[3]

Verschiedenes[Bearbeiten]

Die Verkaufsgeschäfte sind gewöhnlich in leichtem Braunton ausgestattet und der Eingangsbereich ist in blauer Farbe gestaltet. Best Buy geriet im Februar 2008 in die Schlagzeilen, da aufgrund eines verloren gegangenen Notebooks eine Schadensersatzklage in Höhe von 54 Millionen Dollar erhoben wurde.[4]

Best Buy ist der Hauptsponsor des NASCAR-Teams Haas CNC Racing und dessen Fahrer Jeff Green.[5]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. newsoxy.com:Richard M. Schulze, Best Buy Founder, Agrees To Step Down​​. Abgerufen am 24. Oktober 2013. (englisch)
  2. Microsoft und Best Buy: Eine „kriminelle Vereinigung“? auf www.golem.de
  3. Capital 07/2010 (Juni 2010), Seite 86f.: Interview mit Roland Weise, dem Chef von Media-Saturn
  4. The lost laptop and the $54 million lawsuit. tgdaily.com. 12. Februar 2008. Abgerufen am 17. Juni 2012.
  5. Press Release. "Best Buy on board with Green's No. 66." NASCAR. vom 12. Januar 2006; Abgerufen am 28. November 2006.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Best Buy – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien