Bettenfeld

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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der Ortsgemeinde Bettenfeld in Rheinland-Pfalz. Für den Ort in Bayern, siehe Rothenburg ob der Tauber.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Bettenfeld
Bettenfeld
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Bettenfeld hervorgehoben
50.0853527777786.759825465Koordinaten: 50° 5′ N, 6° 46′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bernkastel-Wittlich
Verbandsgemeinde: Manderscheid
Höhe: 465 m ü. NN
Fläche: 17,27 km²
Einwohner:

657 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 38 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54533
Vorwahl: 06572
Kfz-Kennzeichen: WIL
Gemeindeschlüssel: 07 2 31 009
Adresse der Verbandsverwaltung: Kurfürstenstraße 15
54531 Manderscheid
Webpräsenz: www.bettenfeld.de
Ortsbürgermeister: Reinhold Meuers
Lage der Ortsgemeinde Bettenfeld im Landkreis Bernkastel-Wittlich
Eifelkreis Bitburg-Prüm Landkreis Birkenfeld Landkreis Cochem-Zell Landkreis Vulkaneifel Trier Landkreis Trier-Saarburg Rhein-Hunsrück-Kreis Bernkastel-Kues Brauneberg Burgen (Hunsrück) Erden Gornhausen Graach an der Mosel Hochscheid Kesten Kleinich Kommen Lieser (Gemeinde) Lösnich Longkamp Maring-Noviand Minheim Monzelfeld Mülheim (Mosel) Neumagen-Dhron Piesport Ürzig Veldenz Wintrich Zeltingen-Rachtig Bausendorf Bengel (Mosel) Diefenbach (bei Wittlich) Flußbach Hontheim Kinderbeuern Kinheim Kröv Reil Willwerscheid Bettenfeld Dierfeld Eckfeld Eisenschmitt Gipperath Greimerath (Eifel) Großlittgen Hasborn (Eifel) Karl (Eifel) Laufeld Manderscheid Meerfeld Musweiler Niederöfflingen Niederscheidweiler Oberöfflingen Oberscheidweiler Pantenburg Schladt Schwarzenborn (Eifel) Wallscheid Berglicht Breit Büdlich Burtscheid (Hunsrück) Deuselbach Dhronecken Etgert Gielert Gräfendhron Heidenburg Hilscheid Horath Immert Lückenburg Malborn Merschbach Neunkirchen (Hunsrück) Rorodt Schönberg (bei Thalfang) Talling Thalfang Burg (Mosel) Enkirch Irmenach Lötzbeuren Starkenburg (Mosel) Traben-Trarbach Altrich Arenrath Bergweiler Binsfeld Bruch (Eifel) Dierscheid Dodenburg Dreis Esch (bei Wittlich) Gladbach (Eifel) Heckenmünster Heidweiler Hetzerath (Eifel) Hupperath Klausen (Eifel) Landscheid Minderlittgen Niersbach Osann-Monzel Platten (bei Wittlich) Plein Rivenich Salmtal Sehlem (Eifel) Morbach WittlichKarte
Über dieses Bild
Fritz von Wille: Landschaft bei Bettenfeld, 1912

Bettenfeld ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz in der südlichen Vulkaneifel. Sie gehört der Verbandsgemeinde Manderscheid an. Bettenfeld ist ein staatlich anerkannter Fremdenverkehrsort.[2]

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Der Ort (460–480 m über NN) wird von zwei Erhebungen umgeben: Südwestlich liegt das Waldgebiet des 544 m hohen Holzbeul, während sich auf der östlichen Seite des Bettenfelder Gebietes der ehemalige Vulkan des Mosenberges erhebt. Der Mosenberg (519 m) enthält vier Krater. Der eindrucksvollste davon ist der mit Wasser gefüllte Windsborn, ein Kratersee, dessen Ringwall vollständig erhalten ist. Der Windsborn ist der einzige Bergkratersee nördlich der Alpen. Die außergewöhnliche Erscheinung des Mosenberges wurde schon im 19. Jahrhundert von Reisenden, Künstlern und Wissenschaftlern gewürdigt, unter anderem von dem Maler Fritz von Wille und dem Naturforscher Alexander von Humboldt.

[Bearbeiten] Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung Bettenfelds war im Jahr 1179.[3] Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Bettenfeld zur Herrschaft Malberg.

Mit der Besetzung des linken Rheinufers durch Napoleons Revolutionstruppen wurde der Ort 1794 französisch und gehörte von 1798 bis 1814 zum Saardepartement. Aufgrund der Beschlüsse auf dem Wiener Kongress wurde 1815 das Rheinland und damit auch der Ort Bettenfeld dem Königreich Preußen zugeordnet. Unter der preußischen Verwaltung wurde der Regierungsbezirk Trier in der Provinz Niederrhein und 1816 der Kreis Wittlich gebildet. Bettenfeld wurde zunächst Sitz einer Bürgermeisterei im Kreis Wittlich, zu der auch die Gemeinde Meerfeld gehörte.[4] Später wurde Bettenfeld von der Bürgermeisterei Manderscheid verwaltet.[5]

Seit 1946 ist die Gemeinde Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Gemeinderat in Bettenfeld besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden. Die zwölf Sitze im Gemeinderat verteilen sich auf drei Wählergruppen.[6]

[Bearbeiten] Wappen

Die Wappenbeschreibung lautet: „Von Rot über Silber durch Wellenschnitt geteilt, darin eine gestürzte, von Silber über Blau geteilte Spitze, oben zwei linke, rote Spickel, unten begleitet links von einem roten Tatzenkreuz, rechts von einem roten Schildchen“.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

Im Osten von Bettenfeld verläuft die Bundesautobahn 1, im Süden die Bundesautobahn 60.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Bettenfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Heinrich Beyer: Urkundenbuch zur Geschichte der jetzt die preussischen Regierungsbezirke Coblenz und Trier bildenden mittelrheinischen Territorien, 1860, Seite 203
  4. Friedrich von Restorff: Topographisch-Statistische Beschreibung der Königlich Preußischen Rheinprovinzen, 1830, Seite 908
  5. Otto Beck: Beschreibung des Regierungsbezirks Trier, Band 1, 1868, Seite 152
  6. Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
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