Bettingen BS
| BS ist das Kürzel für den Kanton Basel-Stadt in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Bettingen zu vermeiden. |
| Bettingen | |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Staat: | Schweiz |
| Kanton: | Basel-Stadt |
| Bezirk: | (Der Kanton Basel-Stadt kennt keine Bezirke.) |
| Gemeindenummer: | 2702 |
| Postleitzahl: | 4126 |
| Koordinaten: | 617043 / 26895947.5711117.6651138378Koordinaten: 47° 34′ 16″ N, 7° 39′ 54″ O; CH1903: 617043 / 268959 |
| Höhe: | 378 m ü. M. |
| Fläche: | 2.23 km² |
| Einwohner: | 1188 (31. Dezember 2011)[1] |
| Website: | www.bettingen.ch |
| Karte | |
Bettingen ist eine politische Gemeinde und neben Riehen die einzige Landgemeinde des kleinen Kantons Basel-Stadt in der Schweiz.
Bettingens Nachbargemeinden sind das baselstädtische Riehen und das baden-württembergische Grenzach-Wyhlen und Inzlingen.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Bevölkerung
| Bevölkerungsentwicklung[2] | |||||||||||||||
| Jahr | 1774 | 1815 | 1850 | 1900 | 1920 | 1941 | 1950 | 1960 | 1970 | 1980 | 1990 | 2000 | 2008 | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 193 | 233 | 279 | 490 | 505 | 441 | 553 | 765 | 1062 | 1161 | 1069 | 1151 | 1175 | ||
Die Bevölkerungsdichte beträgt 31.8 Pers./ha. Ende 2008 waren fast ein Viertel der Einwohner (24,3 %) Ausländer.
Die Religionszugehörigkeit hat sich in den letzten 30 Jahren erheblich verändert. Ende 2008 verteilte sich die Religionszugehörigkeit der Bevölkerung wie folgt (in Klammern die Zahlen von 1980):
| keine Religion | 39,1 % | (16,2) |
| protestantisch | 35,9 % | (67,3) |
| römisch-katholisch | 15,9 % | (15,2) |
| andere Bekenntnisse | 9,1 % | (1,3) |
[Bearbeiten] Gemeinde
Die Gemeinde besteht aus zwei verschiedenen Siedlungen: Zum einen aus dem eigentlichen Dorf Bettingen, einer ehemaligen alemannischen Hofsiedlung, was an der typischen Namensendung ‘-ingen’ deutlich wird. Das Dorf liegt in einer Mulde zwischen den umliegenden Höhen. Anderseits gibt es die beachtliche Häusergruppe auf der Chrischonahöhe rund um die ehemalige Wallfahrtskirche. Diese Siedlung geht auf die Gründung der Pilgermission im Jahre 1840 durch Christian Friedrich Spittler zurück.
Bereits 1356 wurde erstmals ein Gotteshaus auf der St. Chrischona erwähnt, das an der Stelle gebaut worden sein soll, wo der Legende nach der Leichnam der Heiligen Chrischona begraben ist. 1925 wurde die Siedlung durch das Diakonissen-Mutterhaus und ein Pflegeheim erweitert; südlich davon befindet sich die durch die Bürgergemeinde Basel zwischen 1963 und 1965 erbaute Chrischona-Klinik.
Der markanteste Punkt von Bettingen ist der auf der St. Chrischona stehende Fernsehturm der Swisscom, der 1984 in Betrieb ging. Er ist mit 250 m das höchste frei stehende Bauwerk der Schweiz und steht auf dem höchsten Punkt des Kantons Basel-Stadt.
Durch die Buslinie 32 der Basler Verkehrsbetriebe ist Bettingen und St. Chrischona mit dem Nahverkehrsliniennetz des Tarifverbundes Nordwestschweiz verbunden.
[Bearbeiten] Weblinks
- Offizielle Website der Gemeinde Bettingen
- Bettingen im Historischen Lexikon der Schweiz
- Links zum Thema Bettingen im Open Directory Project
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bevölkerungsbilanz nach Geschlecht, Heimat und Gemeinde im Dezember 2011 (XLS; 178 kB), Statistisches Amt Basel-Stadt
- ↑ statistik-bs.ch: Statistisches Amt des Kantons Basel-Stadt, Zugriff am 7. März 2010

