Beutelschneider

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Pieter Bruegel der Ältere:
Der Misanthrop, um 1568.

Mit Beutelschneider wurde im Mittelalter ein Dieb bezeichnet, der den am Gürtel befestigten Geld- oder Almosenbeutel samt Inhalt abschnitt. Heute bezeichnet man im übertragenen Sinne auch einen Anbieter überteuerter Waren oder Dienstleistungen als Beutelschneider.

Literatur [Bearbeiten]

  • Moritz Gottlieb Saphir, Adolf Glassbrenner: Conversations-Lexikon für Geist, Witz und Humor. Band I, Verlag Robert Schäfer 1852, S. 111 (Auszug (Google))