Beverstedt

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Beverstedt
Beverstedt
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Beverstedt hervorgehoben
53.4317972222228.821155555555614Koordinaten: 53° 26′ N, 8° 49′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Cuxhaven
Höhe: 14 m ü. NHN
Fläche: 197,6 km²
Einwohner: 13.502 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 68 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 27616,
27432 (Malse)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 04747
Kfz-Kennzeichen: CUX
Gemeindeschlüssel: 03 3 52 059
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schulstr. 2
27616 Beverstedt
Webpräsenz: www.beverstedt.de
Bürgermeister: Ulf Voigts (parteilos)
Lage der Gemeinde Beverstedt im Landkreis Cuxhaven
Nordsee Schleswig-Holstein Bremerhaven Landkreis Osterholz Landkreis Rotenburg (Wümme) Landkreis Stade Landkreis Wesermarsch Armstorf Bad Bederkesa Belum Beverstedt Hagen im Bremischen Bülkau Cadenberge Cappel (Niedersachsen) Cuxhaven Drangstedt Hagen im Bremischen Dorum Elmlohe Flögeln Geversdorf Hagen im Bremischen Hechthausen Hemmoor Hollnseth Ihlienworth Köhlen Köhlen Kührstedt Lamstedt Lamstedt Langen (bei Bremerhaven) Lintig Loxstedt Midlum (Land Wursten) Misselwarden Mittelstenahe Mulsum (Land Wursten) Neuenkirchen (Land Hadeln) Neuhaus (Oste) Nordholz Nordleda Oberndorf (Oste) Odisheim Osten (Oste) Osterbruch Otterndorf Padingbüttel Ringstedt Hagen im Bremischen Schiffdorf Steinau (Niedersachsen) Stinstedt Stinstedt Hagen im Bremischen Wanna Wingst Wremen Hagen im BremischenKarte
Über dieses Bild

Beverstedt (plattdeutsch Bevers) ist eine Einheitsgemeinde im Landkreis Cuxhaven in Niedersachsen.

Geografie[Bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Orte in der Einheitsgemeinde Beverstedt
Ortschaft Einwohner
(2010)
Fläche in
km²
Appeln 428 14,52
Beverstedt 4.099 51,40
Bokel 2.511 20,96
Frelsdorf 708 25,29
Heerstedt 453 18,89
Hollen 846 15,60
Kirchwistedt 468 25,07
Lunestedt 2.565 17,25
Stubben 1.537 8,62
Wellen
Wollingst

Zum 1. November 2011 wurden die Samtgemeinde Beverstedt und die bis dahin selbständigen Gemeinden aufgelöst und die Gemeinde Beverstedt aus den Mitgliedsgemeinden der Samtgemeinde neugegründet.[2]
Zum Flecken Beverstedt in der vorherigen Samtgemeinde gehörten die Ortsteile Deelbrügge, Heyerhöfen, Kramelheide, Osterndorf, Spintenkamp, Taben, Wachholz, Wehldorf, Wellen, Wollingst und Beverstedtermühlen. Der Gemeinderat beschloss, in den ehemals selbständigen Gemeinden und zusätzlich in den vor einigen Jahren in den Flecken Beverstedt eingemeindeten Ortsteilen Wellen und Wollingst Ortsvorsteher einzusetzen.

Naturschutzgebiete[Bearbeiten]

Geschichte[Bearbeiten]

An den Einfallstraßen Beverstedts stehen Wappen und Biberfiguren

Herkunft des Namens[Bearbeiten]

In frühen Erwähnungen zu Westerbeverstedt lag das Dorf „Westrian bever igi seti“, (auf der westlichen Biberinsel).[3]. Der namensgebende Biber kommt deshalb im Wappen Beverstedts vor und kleine Biberfiguren stehen an den Zufahrtsstraßen des Ortes.

Urkundliche Erwähnungen[Bearbeiten]

Der Ort wird 1228 als Beversate erwähnt, seit spätestens 1666 führt er die Bezeichnung Flecken als Marktort. Beverstedt verwaltete einst das Amt Beverstedt mit über 40 angehörigen Gemeinden.

Hexenprozess 1607[Bearbeiten]

Auf dem Gut Altluneberg (Ortsteil von Wehdel, Gemeinde Schiffdorf) wurden Unterlagen gefunden über einen Hexenprozess, der 1607 in Heyerhöfen (zwischen Beverstedt und Heerstedt) geführt wurde. Die Dorfwirtin Engell von Grollen aus Westerbeverstedt (heute Ortsteil von Lunestedt) wurde der Hexerei angeklagt.[4][5]

Wechselnde Zugehörigkeit[Bearbeiten]

Mittelalter

Ab dem 11. Jahrhundert gelang es den Erzbischöfen von Bremen, ein Territorium (Erzstift) zu schaffen, zu dem auch Beverstedt gehörte.

Nach 1648

Nach dem Dreißigjährigen Krieg gehörte der Ort zum schwedischen Herzogtum Bremen, dann von 1712 bis 1715 zu Dänemark und seit 1715 zum Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg.

Franzosenzeit

In der Franzosenzeit gehörte Beverstedt zum Departement der Elbe- und Weser-Mündung, zwischen März und Dezember 1810 zum Königreich Westphalen, danach zum Departement der Wesermündungen.

Seit 1814

Nach 1814, dem Sieg der Alliierten über Napoléon I., wurde das Departement Teil des Königreiches Hannover. 1852 bis 1859 bestand das Amtsgericht Beverstedt. 1866 kam das Königreich als Provinz Hannover zu Preußen. Seit 1946 entstand daraus das Bundesland Niedersachsen.

Nationalsozialistische Zeit[Bearbeiten]

In der Zeit nach 1933 wurden die jüdischen Mitbürger Beverstedts, die in die Vereine integriert waren, mehr und mehr ausgegrenzt. Schließlich wurden Mitglieder der Familien Brumsack und Goldberger in Konzentrationslagern umgebracht. Auf dem jüdischen Friedhof erinnert eine Stele an die Mitglieder der jüdischen Familien. Nur Julius Brumsack konnte die NS-Zeit überleben und in Beverstedt nach dem Krieg wieder ein Geschäft eröffnen.[6][7][8]

Martin Bensen, der ehem. Fleckenbürgermeister des Ortes, hat die Geschichte der Juden erforscht. Und er ist auch einem Beispiel für Euthanasie-Tötungen nachgegangen und hat eine Erinnerungsstätte am Eingang des Beverstedter Friedhofs erstellen lassen.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Februar 1971 wurden die Gemeinden Osterndorf und Wehldorf eingegliedert. Wellen und Wollingst kamen am 1. März 1974 hinzu.[9]

Am 1. November 2011 bildeten Appeln, Bokel, Frelsdorf, Heerstedt, Hollen, Kirchwistedt (mit den am 1. März 1974 eingegliederten Orten Ahe und Altwistedt[10]), Lunestedt und Stubben zusammen mit Beverstedt die neue Einheitsgemeinde.[11]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1987 1992 1997 2002 2007 2008 2009 2010 2011
Einwohner 12.463 12.787 13.663 14.314 13.725 13.783 13.725 13.694 13.615

(jeweils zum 31. Dezember)[12]

Politik[Bearbeiten]

Kommunalwahl 2011
 %
50
40
30
20
10
0
41,14 %
39,72 %
11,40 %
2,43 %
2,16 %
1,51 %
1,59 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
-3,60 %p
-2,64 %p
+5,63 %p
-2,05 %p
-0,45 %p
+1,51 %p
+1,59 %p

Rat und Bürgermeister[Bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 11. September 2011 führte zu folgender Sitzverteilung im Rat der Stadt:

  • CDU – 12 Sitze
  • SPD – 12 Sitze
  • Grüne – 3 Sitze
  • FDP – 1 Sitz
  • Die Linke – 1 Sitz
  • Einzelwahlvorschlag – 1 Sitz

Hauptamtlicher Bürgermeister ist Ulf Voigts.

Ortsvorsteher[Bearbeiten]

  • Appeln: Wilfried Geils (SPD)
  • Beverstedt: Harald Michaelis (SPD)
  • Bokel: Heinz Becker (SPD)
  • Frelsdorf: Gerhard Hillmann (CDU)
  • Heerstedt: Manfred Tönjes (CDU)
  • Hollen: Meinhard Hühnken (SPD)
  • Kirchwistedt: Wilfried Windhorst (CDU)
  • Lunestedt: Manfred Woltmann (CDU)
  • Stubben: Gerhard Tienken (SPD)
  • Wellen: Klaus Tienken (CDU)
  • Wollingst: Bernd Beckmann (CDU)

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen der Gemeinde zeigt einen Biber auf goldenem Grund, der sich von einem grünen Hügel empor reckt durch den ein silberner Fluss fließt. Im Zuge der Umwandlung in eine Einheitsgemeinde wurde bekanntgegeben, dass an einer Modifikation des Wappens gearbeitet wird. Das Wappentier soll einen freundlicheren Ausdruck erhalten und von elf Eichenblättern umrahmt werden, die die elf Ortschaften symbolisieren. Außerdem wurde ein Gemeindelogo für offizielle Veröffentlichungen der Gemeinde geschaffen[13].

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Theater[Bearbeiten]

Seit 1990 gibt es die Neue Bühne Beverstedt[14][15], die etwa jährlich ein Theaterstück auf die Bühne bringt. Ihr Leiter, Lutz Hoeppner, legt Wert auf "textlich ambitionierte und modern inszenierte Stücke"[14]. Auch außerhalb Beverstedts ist die Neue Bühne Beverstedt schon mehrfach aufgetreten.

Bauwerke[Bearbeiten]

In Beverstedt gibt es eine ganze Reihe von denkmalgeschützten Bauwerken[16].

An der Hauptkreuzung mitten im Ort liegt die evangelische Fabian und Sebastian-Kirche. In der Logestraße steht ein imposantes Haus: Diedrich Wintjen und Frau Margarete geb. Ordemann erbauten es 1924. In den Balken ist zu lesen "Der Herr ist mein Hirte mir wird nichts mangeln". Außerdem ist eine plattdeutsche Lebensweisheit in den Balken geschrieben: "En egen Hus en egen Hof un Arbeit alle Dag De Meisten is dat Glück to grot so sökt se sik en Plag."

Zwischen Beverstedt und Wellen liegt auf der linken Seite etwas abseits die Monsilienburg. Über sie ist bekannt, dass das "Castrum monsowe" 1212 von den Stedingern und Osterstadern zerstört worden ist. Heute ist nur noch die gut 3 Meter hohe und 70 x 70 Meter umfassende Ringwallanlage zu erkennen. Sie ist von Bäumen bewachsen.

In Deelbrügge ist eine Wassermühle renoviert. Der Heimatverein der Samtgemeinde Beverstedt veranstaltet dort Tage, an denen Korn gemahlen sowie Brot und Butterkuchen verkauft wird - gebacken wird aber im Lehmbackofen am Heimathaus in Wachholz.

Im Ortsteil Wachholz steht ein niederdeutsches Hallenhaus, das Heimathaus Wachholz. Es gehört seit 1979 der Samtgemeinde Beverstedt. Der Heimatverein der Samtgemeinde Beverstedt macht es zu einem kulturellen Mittelpunkt. Theatervorführungen, Backtage aber auch private Feiern finden dort statt.[17]

In der Hindenburgstraße steht am Eingang von Stubben her ein Haus, das schon fast verfallen war, dann aber doch saniert werden konnte. Nun beherbergt dieses "Kracke-Haus" mehrere Firmen [18] [19].

Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Das Handelsunternehmen Aldi-Nord ist mit einer seiner Regionalniederlassungen und einem großen Zentrallager im Ortsteil Heyerhöfen ansässig. Es gibt mehrere Einkaufsmärkte, mehrere Tankstellen, Kfz-Werkstätten, Apotheken, Gastwirtschaften, drei Galerien, mehrere Ärzte und ein Facharztzentrum. Geschäfte vieler Fachrichtungen liegen im Ortszentrum. Außer einem bestehenden Wochenmarkt, ist ein RegioMarkt entstanden, bei dem ökologisch wirtschaftende Landwirte, Gärtner, Imker und Fischwirte ihre Produkte unter einem Dach anbieten (Markthallenkonzept).[20][21] An der Stelle eines Kaufhauses soll ein Combi-Verbrauchermarkt entstehen.[22]

Verkehr[Bearbeiten]

Die Gemeinde liegt an der Bundesstraße 71 zwischen Bremerhaven und Bremervörde, die Straße führt weiter in Richtung Hamburg, Stade und Buxtehude. Eine Umgehungsstraße - nördlich an Beverstedt vorbei - entlastet seit 2005 den Ortskern vom Verkehr.

Von Beverstedt gibt es eine Buslinie nach Bremerhaven. Innerhalb der Gemeinde Beverstedt ist ein flächendeckendes Anruf-Sammeltaxi-System eingerichtet.[23]

In den Ortsteilen Stubben und Lunestedt befinden sich jeweils ein Bahnhof an der Bahnstrecke Bremen–Bremerhaven und im Ortsteil Frelsdorf ein Bahnhof an der Bahnstrecke Bremerhaven–Buxtehude der EVB.

Der Elbe-Weser-Radweg verläuft durch Beverstedt.

Kanufahrten auf der Lune[Bearbeiten]

Die Lune war bis Anfang des 17. Jahrhunderts von der Mündung aufwärts bis Beverstedt-Deelbrügge mit Schiffen befahrbar. Heute ist es keine Hauptverkehrsader mehr, aber der Fluss ist jetzt wieder mit dem Kanu befahrbar.[24]

Infrastruktur[Bearbeiten]

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

  • Das Rathaus, Schulstraße 2
  • Der Wasser- und Boden-Verband
  • Die Polizei
  • Die Freiwilligen Feuerwehren in Beverstedt mit Stationen in Altwistedt, Appeln, Bokel, Frelsdorf, Heerstedt, Heise, Hollen, Kirchwistedt, Lunestedt, Stubben, Osterndorf, Wehldorf, Wellen und Wollingst

Bildung[Bearbeiten]

  • Grundschule Beverstedt, An der Brake 13
  • Grundschule Bokel, Mühlenstraße 7
  • Privates Gymnasium
  • Musikschule Beverstedt-Hagen am Feldhofplatz in Beverstedt.
  • Volkshochschule in Räumen der Schulen
  • Kunstschule ("Bunte Kuh") der Gemeinde Beverstedt in Lunestedt

Soziales[Bearbeiten]

  • Zehn Kindergärten in Appeln, Beverstedt (Waldmäuse und Frieda Mallet), Bokel, Frelsdorf, Hollen, Lunestedt, Stubben, Wellen, Wollingst
  • Acht Jugendeinrichtungen

Vereine[Bearbeiten]

  • Der Markt- und Kulturverein (MuK) Beverstedt pflegt seit 1992 die kulturellen Interessen.
  • Es gibt zudem Angelvereine, Gewerbevereine, Jagdgenossenschaften, die Landfrauen, die Landjugend, die Naturfreunde, den Natur- und Umweltschutzvereine, einen Imkerverein sowie Schützenvereine und Sportvereine in fast allen Orten

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten]

  • Johann Vogt, 1695 - 1764, Theologe, Historiker und Domprediger in Bremen
  • Wolbrand Vogt, 1698 - 1774, Theologe und Domprediger in Bremen
  • Caspar Voght, 1707 - 1781, Hamburger Kaufmann und Senator, Sohn des Beverstedter Pastors Voght, Vater von Caspar Voght[25]
  • Hermann Goldberger, * 1854, Autor, Journalist und Verleger
  • Carl Vinnen, 1863 - 1922, Kunstmaler in Beverstedt-Osterndorf, Mitglied der Worpsweder Künstlerbewegung
  • Eduard von der Hellen, 1863 - 1927, Archivar, Herausgeber, Autor
  • Alfred Goldberger, 1899 - 1992, Jurist, Überlebender der Shoa
  • Käthe Spreen, 1911 - 1941, Euthanasie-Opfer aus Beverstedt
  • Julius Brumsack, 1915 - 2011, "hoch angesehener Kaufmann"[26][27][28]
  • Hans Mindermann, 1917 - 1992, langjähriger Ortsheimatpfleger in Beverstedt, Mitglied und Förderer des Lunekrings in Lunestedt

Sagen und Legenden[Bearbeiten]

  • Der Wagen am Himmel[29]
  • Die Kronendornen von Beverstedt[29]
  • Ein Kind geboren, ein Sohn gegeben[29]
  • Der Richter am Wollingster See[29]
  • Die tapferen Wollingster[29]
  • Der Wiedergänger am Wollingster See[30]
  • Das Abenteuer des Junkers von Schwanewede[30]
  • Sage vom "gleunigen" Hund in der Monsilienburg[30]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Beverstedt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 102 Bevölkerung - Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2013 (Tabelle K1020014) (Hilfe dazu)
  2. Gesetz über die Neubildung der Gemeinde Beverstedt, Landkreis Cuxhaven. Vom 17. Februar 2011
  3. Arnold Plesse, Arbeitskreis Chronik: Lunestedter Chronik. Freschluneberg und Westerbeverstedt - Ein Dorf mit Zukunft, Gemeinde Lunestedt 2009, S. 15.
  4. Kurt Eckert: Gesche Milden und ihr Buhle, Nordsee-Zeitung, Bremerhaven vom 13. April 1950
  5. Lutz Hoeppner: Swatte Smeer, Chronik des Pfarrers Johann Weisvogel über den Beverstedter Hexenprozess 1607, Selbstverlag (L. Hoeppner, Lunsheide 9, 27616 Beverstedt) 2007, ISBN 978-3-00-022426-3
  6. Von Beverstedt in den Tod, Artikel der Nordsee-Zeitung am 17. November 2011
  7. Erinnerung an die Juden, Artikel der Nordsee-Zeitung am 16. November 2012
  8. "In Gedenken an die Beverstedter Juden, Artikel im Bremervörder-Anzeiger am 24. Februar 2012
  9.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 248.
  10.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 242.
  11. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2011
  12. LSKN-Online
  13. "Beverstedt ist keine Samtgemeinde mehr"; Bericht des Osterholzer Kreisblattes vom 3. November 2011 über die Bildung der Einheitsgemeinde
  14. a b Bericht der Nordsee-Zeitung am 15. Januar 2010 über die Neue Bühne Beverstedt
  15. Bericht über das Stück "Glückliche Zeiten" (2012) in der Nordsee-Zeitung
  16. denkmalgeschützte Bauwerke in Beverstedt
  17. Internetseite des Heimatvereins Beverstedt
  18. Internetseite über das Kracke-Haus in der Hindenburgstraße 24
  19. Die Familie Kracke war in Beverstedt seit 1790 ansässig. Nachdem das Haus in der Hindenburgstraße im September 1895 abbrannte, ließ es Ludwig Kracke 1897 an derselben Stelle wieder neu bauen. 1998 kaufte der Wirtschaftsinformatiker Harald Tienken aus Beverstedt-Wachholz die Ruine und sanierte das Haus, so dass es jetzt ein Schmuckstück des Ortes ist. (nach: "Aus Schandfleck wird Schmuckstück", Harald Tienken hat das alte Kracke-Haus in Beverstedt vor dem Verfall gerettet und aufwendig nach historischen Vorgaben saniert, Nordsee-Zeitung vom 24. April 2014)
  20. Internetseite zum Regiomarkt Beverstedt
  21. Seite des Regiomarktes Beverstedt
  22. Bericht der Nordsee-Zeitung zum geplanten Combi-Verbrauchermarkt
  23. Erläuterungen zum Anrufsammeltaxi auf www.beverstedt.de
  24. zu den Kanufahrten siehe den Artikel über die Lune
  25. Erläuterung zu Caspar Voght auf der Diskussionsseite
  26. Nach dem Tode Julius Brumsacks (*19. Januar 1915 †22. Oktober 2011) veröffentlichte die Gemeinde Beverstedt am 26. November 2011 in der Nordsee-Zeitung einen Nachruf: "Der Verstorbene gehörte zu den beiden alteingesessenen, in Beverstedt hoch angesehenen jüdischen Brumsack-Familien, deren 6 Mitglieder am 17. November 1941 aus unserer Gemeinschaft ausgestoßen, nach Osteuropa verschleppt und dort von Faschisten ermordet wurden. Julius Brumsack ... kehrte nach dem Krieg ... zurück. 'Ich hatte Heimweh nach Beverstedt', bekannte er. ... In Beverstedt gründete er seine Familie, betrieb jahrzehntelang erfolgreich ein Textilgeschäft und blieb bis ins hohe Alter, ..., in Beverstedt. Seine Hand zur Versöhnung hat uns Julius Brumsack durch seine Rückkehr nach Deutschland ausgestreckt, jetzt nehmen wir in tief empfundener Trauer, Dankbarkeit und Respekt Abschied von einem alten Beverstedter. Martin Bensen, Bürgermeister im Flecken Beverstedt; Ulf Voigts, Gemeindedirektor." (Beerdigt wurde Julius Brumsack auf dem jüdischen Friedhof in Beverstedt - lt. Bericht vom 4. November 2011 in der Nordsee-Zeitung.)
  27. Todesanzeige der Familie zum Tode Julius Brumsacks
  28. Nachruf der Gemeinde Beverstedt auf den Tod Julius Brumsacks
  29. a b c d e „Hake Betken siene Duven“ Das Sagenbuch von Elb- und Wesermündung ISBN 3-931771-16-4 von den Männer vom Morgenstern
  30. a b c „Sagen der Heimat“ Heimatkundliche Schriften, herausgegeben vom Kreislehrerverband Wesermünde und vom Bremerhavener Lehrerverein VI. Folge, gesammelt von Heinrich Mahler