Bewegungssensor

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Dieser Artikel behandelt das elektromechanische Bauteil. Bezüglich der Detektion sich bewegender Personen siehe Bewegungsmelder
Röntgenaufnahmen eines Bewegungssensors eines Schlafphasenweckers des Unternehmens Axbo. Unten Zoom auf einen der Sensoren mit zwei Metallkugeln
Fußfessel mit Datenlogger (MSR145), welcher einen integrierten Bewegungssensor enthält.

Ein Bewegungssensor ist ein Bauteil, mit dem eine räumliche Bewegung bzw. Lageänderung in eine elektrische Größe umgesetzt wird, die mit geeigneter Beschaltung ausgewertet werden kann. Im einfachsten Fall ist es ein elektrisch-mechanisches Bauteil, z. B. ein Neigungsschalter.

Häufig werden Bewegungsmelder auch als Bewegungssensoren bezeichnet.

Mechanismus[Bearbeiten]

Der meist verwendete Mechanismus besteht aus einem oder mehreren beweglichen, leitfähigen Körpern (im Foto: die beiden Kugeln) die bei Bewegung einen Kontakt schließen können oder eines elektrischen Impuls auslösen.

Zum Teil wird eine Kombination rechtwinkelig angeordneter Bewegungssensoren verwendet, womit eine Bewegung im 2- bzw. 3-dimensionalen erfasst werden kann.

Einsatz[Bearbeiten]

Eingesetzt werden Bewegungssensoren unter anderem, um Energie zu sparen, wenn beispielsweise die Funktion eines elektronischen Gerätes nur während eines Bewegungsvorganges erforderlich ist und die Energieversorgung durch Akkumulatoren nur für einen begrenzten Zeitraum möglich ist. Ein weiterer Anwendungsbereiche besteht in der Aufzeichnung menschlicher Bewegungen, z. B. der Arme oder Beine. Die Messung von Bewegungsaktivitäten mittels Sensoren wird oftmals in internetbasierten Gesundheitsprogrammen angewendet. Solche Bewegungsprogramme werden beispielsweise von Firmen zum Gesundheitsmanagement der Mitarbeiter oder von medizinischen Fachpersonen bei der Betreuung von Patienten eingesetzt. Zur Aufzeichnung der Bewegungsdaten trägt der Anwender zum Beispiel einen Datenlogger [1] als Fußfessel mit integrierten 3-Achsenbeschleunigungs- sowie Luftdrucksensoren. Die mittels Sensoren aufgezeichneten Daten können zeigen, wie gesundheitswirksam die gesammelten Aktivitäten waren.

Weitere Anwendungsbereiche für Bewegungssensoren sind mobile elektronische Geräte wie Handys u.ä.[2][3][4] oder in Spielekonsolen.[5] Oder auch in Schlafphasenweckern, die den Benutzer in einer Phase wecken in der er sich bewegt, deshalb genügen hier reine Bewegungssensoren.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bewegungssensor in Datenlogger
  2. Bewegungssensor im FOMA, golem.de
  3. Bewegungssensor im smartphone, pcwelt.de
  4. Beschleunigungssensor in verschiedenen iPhone-Modellen, macerkopf.de
  5. Wii-Steuerung, chip.de