Bewirtschaftung

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Unter Bewirtschaftung versteht man die sinnvolle und wertschöpfende Nutzung von vorhandenen Ressourcen.

Bewirtschaftung von Flächen[Bearbeiten]

In der Landwirtschaft werden Kulturlandschaften oder im Gebäudemanagement Liegenschaften bewirtschaftet. Typische Beispiele sind landwirtschaftliche Nutzflächen, Fabrikgebäude, in denen Produkte für den Markt erzeugt werden, oder Kaufhäuser, die Waren umsetzen.

Als unbewirtschaftet gelten zum Beispiel Ödland, Urlandschaften oder leerstehende Gewerbebauten.

Durch spezifische Formen der Bewirtschaftung einer Naturlandschaft bilden sich Kulturlandschaften, welche im Klimax eine charakteristische Pflanzensoziologie mit charakteristischer Artzusammensetzungen aufweisen. Kulturlandschaften, die nicht mehr ihrem ursprünglichen Nutzungstyp entsprechend bewirtschaftet werden, entwickeln sich in verbrachende Kulturlandschaften.

In Krisenzeiten, insbesondere Kriegs- und Nachkriegszeiten, wurde und wird oft staatlicherseits eine Zwangsbewirtschaftung eingeführt. Dies geschieht in solchen Wirtschaftsbereiche, in denen ein Mangel an Ressourcen herrscht, zum Beispiel für Nahrungsmittel, Wohnungen oder Kraftstoffe. Dadurch kann sich eine Kriegsökonomie entwickeln.

Bewirtschaftung in der öffentlichen Verwaltung[Bearbeiten]

In der öffentlichen Verwaltung, aber auch in anderen Bereichen, wird unter Bewirtschaftung der ökonomische und effiziente Umgang mit Ressourcen verstanden, die durch einen Haushaltsplan und Stellenplan bereitgestellt werden. Die Bewirtschaftung geschieht durch den Haushaltsvollzug und gibt der Verwaltung die Möglichkeit, Verbindlichkeiten einzugehen und Forderungen zu begründen durch Handeln nach außen.