Bezirk (Schweiz)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Im Gegensatz zu zentralistisch organisierten Staaten ist in der föderalistisch aufgebauten Schweiz der Teilstaat völlig frei in seiner internen Organisation. So gibt es auch eine Vielfalt an Organisationsstrukturen und Bezeichnungen für die Ebene zwischen Kanton und Gemeinde. Oft wird sie Bezirk, in gewissen Kantonen auch Verwaltungsregion, Verwaltungskreis, Wahlkreis, Amtei oder Amt, im französischsprachigen Landesteil district, im italienischen Landesteil distretto, im rätoromanischen Landesteil districts genannt. Der Leiter eines Bezirksamtes heisst Bezirksammann, Bezirksamtmann, Statthalter oder Regierungsstatthalter.

Der Bezirk dient in der Regel lediglich der Dezentralisierung der kantonalen Verwaltung und der Gerichtsorganisation. Im Kanton Schwyz sind dagegen die Bezirke aus historischen Gründen eigene Rechtssubjekte mit Steuerhoheit und teilweiser eigener Landsgemeinde. Eine vergleichbare Rolle spielen im Kanton Graubünden die Kreise (romanisch circul, Mz. circuls bzw. italienisch circolo, Mz. circoli). Im Kanton Appenzell Innerrhoden ist Bezirk die Bezeichnung für die unterste Verwaltungseinheit, also die politische Gemeinde.

Übersicht[Bearbeiten]

(Reihenfolge der Kantone nach Art. 1Vorlage:Art./Wartung/ch-Suche der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft)

Stand: 14. April 2013

Bezirke der Schweiz gemäss BSF ab 1. Januar 2013
Bezirke und Kreise der Schweiz gemäss BSF ab 1. Januar 2014
Kanton Verwaltungseinheit Anzahl
Wappen des Kantons Zürich Zürich Bezirke 12
Wappen des Kantons Bern Bern Verwaltungskreise
Verwaltungsregionen
10
5
Wappen des Kantons Luzern Luzern – *) – *)
Wappen des Kantons Uri Uri
Wappen des Kantons Schwyz Schwyz Bezirke 6
Wappen des Kantons Obwalden Obwalden
Wappen des Kantons Nidwalden Nidwalden
Wappen des Kantons Glarus Glarus
Wappen des Kantons Zug Zug
Wappen des Kantons Freiburg Freiburg Bezirke 7
Wappen des Kantons Solothurn Solothurn Amteien *) 5 *)
Wappen des Kantons Basel-Stadt Basel-Stadt
Wappen des Kantons Basel-Landschaft Basel-Landschaft Bezirke 5
Wappen des Kantons Schaffhausen Schaffhausen – *) – *)
Wappen des Kantons Appenzell Ausserrhoden Appenzell Ausserrhoden – *) – *)
Wappen des Kantons Appenzell Innerrhoden Appenzell Innerrhoden
Wappen des Kantons St. Gallen St. Gallen – *) – *)
Wappen des Kantons Graubünden Graubünden Bezirke
Kreise
11
39
Wappen des Kantons Aargau Aargau Bezirke 11
Wappen des Kantons Thurgau Thurgau Bezirke 5
Wappen des Kantons Tessin Tessin Bezirke
Kreise
8
37
Wappen des Kantons Waadt Waadt Bezirke 10
Wappen des Kantons Wallis Wallis Bezirke 14
Wappen des Kantons Neuenburg Neuenburg Distrikte 6
Wappen des Kantons Genf Genf
Wappen des Kantons Jura Jura Distrikte 3

) Das Bundesamt für Statistik (BSF) sieht in diesen Kantonen weitere Einheiten vor, die in der Regel formal frühere Bezirksstrukturen fortsetzen; siehe hierzu die folgenden Kantonskapitel. Es handelt sich dabei allerdings nicht um Bezirke im Sinne des kantonalen Staatsrechts.

Ehemalige Bezirke der Schweiz[Bearbeiten]

Ehemalige Bezirke und Kreise der Schweiz[Bearbeiten]

Verzicht auf Bezirke in zwölf Kantonen, Reduktion der Anzahl Bezirke in weiteren Kantonen[Bearbeiten]

Zwölf der 26 Kantone verzichten ganz auf die Bezirksebene (verstanden als Verwaltungseinheit zwischen Kanton und Gemeinden):

Die Kantone Appenzell Ausserrhoden, Schaffhausen, Solothurn und Luzern führen aber die früheren Bezirke beziehungsweise die neuen Wahlkreise als Einheiten für statistische Zwecke weiter.

Eine Reduktion ist in den folgenden Kantonen vorgekommen:

  • Im Kanton Waadt ist die Reduktion von 19 auf noch zehn Bezirke per 1. Januar 2008 erfolgt.
  • Im Kanton Bern wurden die 26 Amtsbezirke auf 1. Januar 2010 durch fünf Verwaltungsregionen, die ihrerseits in zehn Verwaltungskreise gegliedert sind, ersetzt.
  • Im Kanton Thurgau wurden die acht bisherigen Bezirke am 1. Januar 2011 durch fünf neu definierte Bezirke abgelöst.

Gescheitert ist die Abschaffung bzw. Reduktion in den folgenden Kantonen:

  • Im Kanton Schwyz wurde im Mai 2006 über die Abschaffung der Bezirke diskutiert. Die sogenannte G-Reform scheiterte allerdings, denn das Volk entschied sich am Schluss für das Weiterbestehen der Bezirke.
  • Im Kanton Freiburg wurde eine Reduktion der Anzahl Bezirke 2010 infolge regionaler Widerstände vom Staatsrat für gescheitert erklärt.
  • Im Kanton Wallis wird im Rahmen einer neuen Kantonsverfassung ebenfalls an eine Verringerung der Anzahl Bezirke gedacht.

Liste der Bezirke der Schweiz nach Kantonen[Bearbeiten]

(Reihenfolge der Kantone nach Bundesverfassung)

Wappen des Kantons Zürich

Kanton Zürich[Bearbeiten]

Der Kanton Zürich ist in zwölf Bezirke gegliedert:

Bezirke des Kantons Zürich
Bezirk Einwohner
(31. Dezember 2013)
Fläche
in km²
Hauptort Anzahl
Gemeinden
Affoltern 49'965 113,06 Affoltern am Albis 14
Andelfingen 30'346 166,67 Andelfingen 24
Bülach 138'316 184,97 Bülach 22
Dielsdorf 84'164 152,83 Dielsdorf 22
Dietikon 85'149 60,16 Dietikon 11
Hinwil 91'500 179,54 Hinwil 11
Horgen 120'048 104,20 Horgen 12
Meilen 98'852 84,66 Meilen 11
Pfäffikon 57'877 163,66 Pfäffikon 12
Uster 124'494 112,20 Uster 10
Winterthur 160'041 251,19 Winterthur 20
Zürich 384'786 87,78 Zürich 1
Total (12) 1'425'538 001'660,92* Zürich 170
* Die Landfläche des Kantons Zürich beträgt 1'656,40 km². Hinzu kommt ein Seeflächenanteil von 72,47 km² (Greifensee 8,17 km², Pfäffikersee 3,30 km², Anteil: Zürichsee 59,78 km² und sieben weitere Gewässer mit zusammen 1,22 km²).
  • Bis 31. Dezember 1985 war die Gemeinde Zollikon dem Bezirk Zürich zugewiesen.
  • Bis 30. Juni 1989 waren die elf Gemeinden des heutigen Bezirks Dietikon dem Bezirk Zürich zugewiesen.
  • Durch den Landabtausch am 1. Januar 2013 des Weilers „Obere Hueb“ der Gemeinde Buch am Irchel nach Neftenbach wechselt die Fläche von 0.05 km² vom Bezirk Andelfingen zum Bezirk Winterthur.
Wappen des Kantons Bern

Kanton Bern[Bearbeiten]

Der Kanton Bern ist seit dem 1. Januar 2010 in fünf Verwaltungsregionen und zehn Verwaltungskreise gegliedert. Mit der Volksabstimmung über die Verfassungsänderung vom 24. September 2006 (Reform der dezentralen Verwaltung) wurde die fast zweihundertjährige Gebietseinteilung in 26 Amtsbezirke mit 58,3 % Ja-Stimmen abgeschafft:

Verwaltungsregionen des Kantons Bern seit 2010
Verwaltungskreise des Kantons Bern seit 2010
Verwaltungsregion Verwaltungskreis Einwohner
31. Dezember 2008
Fläche
in km²
Hauptort Anzahl
Gemeinden
1. Januar 2014
Berner Jura Berner Jura 52'775 541,71 Courtelary 46
Bern-Mittelland Bern-Mittelland 399'002 946,27 Ostermundigen 85
Emmental-Oberaargau Emmental 95'100 690,39 Langnau im Emmental 42
Emmental-Oberaargau Oberaargau 78'508 330,93 Wangen an der Aare 47
Oberland Frutigen-Niedersimmental 39'491 773,90 Frutigen 13
Oberland Interlaken-Oberhasli 46'862 1'229,12 Interlaken 28
Oberland Obersimmental-Saanen 16'754 574,92 Saanen 7
Oberland Thun 105'564 321,96 Thun 32
Seeland Biel/Bienne 96'842 97,69 Biel/Bienne 19
Seeland Seeland 70'383 334,28 Aarberg 43
Total (5) Total (10) 970'847 5'841,17 362

Die gesamte Landfläche des Kantons Bern beträgt 5'841,17 km². Dazu kommt ein Seeflächenanteil von 118,47 km² (Thunersee 47,74 km², Brienzersee 29,76 km², Anteil: Bielersee 39,02 km² und Neuenburgersee/Lac de Neuchâtel 1,95 km²). Somit beträgt die Gesamtfläche des Kantons Bern 5'959,64 km².

Siehe auch: Gemeinden des Kantons Bern


Bis 31. Dezember 2009 war der Kanton Bern in 26 Amtsbezirke (frz.: district) gegliedert.

Amtsbezirke des Kantons Bern bis 2009
Bezirk Fläche
in km²
Hauptort Anzahl
Gemeinden
Aarberg 152,70 Aarberg 12
Aarwangen 154,00 Aarwangen 24
Bern 233,50 Bern 13
Biel 25,30 Biel/Bienne 2
Büren 87,70 Büren an der Aare 14
Burgdorf 204,60 Burgdorf BE 24
Courtelary 265,82 Courtelary 18
Erlach 84,70 Erlach 12
Fraubrunnen 123,50 Fraubrunnen 27
Frutigen 489,20 Frutigen 7
Interlaken 680,51 Interlaken 23
Konolfingen 213,50 Schlosswil 30
Laupen 87,90 Laupen 11
Moutier 216,11 Moutier 26
La Neuveville 59,02 La Neuveville 5
Nidau 88,10 Nidau 25
Niedersimmental 305,50 Wimmis 9
Oberhasli 551,00 Meiringen 6
Obersimmental 334,10 Blankenburg 4
Saanen 240,90 Saanen 3
Schwarzenburg 157,20 Schwarzenburg 4
Seftigen 189,40 Belp 25
Signau 320,10 Langnau im Emmental 9
Thun 267,00 Thun 26
Trachselwald 191,30 Trachselwald 10
Wangen 151,40 Wangen an der Aare 23
Total (26) 5'874,06 Bern 392
Wappen des Kantons Luzern

Kanton Luzern[Bearbeiten]

Seit dem 1. Januar 2013 wird der Kanton Luzern in sechs Wahlkreise aufgeteilt. Obgleich diese nicht mehr der Dezentralisierung der kantonalen Verwaltung dienen, werden sie vom Bundesamt für Statistik im Sinne von Bezirken geführt.

Stand: 1. Januar 2013

Wahlkreise des Kantons Luzern
Wahlkreis Einwohner
(31. Dezember 2013)
Fläche
in km²
Anzahl
Gemeinden
Entlebuch 22'976 424,48 9
Hochdorf 68'692 177,40 14
Luzern-Land 97'958 187,67 17
Luzern-Stadt 80'501 29,06 1
Sursee 69'213 273,09 19
Willisau 51'009 337,47 23
Total (6) 390'349 1'429,17 83

Siehe auch: Gemeinden des Kantons Luzern

Die Landfläche des Kantons Luzern beträgt 1429,17 km². Der Seeflächenanteil beträgt 64,34 km² (Sempachersee 14,36 km², Baldeggersee 5,24 km², Anteile: Vierwaldstättersee 40,79 km², Zugersee 2,42 km² und Hallwilersee 1,53 km²). Die Gesamtfläche des Kantons beträgt somit 1493,51 km².

Das neue Gerichtsorganisationsgesetz von 2010 hat überdies vier Gerichtsbezirke geschaffen, die weder mit den alten Ämtern noch mit den Wahlkreisen übereinstimmen.

Ämter (Bezirke) des Kantons Luzern

Der Kanton Luzern war bis am 31. Dezember 2011 in fünf Ämter aufgeteilt. In der Kantonsverfassung von 2007 wurden sie allerdings nicht mehr genannt, es kommen ihnen damit keine verwaltungspolitischen Aufgaben mehr zu.

Stand: 8. März 2011

Amt Einwohner
(31. Dezember 2013)
Fläche
in km²
Hauptort Anzahl
Gemeinden
Entlebuch Ungültiger Metadaten-Schlüssel B0301 410,18 Schüpfheim 9
Hochdorf Ungültiger Metadaten-Schlüssel B0302 177,40 Hochdorf 14
Luzern Ungültiger Metadaten-Schlüssel B0303 216,73 Luzern 18
Sursee Ungültiger Metadaten-Schlüssel B0304 273,09 Sursee 22
Willisau Ungültiger Metadaten-Schlüssel B0305 337,47 Willisau 24
Total (5) 390'349 1429,17 Luzern 87



Wappen des Kantons Uri

Kanton Uri[Bearbeiten]

Der Kanton Uri ist nicht in Bezirke, sondern in 20 Gemeinden unterteilt.

Die gesamte Landfläche des Kantons Uri beträgt 1'057,54 km². Dazu kommt der Seeflächenanteil am Vierwaldstättersee von 19,23 km². Somit beträgt die Gesamtfläche des Kantons Uri 1'076,77 km².

Siehe: Gemeinden des Kantons Uri

Wappen des Kantons Schwyz

Kanton Schwyz[Bearbeiten]

Der Kanton Schwyz unterteilt sich in sechs Bezirke, wobei die Bezirke Einsiedeln, Küssnacht und Gersau jeweils nur aus der gleichnamigen Gemeinde bestehen:

Bezirke des Kantons Schwyz
Bezirk Einwohner
(31. Dezember 2013)
Fläche
in km²
Hauptort Anzahl
Gemeinden
Einsiedeln 14'878 99,08 Einsiedeln 1
Gersau 2169 14,37 Gersau 1
Höfe 27'884 37,56 Wollerau, Pfäffikon SZ 3
Küssnacht 12'426 29,35 Küssnacht SZ 1
March 40'908 176,81 Lachen 9
Schwyz 53'131 494,40 Schwyz 15
Total (6) 151'396 851,57 Schwyz 30

Der Seeflächenanteil im Kanton Schwyz beträgt 56,59 km² (Sihlsee 10,72 km², Anteile: Zürichsee 17,45 km², Vierwaldstättersee 16,75 km² und Zugersee 11,67 km²). Somit beträgt die Gesamtfläche des Kantons Schwyz 908,16 km².

Siehe auch: Gemeinden des Kantons Schwyz

Wappen des Kantons Obwalden

Kanton Obwalden[Bearbeiten]

Der Kanton Obwalden ist nicht in Bezirke, sondern in sieben Gemeinden unterteilt. Die Landfläche beträgt 480,65 km².

Der Seeflächenanteil beträgt 9,91 km² (Sarnersee 7,38 km², Anteil Vierwaldstättersee 2,53 km²). Somit beträgt die Gesamtfläche des Kantons Obwalden 490,56 km².

Siehe: Gemeinden des Kantons Obwalden

Wappen des Kantons Nidwalden

Kanton Nidwalden[Bearbeiten]

Der Kanton Nidwalden ist nicht in Bezirke, sondern in elf Gemeinden unterteilt. Die Landfläche beträgt 241,51 km².

Der Seeflächenanteil am Vierwaldstättersee beträgt 34,41 km². Somit beträgt die Gesamtfläche des Kantons Nidwalden 275,92 km².

Siehe: Gemeinden des Kantons Nidwalden

Wappen des Kantons Glarus

Kanton Glarus[Bearbeiten]

Der Kanton Glarus ist nicht in Bezirke, sondern in drei Gemeinden unterteilt. Die Landfläche beträgt 680,72 km².

Der Seeflächenanteil am Walensee beträgt 4,38 km². Somit beträgt die Gesamtfläche des Kantons Glarus 685,10 km².

Siehe: Gemeinden des Kantons Glarus

Wappen des Kantons Zug

Kanton Zug[Bearbeiten]

Der Kanton Zug ist nicht in Bezirke, sondern in elf Gemeinden unterteilt. Die Landfläche beträgt 207,13 km².

Der Seeflächenanteil beträgt 31,57 km² (Ägerisee 7,25 km², Anteil Zugersee 24,32 km²). Somit beträgt die Gesamtfläche des Kantons Zug 238,70 km².

Siehe: Gemeinden des Kantons Zug

Wappen des Kantons Freiburg

Kanton Freiburg[Bearbeiten]

Der Kanton Freiburg gliedert sich in sieben Bezirke. Deren zahlenmässige Reduktion sowie Neuorganisation wurde 2010 infolge regionaler Widerstände vom Staatsrat für gescheitert erklärt.

Stand: 1. Januar 2014

Bezirke des Kantons Freiburg
Bezirk
(Deutsch/Französisch)
Einwohner
(31. Dezember 2013)
Fläche
in km²
Verwaltungssitz Anzahl
Gemeinden
Sprache
Broye 29'246 173,87 Estavayer-le-Lac 30 französisch
Glane (frz. Glâne) 22'445 168,73 Romont 19 französisch
Greyerz (frz. Gruyère) 50'325 489,20 Bulle 25 französisch¹
Saane (frz. Sarine) 101'477 216,50 Freiburg 36 französisch/deutsch
See (frz. Lac) 34'359 145.87 Murten 25 französisch/deutsch
Sense (frz. Singine) 42'405 265,23 Tafers 19 deutsch
Vivisbach (frz. Veveyse) 17'365 134,23 Châtel-Saint-Denis 9 französisch
Total (7) 297'622 1'593,63 Freiburg 163 französisch/deutsch

Der Seeflächenanteil im Kanton Freiburg beträgt 77,03 km² (Lac de la Gruyère/Greyerzersee 9,29 km², Anteile: Neuenburgersee/Lac de Neuchâtel 53,29 km² und Murtensee/Lac de Morat 14,45 km²). Somit beträgt die Gesamtfläche des Kantons Freiburg 1'670,66 km².

¹ (französischsprachig mit der einzigen deutschsprachigen Gemeinde Jaun)

  • Durch die Fusion der Gemeinden Corsalettes mit Crolley per 1. Januar 2000 wechselt die Fläche der ehemaligen Gemeinde Corsalettes vom Bezirk See zum Bezirk Saane.

Siehe auch: Gemeinden des Kantons Freiburg

Wappen des Kantons Solothurn

Kanton Solothurn[Bearbeiten]

Der Kanton Solothurn gliedert sich in zehn Bezirke, die in fünf Amteien zusammengefasst sind. Verwaltungsrechtlich relevant sind seit 2005 nur noch die Amteien; die Bezirke haben lediglich noch eine statistische Funktion.

Stand: 1. Januar 2014

Amteien des Kantons Solothurn
Bezirke des Kantons Solothurn
Bezirk Einwohner
(31. Dezember 2013)
Fläche
in km²
Hauptort Anzahl
Gemeinden
Amtei
Bucheggberg 7543 62,76 Mühledorf 8 Bucheggberg-Wasseramt
Dorneck 19'978 74,65 Dornach 11 Dorneck-Thierstein
Gäu 19'448 62,04 Oensingen 8 Thal-Gäu
Gösgen 23'685 68,74 Niedergösgen 11 Olten-Gösgen
Lebern 44'165 117,25 Grenchen 15 Solothurn-Lebern
Olten 52'439 80,64 Olten 15 Olten-Gösgen
Solothurn 16'599 6,26 Solothurn 1 Solothurn-Lebern
Thal 14'211 139,37 Balsthal 9 Thal-Gäu
Thierstein 14'068 102,25 Breitenbach 12 Dorneck-Thierstein
Wasseramt 49'301 76,67 Kriegstetten 19 Bucheggberg-Wasseramt
Total (10) 261'437 790,63 Solothurn 109

Siehe auch: Gemeinden des Kantons Solothurn










Wappen des Kantons Basel-Stadt

Kanton Basel-Stadt[Bearbeiten]

Der Kanton Basel-Stadt ist nicht in Bezirke, sondern in drei Gemeinden unterteilt. Die Gesamtfläche des Kantons Basel-Stadt beträgt 37,06 km².

Bezirke des Kantons Basel-Stadt bis 1889

Bis 1889 bestanden in Basel-Stadt jedoch zwei Bezirke: Der Stadtbezirk mit der Gemeinde Basel und der Landbezirk mit den Gemeinden Kleinhüningen, Riehen und Bettingen.

Siehe auch: Gemeinden des Kantons Basel-Stadt










Wappen des Kantons Basel-Landschaft

Kanton Basel-Landschaft[Bearbeiten]

Der Kanton Basel-Landschaft ist in fünf Bezirke aufgeteilt:

Bezirke des Kantons Basel-Landschaft
Bezirk Einwohner
(31. Dezember 2013)
Fläche
in km²
Hauptort Anzahl
Gemeinden
Arlesheim 151'376 96,24 Arlesheim 15
Laufen 19'220 89,55 Laufen 13
Liestal 58'061 85,83 Liestal 14
Sissach 34'353 141,00 Sissach 29
Waldenburg 15'646 104,93 Waldenburg 15
Total (5) 278'656 517,55 Liestal 86

Siehe auch: Gemeinden des Kantons Basel-Landschaft

  • Vor dem Wechsel des Laufentals zum Kanton Basel-Landschaft am 1. Januar 1994 gehörte der Bezirk Laufen zum Kanton Bern.
  • Die Aufteilung des Bezirks Arlesheim in einen Bezirk Birstal und einen Bezirk Birsigtal stand in den 1990er-Jahren zur Diskussion; er ist mit Abstand er bevölkerungsreichste Bezirk. Um aber dem unteren Kantonsteil kein höheres Gewicht zu verleihen, wurde die Angelegenheit nicht mehr weiter verfolgt.
Wappen des Kantons Schaffhausen

Kanton Schaffhausen[Bearbeiten]

Der Kanton Schaffhausen war in sechs Bezirke unterteilt.

Bezirke des Kantons Schaffhausen

Im Juli 1999 wurden im Kanton die Bezirksverwaltungen abgeschafft. Die Territorien der Bezirke selber blieben aber als statistische Einheiten bestehen. Mit diesen meist nicht deckungsgleich sind die seit 2003 geltenden Wahlkreise zum Kantonsrat: Schaffhausen, Klettgau, Neuhausen, Reiat, Stein und Buchberg-Rüdlingen.

Stand 1. Januar 2013

Bezirk Einwohner
(31. Dezember 2013)
Fläche
in km²
Anzahl
Gemeinden
Oberklettgau 4185 31,93 3
Reiat 8475 39,34 5
Schaffhausen 52'812 105,74 7
Schleitheim 3036 43,60 3
Stein 5463 30,95 4
Unterklettgau 4812 46,62 4
Total (6) 78'783 298,18 26

Der Seeflächenanteil im Kanton Schaffhausen beträgt 0,28 km² (Anteil Bodensee 0,28 km²). Somit beträgt die Gesamtfläche des Kantons Schaffhausen 298,46 km².

Siehe auch: Gemeinden des Kantons Schaffhausen

  • Durch die Fusion der Gemeinden Osterfingen mit Wilchingen per 1. Januar 2005 wechselt die Fläche der ehemaligen Gemeinde Osterfingen vom Bezirk Oberklettgau zum Bezirk Unterklettgau.
  • Durch die Fusion der Gemeinden Guntmadingen mit Beringen per 1. Januar 2013 wechselt die Fläche der ehemaligen Gemeinde Guntmadingen vom Bezirk Oberklettgau zum Bezirk Schaffhausen.

Man spricht auch vom oberen Kantonsteil (Bezirk Stein) und vom unteren Kantonsteil (Gemeinden Rüdlingen und Buchberg) im Bezug auf deren Lage am Rhein und ihrer geografischen Trennung vom grössten Teil des Kantons Schaffhausen (siehe Karte).

Wappen des Kantons Appenzell Ausserrhoden

Kanton Appenzell Ausserrhoden[Bearbeiten]

Der Kanton Appenzell Ausserrhoden war in drei Bezirke unterteilt.

Bezirke des Kantons Appenzell Ausserrhoden

1995 wurden im Kanton die Bezirksverwaltungen abgeschafft. Die Bezirke selber blieben aber als statistische Einheiten bestehen.

Amt Einwohner
(31. Dezember 2013)
Fläche
in km²
Anzahl
Gemeinden
Hinterland 23'729 136,05 7
Mittelland 16'654 60,31 5
Vorderland 13'308 46,47 8
Total (3) 53'691 242,83 20

Siehe auch: Gemeinden des Kantons Appenzell Ausserrhoden



Wappen des Kantons Appenzell Innerrhoden

Kanton Appenzell Innerrhoden[Bearbeiten]

Im Kanton Appenzell Innerrhoden sind die Bezirke die unterste Verwaltungseinheit. Sie entsprechen damit den politischen Gemeinden anderer Kantone. Innerrhoden ist in 6 Bezirke aufgeteilt:

Bezirke des Kantons Appenzell Innerrhoden
Bezirk Einwohner
(31. Dezember 2013)
Fläche
in km²
Anzahl
Gemeinden
Appenzell 5729 16,86 1
Gonten 1445 24,72 1
Oberegg 3435 14,68 1
Rüte 1107 40,82 1
Schlatt-Haslen 2171 17,92 1
Schwende 1891 57,53 1
Total (6) 15'778 172,53 6

Der Bezirk Oberegg gilt als äusserer Landesteil, die übrigen fünf Bezirke zusammen gelten als innerer Landesteil.

Siehe auch: Bezirke des Kantons Appenzell Innerrhoden

Wappen des Kantons St. Gallen

Kanton St. Gallen[Bearbeiten]

Der Kanton St. Gallen ist seit 2004 in acht Wahlkreise unterteilt. Obgleich diese nicht der Dezentralisierung der kantonalen Verwaltung dienen, werden sie vom Bundesamt für Statistik im Sinne von Bezirken geführt.

Wahlkreise des Kantons St. Gallen
Wahlkreis Einwohner
(31. Dezember 2013)
Fläche
in km²
Anzahl
Gemeinden
Rheintal 69'612 138,83 13
Rorschach 41'910 50,27 9
Sarganserland 39'507 517,93 8
See-Gaster 64'488 245,67 10
St. Gallen 120'330 157,57 9
Toggenburg 45'261 488,71 12
Werdenberg 37'072 206,43 6
Wil 73'519 145,18 10
Total (8) 491'699 1'950,59 77

Der Seeflächenanteil im Kanton St. Gallen beträgt 75,16 km² (Anteile: Bodensee 44,46 km², Walensee 19,78 km², Zürichsee 10,92 km²). Die Gesamtfläche des Kantons St. Gallen beträgt somit 2'025,75 km².

Siehe auch: Gemeinden des Kantons St. Gallen

Bis Ende 2003 war der Kanton St. Gallen in 14 Bezirke eingeteilt.

Bezirke des Kantons St. Gallen bis 2002
Bezirk Fläche
in km²
Anzahl
Gemeinden
Alttoggenburg 120,93 4
Gaster 135,35 6
Gossau 77,69 4
Neutoggenburg 102,88 7
Oberrheintal 97,07 6
Obertoggenburg 223,80 6
Rorschach 50,37 9
St. Gallen 71,03 4
Sargans 517,92 8
See 110,81 9
Unterrheintal 50,88 8
Untertoggenburg 106,55 7
Werdenberg 206,48 6
Wil 79,71 6
Total (14) 1'951,47 90

Siehe: Ehemalige Bezirke des Kantons mit den zugehörigen Gemeinden

Wappen des Kantons Graubünden

Kanton Graubünden[Bearbeiten]

Der Kanton Graubünden ist in elf Bezirke eingeteilt. Sie entsprechen im Wesentlichen den natürlichen Landschaftsräumen. Die Bezirke sind wiederum in 39 Kreise unterteilt.
Stand: 1. Januar 2014

Bezirke des Kantons Graubünden
Kreise des Kantons Graubünden


Bezirk Einwohner
(31. Dezember 2013)
Fläche
in km²
Anzahl
Gemeinden
Kreise
Albula 8178 723,13 22 Alvaschein, Belfort, Bergün, Surses
Bernina 4637 237,20 2 Brusio, Poschiavo
Hinterrhein 13'113 617,67 28 Avers, Domleschg, Rheinwald, Schams, Thusis
Imboden 19'500 203,78 7 Rhäzüns, Trins
Inn 9536 1'196,77 12 Sur Tasna, Ramosch, Suot Tasna, Val Müstair
Landquart 24'772 193,19 9 Fünf Dörfer, Maienfeld
Maloja 18'717 973,28 12 Bergell, Oberengadin
Moesa 8301 496,11 17 Kreis Calanca, Misox, Roveredo
Plessur 40'509 266,73 5 Chur, Churwalden, Schanfigg
Prättigau-Davos 26'349 823,95 13 Davos, Jenaz, Klosters, Küblis, Luzein, Schiers, Seewis
Surselva 21'347 1'373,39 19 Cadi/Disentis, Ilanz, Lumnezia/Lugnez, Ruis, Safien
Total (11) 194'959 7'105,20 146
  • Durch die Fusion der Gemeinden Davos und Wiesen per 1. Januar 2009 wechselt die Fläche der ehemaligen Gemeinde Wiesen (29.58 km²) vom Bezirk Albula zum Bezirk Prättigau/Davos.

Siehe auch: Gemeinden des Kantons Graubünden

Bis Ende 2000 war der Kanton Graubünden in 14 Bezirke eingeteilt.

Am 1. Januar 2001 vereinigten sich die Bezirke Glenner und Vorderrhein sowie der Kreis Safien des Bezirks Heinzenberg zum Bezirk Surselva, die restlichen beiden Kreise des Bezirks Heinzenberg wurden dem Bezirk Hinterrhein angegliedert, und der Bezirk Val Müstair kam zum Bezirk Inn.

Bezirke des Kantons Graubünden bis 2000
Bezirk Fläche
in km²
Anzahl
Gemeinden
Kreise
Albula 723,05 23 Alvaschein, Belfort, Bergün, Surses
Bernina 237,30 2 Brusio, Poschiavo
Glenner 696,14 37 Ilanz, Lumnezia/Lugnez, Ruis
Heinzenberg 263,07 24 Domleschg, Safien, Thusis
Hinterrhein 466,41 16 Avers, Rheinwald, Schams
Imboden 203,81 7 Rhäzüns, Trins
Inn 997,91 12 Ramosch, Sur Tasna, Suot Tasna
Maloja 973,61 16 Bergell, Oberengadin
Moesa 496,03 17 Kreis Calanca, Misox, Roveredo
Oberlandquart 669,23 11 Davos, Jenaz, Klosters, Küblis, Luzein
Plessur 266,75 16 Chur, Churwalden, Schanfigg
Unterlandquart 347,82 16 Fünf Dörfer, Maienfeld, Schiers, Seewis
Val Müstair 198,65 6 Münstertal
Vorderrhein 565,53 7 Cadi/Disentis
Total (14) 7'105,31 210

Wappen des Kantons Aargau

Kanton Aargau[Bearbeiten]

Der Aargau ist in elf Bezirke unterteilt:
Stand: 1. Januar 2013

Bezirke des Kantons Aargau
Bezirk Einwohner
(31. Dezember 2013)
Fläche
in km²
Hauptort Anzahl
Gemeinden
Aarau 73'360 104,47 Aarau 12
Baden 136'653 153,06 Baden 26
Bremgarten 72'698 117,48 Bremgarten AG 22
Brugg 48'287 145,13 Brugg 25
Kulm 38'763 101,37 Unterkulm 17
Laufenburg 30'524 156,77 Laufenburg 18
Lenzburg 56'301 102,74 Lenzburg 20
Muri 33'710 138,90 Muri AG 19
Rheinfelden 45'797 111,94 Rheinfelden 14
Zofingen 67'155 141,97 Zofingen 18
Zurzach 32'549 129,98 Bad Zurzach 22
Total (11) 635'797 1'403,81 Aarau 213

  • Durch die Fusion der Gemeinden Hottwil, Etzgen, Mettau, Oberhofen (AG) und Wil (AG) per 1. Januar 2010 wechselt die Fläche der ehemaligen Gemeinde Hottwil (4.16 km²) vom Bezirk Brugg zum Bezirk Laufenburg.

Siehe auch: Gemeinden des Kantons Aargau

Wappen des Kantons Thurgau

Kanton Thurgau[Bearbeiten]

Seit dem 1. Januar 2011 ist der Kanton Thurgau nur noch in fünf Bezirke unterteilt:

Bezirke des Kantons Thurgau ab 2011
Bezirk Einwohner
(31. Dezember 2013)
Fläche
in km²
Hauptort Anzahl
Gemeinden
Arbon 54'011 88,98 Arbon 12
Frauenfeld 64'084 279,59 Frauenfeld 23
Kreuzlingen 45'175 128,96 Kreuzlingen 14
Münchwilen 44'453 138,22 Münchwilen 13
Weinfelden 52'555 227,18 Weinfelden 18
Total (5) 260'278 862,93 Frauenfeld 80

Der Seeflächenanteil am Bodensee beträgt 128,12 km². Somit beträgt die Gesamtfläche des Kantons Thurgau 991,05 km².

Siehe auch: Gemeinden des Kantons Thurgau und unter Weblinks.

Der Kanton Thurgau war bis zum 31. Dezember 2010 in acht Bezirke eingeteilt:

Bezirke des Kantons Thurgau bis 2010
Bezirk Einwohner
(31. Dezember 2010)
Fläche
in km²
Hauptort Anzahl
Gemeinden
Arbon 39'177 69,85 Arbon 11
Bischofszell 31'773 92,73 Bischofszell 8
Diessenhofen 6'621 41,25 Diessenhofen 3
Frauenfeld 45'737 133,12 Frauenfeld 11
Kreuzlingen 39'947 106,75 Kreuzlingen 12
Münchwilen 37'599 157,11 Münchwilen 15
Steckborn 18'215 138,15 Steckborn 12
Weinfelden 25'736 123,95 Weinfelden 8
Total (8) 244'805 991,03 Frauenfeld 80
  • 31. Dezember 1924: Durch die Fusion der Gemeinde Hemmerswil mit Amriswil wechselt die Fläche von Hemmerswil vom Bezirk Arbon zum Bezirk Bischofszell.
  • 31. Dezember 1935: Durch den Landabtausch der Ortschaft Niederaach von der Gemeinde Hefenhofen zur Gemeinde Oberaach wechselt die Fläche von Niederaach vom Bezirk Arbon zum Bezirk Bischofszell.
  • 31. Dezember 1994: Durch die Fusion der Gemeinde Weiningen mit der Gemeinde Warth, wechselt die Fläche von Weiningen vom Bezirk Steckborn zum Bezirk Frauenfeld.
  • 31. Dezember 1994: Durch die Fusion der Gemeinde Wetzikon mit der Gemeinde Thundorf, wechselt die Fläche von Wetzikon vom Bezirk Münchwilen zum Bezirk Frauenfeld.
  • 31. Dezember 1995: Durch die Fusion der Ortschaften Heiterschen und Jakobstal von der Gemeinde Wittenwil zur Gemeinde Wängi wechselt die Fläche von diesen beiden Ortschaften vom Bezirk Frauenfeld zum Bezirk Münchwilen.
  • 31. Dezember 1995: Durch die Fusion der Gemeinden Dotnacht und Hugelshofen zur Gemeinde Kemmental wechselt die Fläche von diesen beiden Gemeinden vom Bezirk Weinfelden zum Bezirk Kreuzlingen.
  • 31. Dezember 1995: Durch die Fusion der Gemeinden Donzhausen und Hessenreuti zur Gemeinde Sulgen wechselt die Fläche von diesen beiden Gemeinden vom Bezirk Weinfelden zum Bezirk Bischofzell.
Wappen des Kantons Tessin

Kanton Tessin[Bearbeiten]

Der Kanton Tessin (Repubblica e Cantone Ticino) ist in acht Bezirke (distretti) eingeteilt, diese wiederum in 38 Kreise (circoli; heute nur noch Friedensrichtersprengel):
Stand: 13. August 2013

Bezirke des Kantons Tessin
Kreise des Kantons Tessin
Bezirk/Distretto Einwohner
(31. Dezember 2013)
Fläche
in km²
Hauptort Anzahl
Gemeinden
Kreise
Bellinzona 50'193 211,85 Bellinzona 17 Bellinzona, Giubiasco, Ticino
Blenio 5659 360,63 Acquarossa 3 Acquarossa, Malvaglia, Olivone
Leventina 9377 479,72 Faido 11 Giornico, Faido, Quinto, Airolo
Locarno 63'235 551,15 Locarno 27 Gambarogno, Isole, Locarno, Melezza, Kreis Navegna, Onsernone, Verzasca
Lugano 148'833 301,70 Lugano 52 Agno, Breno, Capriasca, Ceresio, Lugano Nord, Lugano Ost, Lugano West, Magliasina, Paradiso, Sessa, Taverne, Vezia
Mendrisio 50'357 100,89 Mendrisio 11 Balerna, Caneggio, Mendrisio, Riva San Vitale, Stabio
Riviera 12'918 166,40 Biasca 6 Riviera
Vallemaggia 5967 569,34 Cevio 8 Lavizzara, Maggia, Rovana
Total (8) 346'539 2'741,68 Bellinzona 135

Der Seeflächenanteil im Kanton Tessin beträgt 70,59 km² (Lago di Lugano/Luganersee 30,03 km², Lago Maggiore/Langensee 40,56 km²).Die Gesamtfläche des Kantons Tessin beträgt somit 2'812,27 km².

  • Durch die Fusion der Gemeinden Bironico, Camignolo, Medeglia, Rivera und Sigirino per 21. November 2010 wechselt die Fläche der ehemaligen Gemeinde Medeglia (6,27 km²) vom Bezirk Bellinzona zum Bezirk Lugano.
  • Durch die Fusion der Gemeinde Carona mit Lugano am 14. April 2013 wurde der Kreis Carona in Paradiso unbenamt.
  • Durch die Fusion der Gemeinden Bogno, Cadro, Certara, Cimadera, Sonvico und Valcolla mit Lugano am 14. April 2013 wurde der Kreis Sonvico aufgehoben.

Quelle: Decreto esecutivo concernente le Circoscrizioni dei Comuni, Circoli e Distretti del 25 giugno 1803

Siehe auch: Gemeinden des Kantons Tessin

Wappen des Kantons Waadt

Kanton Waadt[Bearbeiten]

Mit Wirkung auf den 1. September 2006 ist das «Loi sur le découpage territorial (LDecTer) du 30 mai 2006» (Gesetz über die räumliche Gliederung vom 30. Mai 2006) in Kraft getreten. Sie gilt 2007 erstmals für die Wahlen in den Grand Conseil. Seit dem 1. Januar 2008 gibt es im Kanton Waadt nur noch 10 Bezirke, die Ebene der Kreise wird ersatzlos aufgehoben:

Bezirke des Kantons Waadt ab 2008
Bezirke des Kantons Waadt 2013
Seit 2008

Stand: 1. Januar 2013

Bezirk/District Einwohner
(31. Dezember 2013)
Fläche
in km²
Hauptort Anzahl
Gemeinden
Aigle 42'334 434,85 Aigle 15
Broye-Vully 39'468 264,98 Payerne 37
Gros-de-Vaud 40'824 230,83 Echallens 37
Jura-Nord vaudois 85'605 702,59 Yverdon-les-Bains 75
Lausanne 156'908 65,15 Lausanne 6
Lavaux-Oron 57'949 134,57 Bourg-en-Lavaux 18
Morges 77'218 372,96 Morges 62
Nyon 90'924 307,34 Nyon 47
Ouest lausannois 70'348 26,32 Renens 8
Riviera-Pays-d'Enhaut 81'739 282,88 Vevey 13
Total (10) 743'317 2'822,47 Lausanne 318

Der Seeflächenanteil im Kanton Waadt beträgt 389,26 km² (Lac de Joux 8,77 km², Anteile: Genfersee/Lac Léman 298,01 km², Neuenburgersee/Lac de Neuchâtel 74,13 km² und Murtensee/Lac de Morat 8,35 km²). Somit beträgt die Gesamtfläche des Kantons Waadt 3'211,73 km².

Durch die Fusion der Gemeinde Chanéaz mit anderen Gemeinden zur Gemeinde Montanaire per 31. Dezember 2012 wechselt die Fläche der ehemaligen Gemeinde Chanéaz vom Bezirk Jura-Nord vaudois zum Bezirk Gros-de-Vaud.

1803–2007

Von 1803 bis 2007 war der Kanton Waadt in 19 Bezirke eingeteilt. Die Bezirke waren weiter in Kreise unterteilt:

Bezirke des Kantons Waadt bis 2007
Bezirk/District Einwohner
(Dez. 2005)
Fläche
in km²
Hauptort Anzahl
Gemeinden
Kreise
Aigle 36'217 434,85 Aigle 15 Bex, Ollon, Les Ormonts, Aigle, Villeneuve
Aubonne 11'882 153,25 Aubonne 17 Ballens, Aubonne, Gimel
Avenches 6601 59,91 Avenches 11 Avenches, Cudrefin
Cossonay 21'720 198,21 Cossonay 32 La Sarraz, Cossonay, L'Isle, Sullens
Echallens 21'763 135,86 Echallens 29 Vuarrens, Bottens, Echallens
Grandson 12'658 176,02 Grandson 20 Grandson, Concise, Sainte-Croix
Lausanne 194'012 84,75 Lausanne 12 Lausanne, Pully, Romanel
La Vallée 6171 163,68 Le Sentier 3 Le Chenit, Le Pont
Lavaux 23'842 78,86 Cully 12 Cully, Lutry, Saint-Saphorin
Morges 70'823 108,15 Morges 34 Morges, Ecublens, Colombier, Villars-sous-Yens
Moudon 12'475 119,61 Moudon 32 Saint-Cierges, Moudon, Lucens
Nyon 64'612 232,02 Nyon 32 Begnins, Gingins, Coppet, Nyon
Orbe 19'979 209,81 Orbe 25 Romainmôtier, Vallorbe, Orbe, Baulmes
Oron 10'767 76,03 Oron-la-Ville 22 Oron, Mézières
Payerne 14'719 107,74 Payerne 18 Granges, Payerne, Grandcour
Pays-d’Enhaut 4493 185,66 Château-d’Œx 3 Château-d’Œx, Rougemont
Rolle 12'288 44,16 Rolle 13 Gilly, Rolle
Vevey 69'854 97,22 Vevey 10 Montreux, La Tour-de-Peilz, Vevey, Corsier
Yverdon 35'915 156,68 Yverdon-les-Bains 38 Molondin, Belmont, Yverdon, Champvent
Total (19) 650'791 2'822,47 Lausanne 378

Quelle: Loi du 14 juin 1803 sur la division du canton en districts

Siehe auch: Gemeinden des Kantons Waadt

Wappen des Kantons Wallis

Kanton Wallis[Bearbeiten]

Der Kanton Wallis ist in 14 Bezirke eingeteilt: Stand: 1. Januar 2014

Bezirke des Kantons Wallis
Bezirk
(Deutsch/Französisch)
Einwohner
(Dez. 2007)
Fläche
in km²
Hauptort Anzahl
Gemeinden
Brig 25'929 463,34 Brig-Glis 7
Gundis (frz. Conthey) 26'052 234,24 Conthey 5
Entremont 14'749 633,04 Sembrancher 6
Goms 4569 588,71 Münster-Geschinen 12
Ering (frz. Hérens) 10'772 470,71 Vex 7
Leuk 12'252 335,98 Leuk 12
Martinach (frz. Martigny) 44'359 263,35 Martigny 11
Monthey 43'333 256,78 Monthey 9
Östlich Raron 3'007 127,18 Mörel-Filet 6
Saint-Maurice 13'193 190,66 Saint-Maurice 9
Siders (frz. Sierre) 47'972 418,53 Siders 15
Sitten (frz. Sion) 44'723 125,61 Sion 5
Visp 28'244 834,78 Visp 19
Westlich Raron 7'831 270,87 Raron 11
Total (14) 327'011 5'213,78 Sion 134

Der Seeflächenanteil im Kanton Wallis beträgt 10,62 km² (Anteil: Genfersee/Lac Léman 10,62 km²).

Siehe auch: Gemeinden des Kantons Wallis

Wappen des Kantons Neuenburg

Kanton Neuenburg[Bearbeiten]

Der Kanton Neuenburg ist in sechs Distrikte aufgeteilt, die zu vier geographischen Regionen gehören: Stand: 1. Januar 2013

Regionen des Kantons Neuenburg
Distrikte des Kantons Neuenburg
Distrikt
(Deutsch/Französisch)
Einwohner
(Dez. 2008)
Fläche
in km²
Hauptort Anzahl
Gemeinden
Region
Boudry 39'617 105,57 Boudry 13 Le Littoral
La Chaux-de-Fonds 39'852 92,94 La Chaux-de-Fonds 3 Montagnes Neuchâteloises
Le Locle 14'482 143,70 Le Locle 7 Montagnes Neuchâteloises
Neuenburg (frz. Neuchâtel) 53'555 80,02 Neuenburg 9 Le Littoral
Val-de-Ruz 16'657 128,02 Cernier 2 Val-de-Ruz
Val-de-Travers 12'078 166,47 Môtiers 3 Val-de-Travers
Total (6) 176'241 716,72 Neuenburg 37

Der Seeflächenanteil im Kanton Neuenburg beträgt 86,24 km² (Anteile: Neuenburgersee/Lac de Neuchâtel 85,74 km² und Bielersee 0,50 km²).

  • 31. Dezember 1850: Durch die Ausgliederung der Gemeinde Les Eplatures von Le Locle wechselt die Fläche von Les Eplatures vom Bezirk Le Locle zum Bezirk La Chaux-de-Fonds.

Siehe auch: Gemeinden des Kantons Neuenburg

Wappen des Kantons Genf

Kanton Genf[Bearbeiten]

Der Kanton Genf ist nicht in Bezirke unterteilt.

Siehe: Gemeinden des Kantons Genf

Wappen des Kantons Jura

Kanton Jura[Bearbeiten]

Der Kanton Jura ist in drei Bezirke eingeteilt: Stand: 1. Januar 2013

Bezirke des Kantons Jura
Bezirk
(Deutsch/Französisch)
Einwohner
(Dez. 2008)
Fläche
in km²
Hauptort Anzahl
Gemeinden
Delsberg (frz. Delémont) 37'196 303,15 Delsberg 22
Freiberge (frz. Franches-Montagnes) 10'141 218,10 Saignelégier 12
Pruntrut (frz. Porrentruy) 24'401 317,26 Pruntrut 23
Total (3) 71'738 838,51 Delsberg 57

  • Durch die Fusion am 1. Januar 2009 der Gemeinden Epauvillers, Epiquerez, Montenol, Montmelon, Ocourt, Saint-Ursanne und Seleute zur Gemeinde Clos du Doubs wurde die Fläche der ehemaligen Gemeinden Epauvillers und Epiquerez dem Bezirk Pruntrut zugewiesen.

Siehe auch: Gemeinden des Kantons Jura

Weblinks[Bearbeiten]