Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg
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Friedrichshain-Kreuzberg |
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| Koordinaten | 52° 30′ 0″ N, 13° 26′ 0″ O52.513.433333333333Koordinaten: 52° 30′ 0″ N, 13° 26′ 0″ O | |||||||||||||||||
| Fläche | 20,2 km² | |||||||||||||||||
| Einwohner | 278.579 (30. Nov. 2012) | |||||||||||||||||
| Bevölkerungsdichte | 13.818 Einwohner/km² | |||||||||||||||||
| Ausländeranteil | 21,7[1] % (31. Juli 2012) | |||||||||||||||||
| Arbeitslosenquote | 16,9[2] % (31. Mai 2011) | |||||||||||||||||
| Vorwahl | 030 | |||||||||||||||||
| Adresse der Verwaltung |
Frankfurter Allee 35–37 10247 Berlin |
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| Website | friedrichshain-kreuzberg.de | |||||||||||||||||
| Durchschnittsalter | 37,2 Jahre[3] (30. Juni 2011) (somit der Bezirk mit den jüngsten Einwohnern) |
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| Gliederung | ||||||||||||||||||
| Bezirksschlüssel | 02 | |||||||||||||||||
| Gliederung des Bezirks | ||||||||||||||||||
| Politik | ||||||||||||||||||
| Bezirksbürgermeister | Franz Schulz (Grüne) | |||||||||||||||||
| Sitzverteilung (Bezirksverordnetenversammlung) | ||||||||||||||||||
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| Verkehrsanbindung | ||||||||||||||||||
| Bundesstraße | ||||||||||||||||||
| S-Bahn | ||||||||||||||||||
| U-Bahn | ||||||||||||||||||
Friedrichshain-Kreuzberg ist der zweite[4] Verwaltungsbezirk von Berlin. Er entstand im Jahr 2001 durch die Fusion der bisherigen Bezirke Friedrichshain (ehemals Ostteil der Stadt) und Kreuzberg (ehemals Westteil). Der Bezirk gehört zu den Szenevierteln Berlins und ist deshalb von Gentrifizierung betroffen.
Inhaltsverzeichnis |
Ortsteile [Bearbeiten]
Die beiden Ortsteile des Bezirks, Kreuzberg und Friedrichshain, sind durch die Spree voneinander getrennt. Die Oberbaumbrücke verbindet beide Altbezirke und ist damit zum Wahrzeichen des neuen Verwaltungsbezirks geworden.
| Ortsteil und Ortslagen |
Fläche (km²) |
Einwohner[5] 31. Dezember 2012 |
Einwohner pro km² |
Lage des Ortsteils im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg |
|---|---|---|---|---|
| 0201 Friedrichshain | 9,78 | 119.905 | 12.260 | |
0202 Kreuzberg
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10,40 | 149.566 | 14.381 |
Eine Reihe von historischen Stadtteilbezeichnungen auf dem Gebiet des Bezirks, wie zum Beispiel Luisenstadt und Tempelhofer Vorstadt, leben in den Bezeichnungen der Grundbücher weiter.
In der Nähe der Alexandrinenstraße 12 im Ortsteil Kreuzberg liegt der geografische Mittelpunkt Berlins. (Lage52.501413.4028)
Bevölkerung [Bearbeiten]
| Bevölkerungsentwicklung im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg 1999 bis November 2011 |
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|---|---|---|---|---|
| Jahr | Einwohner | |||
| 1999 | 248.600 | |||
| 2000 | 250.194 | |||
| 2001 | 251.769 | |||
| 2002 | 254.128 | |||
| 2003 | 255.958 | |||
| 2004 | 258.494 | |||
| 2005 | 261.811 | |||
| 2006 | 265.857 | |||
| 2007 | 267.919 | |||
| 2008 | 270.572 | |||
| 2009 | 268.839 | |||
| 2010 | 268.688 | |||
| 2011 | 274.386 | |||
Strukturell unterscheiden sich beide Ortsteile insbesondere hinsichtlich ihrer Bevölkerungszusammensetzung. Während beispielsweise der Anteil der ausländischen Bevölkerung in Kreuzberg bei 32,8 % der Bevölkerung liegt (Statistisches Landesamt, 2002), liegt er in Friedrichshain bei 8,7 %. Auch die Alterszusammensetzung der Bevölkerung unterscheidet sich deutlich. In Kreuzberg ist der Anteil der 35- bis 60-Jährigen höher, der Anteil der Jüngeren ist dementsprechend niedriger als in Friedrichshain. Im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg wohnen vor allem junge Erwachsene.
Die Fertilitätsrate lag 2007 bei 1,17, was sowohl unter dem Berliner Durchschnitt von 1,275 als auch unter dem Schnitt in Deutschland liegt.
Politik [Bearbeiten]
(vorläufiges Ergebnis)
Bezirksbürgermeister [Bearbeiten]
- 1. Januar 2001 bis 31. Januar 2002 Bärbel Grygier (PDS)
- 1. Februar 2002 bis 14. November 2006 Cornelia Reinauer (PDS)
- seit 15. November 2006 bis 31. Juli 2013 Franz Schulz (Grüne)
Mitglieder des Bezirksamtes [Bearbeiten]
- Bezirksbürgermeister und Leiter der Abteilung Finanzen, Personal und Stadtentwicklung: Franz Schulz (Grüne)
- Stellvertretender Bezirksbürgermeister und Leiter der Abteilung Wirtschaft, Ordnung, Schule und Sport: Peter Beckers (SPD)
- Bezirksstadträtin für Familie, Gesundheit, Kultur und Bildung: Monika Herrmann (Grüne)
- Bezirksstadtrat für Soziales, Beschäftigung und Bürgerdienste: Knut Mildner-Spindler (Linke)
- Bezirksstadtrat für Umwelt, Verkehr, Grünflächen und Immobilienservice: Hans Panhoff (Grüne)
Wappen [Bearbeiten]
Das Wappen des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg wurde am 7. Oktober 2003 durch den Senat von Berlin verliehen. Die Blasonierung lautet wie folgt:
„In silbernem Schild mit blauem Wellenschildfuß, belegt mit vier silbernen Wellenfäden, eine rote gezinnte Brücke, die durch zwei spitzbedachte und beknaufte Türme, die mit Zinnen, Zwischendächern, Simsen und schwarzen Schießscharten und Spitzfenstern bedeckt sind, in drei gleichmäßige Bögen unterteilt ist. Die beiden äußeren Bögen sind als Halbbögen dargestellt. Auf dem Schild ruht eine rote dreitürmige Mauerkrone, deren mittlerer Turm mit dem Berliner Wappenschild belegt ist.“
– Senatsverwaltung für Inneres und Sport[7]
Die Mauerkrone ist dabei das verbindende Element aller Berliner Bezirke.
Das Wappen ist vom erst 1991 entworfenen Wappen des ehemaligen Bezirks Friedrichshain abgeleitet. Es zeigt mit der Oberbaumbrücke das verbindende Wahrzeichen des neugebildeten Bezirks auf der ehemaligen Grenze der vorherigen Bezirke. Das blaue Wellenband verweist auf die Spree, über die die Oberbaumbrücke führt, und wurde auch aus dem vorherigen Wappen übernommen, das es wiederum aus der blauen Tingierung des Wappens Stralaus entlehnte.
Städtepartnerschaften [Bearbeiten]
Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg unterhält aktuell zehn Städtepartnerschaften.
International [Bearbeiten]
San Rafael del Sur, Nicaragua – seit Januar 1986
Kirjat Jam, Israel – seit 1990
Stettin, Polen – seit Juni 1996
Kadıköy (Bezirk von Istanbul), Türkei – seit August 1996
Oborischte (Bezirk von Sofia), Bulgarien – seit Mai 1999
National [Bearbeiten]
- Wiesbaden (Hessen) – seit April 1964
- Porta Westfalica (Nordrhein-Westfalen) – seit April 1968
- Kreis Bergstraße (Hessen) – seit Juli 1969
- Ingelheim am Rhein (Rheinland-Pfalz) – seit Oktober 1971
- Landkreis Limburg-Weilburg (Hessen) – seit März 1980
Trivia [Bearbeiten]
Gemüseschlacht [Bearbeiten]
Seit 1998 findet auf der Oberbaumbrücke jedes Jahr eine als Demonstration angemeldete Gemüseschlacht zwischen Bewohnern der vormaligen Bezirke Kreuzberg und Friedrichshain statt. Sie ist eine parodistische Auseinandersetzung mit den diffusen Animositäten der Bewohner der beiden Ortsteile.
Wagenburg [Bearbeiten]
In der Revaler Straße befindet sich das Wagendorf Hänger & Laster, als Modell für alternative Lebensformen.[8]
Ort der Vielfalt [Bearbeiten]
Am 23. September 2008 erhielt der Bezirk den von der Bundesregierung verliehenen Titel Ort der Vielfalt.
Weblinks [Bearbeiten]
- Offizielle Webseite des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin
- Links zum Thema Friedrichshain-Kreuzberg im Open Directory Project
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bevölkerungsstand in Berlin am 31. Juli 2012 nach Bezirken (PDF; 7 kB). Amt für Statistik Berlin-Brandenburg. Abgerufen am 20. Dezember 2012.
- ↑ Weniger Arbeitslose in Berlin. Berliner Morgenpost. Artikel vom 31. Mai 2011. Abgerufen am 7. Mai 2013.
- ↑ Statistischer Bericht – Einwohnerinnen und Einwohner im Land Berlin am 30. Juni 2011 (PDF; 2,7 MB). Abgerufen am 21. April 2013.
- ↑ Nummerierung gemäß Bezirksschlüssel
- ↑ Melderechtlich registrierte Einwohner im Land Berlin am 31. Dezember 2012, Daten des Amtes für Statistik Berlin-Brandenburg, abgerufen am 7. April 2013 (PDF-Datei).
- ↑ a b Die Landeswahlleiterin für Berlin
- ↑ Hoheitszeichen von Berlin – Bezirkswappen Friedrichshain-Kreuzberg
- ↑ Linke mögen keine Rollheimer mehr. In: Berliner Zeitung, 21. Februar 2009
