Białobrzegi

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Białobrzegi
Wappen von Białobrzegi
Białobrzegi (Polen)
Białobrzegi
Białobrzegi
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Masowien
Landkreis: Białobrzegi
Fläche: 7,51 km²
Geographische Lage: 51° 39′ N, 20° 57′ O51.64861111111120.95Koordinaten: 51° 38′ 55″ N, 20° 57′ 0″ O
Einwohner: 7122
(30. Jun. 2014)[1]
Postleitzahl: 26-800
Telefonvorwahl: (+48) 48
Kfz-Kennzeichen: WBR
Wirtschaft und Verkehr
Straße: E 77 Krakau - Warschau
Nächster int. Flughafen: Warschau
Gemeinde
Gemeindeart: Stadt- und Landgemeinde
Gemeindegliederung: 10 Schulzenämter
Fläche: 78,93 km²
Einwohner: 10.403
(30. Jun. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 132 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 1401013
Verwaltung (Stand: 2007)
Bürgermeister: Wiesław Banachowicz
Adresse: ul. Reymonta 11
26-800 Białobrzegi
Webpräsenz: www.bialobrzegi.pl

Białobrzegi [bʲawɔˈbʒɛɟi] ist eine Stadt in Polen in der Woiwodschaft Masowien.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Ortschaft wurde im Jahr 1470 als Byalobrzegy erstmals erwähnt. 1540 erhielt der Ort das Stadtrecht von König Sigismund I. und wurde 1775 Teil Österreichs. 1809 wurde er dann Teil des Herzogtums Warschau und 1815 Kongresspolens. 1896 verlor der Ort sein Stadtrecht.

Im September 1939 wurde Białobrzegi von der deutschen Wehrmacht besetzt. Während der Besatzungszeit wurden alle Juden des Ortes entweder ermordet oder in das Vernichtungslager Treblinka deportiert. Östlich der Stadt entstand 1940 der Truppenübungsplatz Mitte der deutschen Wehrmacht. Am 16. Januar 1945 erreichte die Rote Armee den Ort.

1958 erhielt der Ort sein Stadtrecht zurück. Von 1956 bis 1975 war er Sitz des Powiat Białobrzeski in der Woiwodschaft Kielce. 1999 wurde Białobrzegi erneut Hauptstadt des Powiat Białobrzeski.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

  • 1995 - 7.466
  • 2000 - 7.171
  • 2002 - 7.196
  • 2004 - 7.262
  • 2006 - 7.301

Gemeinde[Bearbeiten]

Zur Stadt- und Landgemeinde gehören neben der Stadt Białobrzegi folgende Ortschaften mit einem Schulzenamt:

Brzeska Wola
Brzeźce
Budy Brankowskie
Jasionna
Kamień
Mikówka
Okrąglik
Stawiszyn
Sucha
Szczyty

Weitere Orte der Gemeinde sind Dąbrówka, Kolonia Brzeźce, Leopoldów, Pohulanka, Suski Młynek, Turno und Wojciechówka.

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2014. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 20. Dezember 2014.