Bia-Tawaya-Nationalpark

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Bia-Tawaya-Nationalpark

IUCN-Kategorie II − National Park

BWf1

Lage Western Region von Ghana
Fläche 78 km²dep1
Geographische Lage 6° 28′ N, 3° 5′ W6.4666666666667-3.0833333333333Koordinaten: 6° 28′ 0″ N, 3° 5′ 0″ W
Markierung
ungefähre Lage des Parks in Ghana
Einrichtungsdatum 1974
Verwaltung  ?

Der Bia-Tawaya-Nationalpark ist ein Nationalpark in der Western Region von Ghana, dessen vorherrschende Vegetationsform unberührter tropischer Regenwald ist. Auf einer Meereshöhe von 145 bis 230 m fallen hier jährlich 1300 bis 1600 mm Regen. Er wurde 1935 als Schutzgebiet ausgewiesen und nach dem Fluss Bia benannt, der das Gebiet durchfließt. Seit 1974 ist er als offizieller Nationalpark mit einer Fläche von 308 km² ausgewiesen. Seine derzeitige Größe beträgt 78 km². Im Süden schließt sich ein 563 km² großes Regenwaldgebiet an, das als Bia Gameproduction Reserve unter einen gewissen Schutz gestellt ist, jedoch zahlreiche für den Holzhandel interessante Baumarten enthält.[1][2]

Der Park ist bedeckt von teilweise unberührtem Regenwald mit zahlreichen immergrünen und laubabwerfenden Baumarten, Palmen, Lianen und Orchideen. Eine Vielzahl der Pflanzen, Bäume und Blumen ist als selten einzustufen.

Man findet hier die klassischen Tierarten des Regenwaldes, unter ihnen auch Leoparden, Bongos, Büffel sowie viele Affenarten einschließlich Schimpansen, außerdem zahlreiche Vogelarten und Antilopen. Nach Angaben aus dem Jahr 1987 beherbergt dieses große Ökosystem noch etwa 150 Waldelefanten.

Der Bia-Nationalpark wurde 1983 zum Biosphärenreservat der UNESCO erklärt.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. The clearing-house mechanism (chm) of ghana - Bia Nationalpark. Abgerufen am 30. April 2011.
  2. Wildlife and Nature Reserves. In: ghanaexpeditions.com. Abgerufen am 30. April 2011.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Wally und Horst Hagen: Die afrikanischen Nationalparks als Lebensräume der Elefanten. In: Vitus B. Dröscher: Rettet die Elefanten Afrikas. Verlag Rasch & Röhrig, Hamburg 1990, S. 212–213, ISBN 3-89136-291-9.

Weblink[Bearbeiten]