Biberwier

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Biberwier
Wappen von Biberwier
Biberwier (Österreich)
Biberwier
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Reutte
Kfz-Kennzeichen: RE
Fläche: 29,42 km²
Koordinaten: 47° 23′ N, 10° 54′ O47.38333333333310.892777777778989Koordinaten: 47° 23′ 0″ N, 10° 53′ 34″ O
Höhe: 989 m ü. A.
Einwohner: 627 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 21 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6633
Vorwahl: 05673
Gemeindekennziffer: 7 08 03
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Fernpaßstraße 27
6633 Biberwier
Website: www.biberwier.tirol.gv.at
Politik
Bürgermeister: Helmut Schreyer (Wir für unser Biberwier)
Lage der Gemeinde Biberwier im Bezirk Reutte
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Über dieses Bild
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Biberwier am Grubigstein (Mitte links, von der Zugspitze gesehen)
Biberwier am Grubigstein (Mitte links, von der Zugspitze gesehen)
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Biberwier ist eine Gemeinde mit 627 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Bezirk Reutte, Tirol (Österreich). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Reutte.

Geographie[Bearbeiten]

Das Straßendorf liegt am Südrand des Lermooser Moos, zwischen einem Gebirgshang und der Bergsturzlandschaft des Fernpasses in den Tiroler Alpen. Das Gemeindegebiet wird von der Loisach, die westlich des Ortes entspringt, durchflossen. Die Gemeinde liegt nahe der Grenze zu Deutschland am Rand des Wettersteingebirges und ist von der Zugspitze aus sichtbar.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Lermoos Ehrwald
Nachbargemeinden Mieming
Nassereith Obsteig

Geschichte[Bearbeiten]

Der Name leitet sich von Bibern ab, die nachweislich bis 1800 im Gemeindegebiet gelebt haben. Funde aus der Römerzeit zeugen von der frühen Bedeutung des Ortes an der Via Claudia Augusta. Die Gleisrillen am nördlichen Ortseingang sind wahrscheinlich späteren Datums. Vom Mittelalter bis zum Jahr 1921 bestand hier, an der Silberleithe, der größte Bergbaubetrieb im Außerfern, die Gewerkschaft Silberleithen, die Galmei-, Blei- und Zinkerz abbaute. Seit Ende 2004 erschließt der Montan-Wanderweg Silberleithen dieses ehemalige Bergbaugebiet für den Tourismus. Mit dem 1984 eröffneten Lermooser Tunnel wurde der Ort vom Durchzugsverkehr entlastet.

Heute ist Biberwier mit dem Schigebiet Marienbergjoch und den Badeseen Blindsee, Mittersee und Weißensee eine zweisaisonale Tourismusgemeinde.

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: Von Gold und Blau im Schlangenschnitt geteilt, links im oberen Feld, der Teilungslinie folgend, ein blaues Rad, dessen Nabe mit den goldenen Bergwerkszeichen Schlägel und Eisen belegt ist, rechts unten ein sitzender, nach links schauender Biber. Die Farben der Gemeindefahne sind Gelb-Blau.[1]

Der Biber im 1983 verliehenen Gemeindewappen symbolisiert den Ortsnamen, Schlägel und Eisen verweisen auf den historischen Bergbau, das Rad auf das bedeutende Transportwesen.[2]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Biberwier, Pfarrkirche zum hl. Josef
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Biberwier

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Biberwier – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Biberwier – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesgesetzblatt für Tirol, Nr. 25/1983. (Digitalisat)
  2. Tirol Atlas: Wappen von Tirol - Biberwier