Biburg (Niederbayern)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Niederbayern | |
| Landkreis: | Kelheim | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Siegenburg | |
| Höhe: | 376 m ü. NN | |
| Fläche: | 14,21 km² | |
| Einwohner: |
1210 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 85 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 93354 | |
| Vorwahlen: | 09444 (Dürnhart, Perka) 09443 (Biburg, Etzenbach, Rappersdorf, Altdürnbuch) | |
| Kfz-Kennzeichen: | KEH | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 2 73 119 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Hauptstr. 52 93354 Biburg |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Thomas Zachmayer (Aktive Biburger Bürger) | |
| Lage der Gemeinde Biburg im Landkreis Kelheim | ||
Biburg ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Kelheim und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Siegenburg.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Biburg liegt in der Planungsregion Regensburg.
Es existieren folgende Gemarkungen: Altdürnbuch, Biburg. Weitere Ortsteile sind Dürnhart, Perka, Rappersdorf und Etzenbach.
Geschichte [Bearbeiten]
Biburg wurde erstmals 1048-1060 als Piburch erwähnt. Das Kloster Biburg wurde 1132 durch Konrad und Arbo von Sittling-Biburg gegründet. 1555 wurde das Kloster aufgehoben, die Anlage kam in landesherrliche Verwaltung. 1589 erhielten Jesuiten aus Ingolstadt die Gebäude. 1781 übernahm der Malteserorden die Klosteranlage und die geschlossene Hofmark, die er bis zu seiner Auflösung 1808 innehatte. 1808 ging das Kloster durch die Säkularisation in das Eigentum des bayerischen Staates über. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
Eingemeindungen [Bearbeiten]
Die Gemeinde Altdürnbuch kam zusammen mit ihren Ortsteilen Etzenbach und Rappersdorf mit der Gemeindegebietsreform am 1. Januar 1978 zur Gemeinde Biburg.[2]
Einwohnerentwicklung [Bearbeiten]
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1961 810, 1970 885, 1987 dann 939 und im Jahr 2000 1.277 Einwohner gezählt. Am Ende des Jahres 2011 waren es 1.210 Einwohner.
Politik [Bearbeiten]
Bürgermeister [Bearbeiten]
1.Bürgermeister ist seit 1996 Thomas Zachmayer (Aktive Biburger Bürger).
Gemeindesteuereinnahmen [Bearbeiten]
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 399.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 49.000 €.
Gemeindepartnerschaft [Bearbeiten]
Am 28. Mai 1992 wurde in Biburg die Partnerschaft mit der französischen Gemeinde Cauffry besiegelt, die Gegenunterzeichnung in Cauffry erfolgte am 4. Juni 1993.[3]
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Kirchen [Bearbeiten]
- Kirche St. Michael und Leonhard in Perka
- Kirche St. Margaretha in Altdürnbuch
- Erlöserkapelle Biburg
- Pfarrkirche Maria Immaculata in Biburg (die ehemalige Klosterkirche zählt zu den bedeutendsten romanischen Baudenkmälern Altbayerns)
Sonstige Bauten [Bearbeiten]
- Klosterkomplex mit Kunstpension, Freie Kunstschule
Baudenkmäler [Bearbeiten]
→ Liste der Baudenkmäler in Biburg (Niederbayern)
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft [Bearbeiten]
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 49 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort sechs Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 406. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 53 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.002 ha, davon waren 801 ha Ackerfläche und 201 ha Dauergrünfläche.
Bildung [Bearbeiten]
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2009):
- Kindergarten: Kindergarten Zwergenland und Kindergarten Rübezahl (Montessori-Kindergarten)
Persönlichkeiten [Bearbeiten]
- Heiliger Eberhard, Erzbischof von Salzburg (erster Abt des Biburger Klosters) (1085/1089 bis 1164)
- Heinrich von Biburg († 28. März 1084) war Patriarch von Aquileja von 1077 bis 1084.
- selige Berta von Biburg (Stifterin des Klosters von Biburg) (1060 bis 1130)
- Angerer der Ältere (* 1938), Maler und Fantast, Filmarchitekt (Die unendliche Geschichte II, nach Michael Ende), Bühnenbildner (Der kleine Hobbit, nach J.J.R.Tolkien), Bildhauer (Erlöserkapelle in Biburg), Autor von: "Kulturpause", Ein verlorener Traum und Kein verlorener Traum
Weblinks [Bearbeiten]
- Biburg (Niederbayern): Wappengeschichte vom HdBG
- Biburg (Niederbayern): Amtliche Statistik des LStDV
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 611.
- ↑ Regionalpartnerschaft mit dem Département Oise
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