Biburg (Niederbayern)

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Biburg
Biburg (Niederbayern)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Biburg hervorgehoben
48.79027777777811.854444444444376Koordinaten: 48° 47′ N, 11° 51′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Niederbayern
Landkreis: Kelheim
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Siegenburg
Höhe: 376 m ü. NHN
Fläche: 14,21 km²
Einwohner: 1175 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 83 Einwohner je km²
Postleitzahl: 93354
Vorwahlen: 09444 (Dürnhart, Perka) 09443 (Biburg, Etzenbach, Rappersdorf, Altdürnbuch)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: KEH, MAI, PAR, RID, ROL
Gemeindeschlüssel: 09 2 73 119
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstr. 52
93354 Biburg
Webpräsenz: www.gemeinde-biburg.de
Bürgermeister: Thomas Zachmayer (Aktive Biburger Bürger)
Lage der Gemeinde Biburg im Landkreis Kelheim
Altmühl Altmühl Donau Main-Donau-Kanal Naab Regen (Fluss) Landkreis Eichstätt Landkreis Freising Landkreis Landshut Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm Regensburg Landkreis Regensburg Landkreis Straubing-Bogen Gemeindefreies Gebiet Hacklberg Painten Painten Hienheimer Forst Frauenforst Neustadt an der Donau Dürnbucher Forst Abensberg Aiglsbach Attenhofen Bad Abbach Biburg (Niederbayern) Elsendorf Essing Hausen (Niederbayern) Herrngiersdorf Ihrlerstein Kelheim Kelheim Kirchdorf (Hallertau) Langquaid Mainburg Neustadt an der Donau Neustadt an der Donau Painten Painten Riedenburg Rohr in Niederbayern Saal an der Donau Siegenburg Teugn Train (Niederbayern) Volkenschwand WildenbergKarte
Über dieses Bild

Biburg ist eine Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Kelheim und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Siegenburg.

Geografie[Bearbeiten]

Biburg liegt in der Planungsregion Regensburg.

Es existieren folgende Gemarkungen: Altdürnbuch, Biburg. Weitere Ortsteile sind Dürnhart, Perka, Rappersdorf und Etzenbach.

Geschichte[Bearbeiten]

Biburg wurde erstmals 1048-1060 als Piburch erwähnt. Das Kloster Biburg wurde 1132 durch Konrad und Arbo von Sittling-Biburg gegründet. 1555 wurde das Kloster aufgehoben, die Anlage kam in landesherrliche Verwaltung. 1589 erhielten Jesuiten aus Ingolstadt die Gebäude. 1781 übernahm der Malteserorden die Klosteranlage und die geschlossene Hofmark, die er bis zu seiner Auflösung 1808 innehatte. 1808 ging das Kloster durch die Säkularisation in das Eigentum des bayerischen Staates über. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Die Gemeinde Altdürnbuch kam zusammen mit ihren Ortsteilen Etzenbach und Rappersdorf mit der Gemeindegebietsreform am 1. Januar 1978 zur Gemeinde Biburg.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1961 810, 1970 885, 1987 dann 939 und im Jahr 2000 1.277 Einwohner gezählt. Am Ende des Jahres 2011 waren es 1.210 Einwohner.

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

1.Bürgermeister ist seit 1996 Thomas Zachmayer (Aktive Biburger Bürger).

Gemeindesteuereinnahmen[Bearbeiten]

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 399.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 49.000 €.

Gemeindepartnerschaft[Bearbeiten]

Am 28. Mai 1992 wurde in Biburg die Partnerschaft mit der französischen Gemeinde Cauffry besiegelt, die Gegenunterzeichnung in Cauffry erfolgte am 4. Juni 1993.[3]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

ehemalige Klosterkirche Maria Immaculata

Kirchen[Bearbeiten]

  • Kirche St. Michael und Leonhard in Perka
  • Kirche St. Margaretha in Altdürnbuch
  • Erlöserkapelle Biburg
  • Pfarrkirche Maria Immaculata in Biburg (die ehemalige Klosterkirche zählt zu den bedeutendsten romanischen Baudenkmälern Altbayerns)

Sonstige Bauten[Bearbeiten]

  • gemeindlicher Klosterkomplex mit Außenstelle des Berufsbildungswerks Abensberg (KJF-BBW). Schauplatz des Filmes "Trans Bavaria" des Regisseurs Konstantin Ferstl; Nutzung des ehemaligen Klosters unter anderem für Theateraufführungen, Feiern und Filmvorführungen.

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Liste der Baudenkmäler in Biburg (Niederbayern)

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 49 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort sechs Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 406. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe zwei Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 53 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1.002 ha, davon waren 801 ha Ackerfläche und 201 ha Dauergrünfläche.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2009):

  • Kindergarten: Kindergarten Zwergenland und Kindergarten Rübezahl (Montessori-Kindergarten)

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Biburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 611.
  3. Regionalpartnerschaft mit dem Département Oise