Bical

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Bical (auf portugiesisch: Säuerling) ist eine autochthone weiße Rebsorte aus Portugal. Empfohlen ist ihr Anbau in den Regionen Trás-os-Montes, Beira Litoral, Beira Interior Sul, Beira Interior Norte, Alentejo und den Azoren. Zugelassen ist sie in den Bereichen Douro, Ribatejo und Oeste. Ende der 1990er Jahre betrug die bestockte Fläche ca. 1.336 Hektar.

Der aus der frühreifenden Sorte gekelterte Wein ist säurebetont und fruchtig. Er kann somit sowohl als Verschnittwein oder als Grundwein in Schaumweinen verwendet werden.

Siehe auch den Artikel Weinbau in Portugal sowie die Liste der Rebsorten.

Synonyme[Bearbeiten]

Die Rebsorte Bical ist auch unter den Namen Arinto de Alcobaça, Barrado das Moscas, Bical de Bairrada, Borrado das Moscas, Pintado das Moscas und Pintado dos Pardais bekannt. Trotz des gleichlautenden Synonyms ist Bical nicht mit der Rebsorte Arinto identisch.

Ampelographische Sortenmerkmale[Bearbeiten]

In der Ampelographie wird der Habitus folgendermaßen beschrieben:

  • Die Triebspitze ist offen. Sie ist weißwollig behaart, mit leicht karminrotem Anflug. Die Jungblätter sind leicht wollig behaart.
  • Die mittelgroßen Blätter sind dreilappig und schwach gebuchtet (siehe auch den Artikel Blattform). Die Stielbucht ist geschlossen. Das Blatt ist stumpf gezahnt. Die Zähne sind im Vergleich der Rebsorten eng gesetzt.
  • Die walzenförmige Traube ist mittelgroß, geschultert und lockerbeerig. Die ovalen Beeren sind klein bis mittelgroß und von nahezu weiß-gelblicher Farbe.

Biancone reift ca. 20 Tage nach dem Gutedel und gilt damit noch als früh reifend. Sie ist eine Varietät der Edlen Weinrebe (Vitis vinifera). Sie besitzt zwittrige Blüten und ist somit selbstfruchtend. Beim Weinbau wird der ökonomische Nachteil vermieden, keinen Ertrag liefernde, männliche Pflanzen anbauen zu müssen.

Weblinks[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]