Bierglas

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Ein Bierglas ist ein Trinkgefäß aus Glas in verschiedenen Formen, das hauptsächlich zum Ausschank von Bier verwendet wird. Der Werkstoff Glas ist typisch für das Bierglas, dennoch kommen auch Kunststoffe für solche Trinkgläser zum Einsatz. Die grundlegenden Formen der Biergläser decken sich mit den aus Steingut gefertigten „tönernen“ Bierkrügen.

Viele Restaurants folgen nicht mehr den lokalen oder regionalen Traditionen, um das typische Glas für die Biersorte auszuwählen. Andererseits wird durch Markenbindungen von der gebundenen Brauerei auch das Zubehör einschließlich passender Gläser geliefert. Die auf Biersorten bezogenen Formen sollen den besonderen Geschmack der Biere unterstützen.

Traditionelle Gläserformen[Bearbeiten]

Biergläser von unterschiedlichen Biermarken

Aus trinktechnischen Gründen – Geschmackswahrnehmung und Handhabung – und andererseits aus den regionalen Gewohnheiten bestimmter Biersorten wurden traditionell unterschiedliche Bierglasformen entwickelt oder bevorzugt. Klare Grenzen gibt es keine mehr, weil manche Biersorten und ihre Gläser deutschlandweit populär geworden sind. Weil es in den Städten eine so große Vielfalt an Gläsern gibt, ist auch oft in Vergessenheit geraten, wie die Gläser heißen.[1]

Bayern[Bearbeiten]

  • Das Weiß-/Weizenbierglas ist typisch in seiner Form für Weizenbier. Das Glas erweitert sich vom Fuß nach oben und schließt sich zum Rand zu wieder etwas. Mit der Verbreitung dieser Biersorte kam es auch bundesweit zum Einsatz.
  • Der Willibecher für Helles ist die Standardform eines schwach-bauchigen Bierglases.
  • Der Maßkrug für Helles wird meist als Literglas (= Maß) genutzt und besitzt einen Henkel für die bessere Handhabung.
  • Eine Besonderheit, da es kein Glas ist, bildet der Zoigl-Steinkrug. Er entwickelte sich mit dem Zoigl. Durch sein Material, das frisch gefülltes Bier lange kühl hielt, gewann der Steingutkrug eine weitere Verbreitung.
  • Das Bockbierglas ist ein Henkelglas in bauchiger Form.

Franken[Bearbeiten]

  • Franken hat eine breite Tradition von Familien- und Hausbrauereien und so keine einheitliche Bierglastradition. Für das hier regionale Zoigl unterscheiden sich die Steinkrüge durch ihre Motive oder regionalbezogenen Dekoren von anderen Krügen.

Thüringen[Bearbeiten]

Baden-Württemberg[Bearbeiten]

Hier hat sich für Exportbier der Glaskrug eingebürgert, der mit seiner zylindrischen Form und einem Henkel gut und handlich war, wenn auch in kleinerer Maßung als der bayrische Maßkrug.

Nordrhein-Westfalen[Bearbeiten]

  • Der Willibecher wird hier vorrangig für Exportbier genutzt.
  • Das Dortmunder Stößchen ist ein schlankes, nach oben konisches Bierglas und eine lokale Spezialität, in der Exportbier ausgeschenkt wird. Im Original hatte es keinen Eichstrich, das Fassungsvermögen ist nicht festgeschrieben und liegt zwischen 0,1 und 0,18 Litern. Seit 2004 gibt es einen Eichstrich bei 0,1 l.[2]
  • Das ortstypische Kölsch wird in der Kölner Stange (Kölschstange) ausgeschenkt.[3]
  • Im benachbarten Düsseldorf wird der meist zylindrische, mitunter leicht konische Altbierbecher für das Düsseldorfer Alt genutzt.
  • Die Bierkugel für Exportbier ist ein geschwungenes Glas, das auf einem Stiel einen kugeligen nach oben öffnenden Inhalt besitzt.

Südliches Niedersachsen[Bearbeiten]

  • Im Hannover-Tönnchen, einem konischen Glas, wird Pils ausgeschenkt.
  • Der Bockbierkrug ist hier eine größere Fassung eines zylindrischen gläsernen Krugs mit Henkel.

Anhalt[Bearbeiten]

Für dieses Gebiet ergeben sich für die Trinkgewohnheiten des Pils sowohl die Nutzung des Bierkrugs als auch die Verwendung von Biertulpen. Die Handlichkeit beim Krug ergibt sich aus dem angesetzten Henkel, die Biertulpe lässt sich durch die vom Fuß ansteigende Erweiterung des Umfangs gut am unteren Glasteil halten.

Berlin[Bearbeiten]

Als Erfrischungsgetränk in den Berliner Ausflugsgaststätten wurde die Berliner Weiße mit und ohne Schuss populär. Typisch für Gegend und Biersorte ist die Berliner-Weiße-Schale, eine halbkugelförmige Schale mit langem Stiel.

Gläserne Trinkgefäße für Bier[Bearbeiten]

Belgisches Trinkgefäß in Form eines Stierhorns

Der unten schmalen und dann dickbäuchige Willybecher, nach seinem Erfinder Willy Steinmeier benannt, ist seit der Erfindung 1954 das deutsche Standardglas für den üblichen Restaurantausschank und den Hausgebrauch. Speziell im Restaurantbetrieb haben diese dünnwandigen Gläser den Vorteil, dass sie nach dem warmen Spülbad schneller kühlen.[4] Schwere, weil dickwandige gläserne (oder irdene) Humpen besitzen dagegen den Vorteil, im Betrieb bruchfester zu sein. Mit einem Henkel zur besseren Handhabung ist die Bezeichnung Henkelglas geläufig, andere Namen sind in Übereinstimmung mit den Tonkrügen Bierkrug oder Bierseidel.

Neben den durchgehenden Bierbechern sind die gestielten Gläser eine andere Gruppe. Die Grundform ist die Biertulpe, eine lange Schale auf einem relativ kurzen Stiel. Der Kelch, das Glas für edle Biere und den Biersommelier, besitzt einen breiteren und kürzeren Oberteil auf einem längeren Stiel. Der Schwenker mit seiner großen breiten Schale auf einem kurzen Stil wird besonders für dunkle (also malzige) und andere Spezialbiere eingesetzt. Als Bierpokal wird das kurzstielige Bierglas mit einer langen, meist konischen Schale bezeichnet, das sich besonders für Pilsner Biere eignet. Die Bierkugel zeichnet sich durch den unteren kugelförmigen Teil, der sich nach oben öffnet, auf einem Stielfuß aus. Die ebenfalls gestielte Bierflöte wird für kleinere Maße oder edlere Biere genutzt. Die dem Sektglas ähnliche Flöte hat eine schmale, lange obere Schale.

Eine lokale Form bildet der Tübinger Bierseidel, auch als Tübinger Walzenseidel, Tübinger Ernstseidel, Tübinger Kugel, Tübinger Kugelseidel und Tübinger Igel bezeichnet. Im englischsprachigen Raum wird das Pintglas in zylindrischer oder konischer Form genutzt, das ein Pint Bier aufnimmt. Der Stiefel ist ein hohes Glasgefäß in Form eines Stiefels,[5] das für Trinkspiele und als Attraktion beim Trinkgelage genutzt wird.

Neben diesen Begriffen sind gesondert in der Schweiz die Bezeichnungen Herrgoettli, Kübli und Rugeli verbreitet.

Vom Design sind runde Einbuchtungen auf der Glasaußenseite des Maßkrugs, die der Augenkanne ihre Bezeichnung geben, eine traditionelle Glasform, wobei der Begriff Augenkann in Österreich und Bayern üblich ist. Während diese Verzierung eher auf bauchigen Gefäßen auftritt, befinden sich vorzugsweise auf zylindrischen Bierseideln (Henkelgläser, Bierkrüge) verschiedene Formen von Längsstreifen, die wohl auch der Stabilität dienen sollen. In neuerer Zeit werden von Brauereien marktorientiert Gefäßformen mit besonderem Design entwickelt. Beispiel für die Vermischung von Traditionen ist das Segelglas für Weißbier der Stralsunder Störtebeker Braumanufaktur, das ein segelförmig (spinnakerartig) gebogener leicht konischer Bierbecher ist, beworben als das „Weißbierglas für den Norden“.[6] Zudem werden verschiedene Bauchformen oder Gravierungen entwickelt. Ein anderes Designerglas ist ein doppelwandiges Bierglas mit luftgefülltem Zwischenraum; es soll das Bier länger kühl halten.[7] Ein schräges Glas, dass nur steht, wenn man das Smartphone unterlegt und beim Biertrinken nicht telefonieren kann, entspricht dem Zeitgeist.

Biermaße[Bearbeiten]

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Praktische Bedeutung haben die Biermaße in der Gastronomie, bei der Glasherstellung und in den verschiedenen Darreichungsformen des Einzelhandels, so bei Multi-pack oder Sechserträger. Die gastronomisch verwendeten Biermaße gehen teilweise auf regional unterschiedliche Mess- und Gesetzesvorgaben zurück. Im gewerblichen Ausschank verwendete Schankgefäße sind mit einem Füllstrich zu versehen, der Hersteller muss die Konformität mit den entsprechenden Richtlinien, unter anderem der Europäischen Messgeräterichtlinie (MID) erklären und nachweisen. Der damit verbundene Aufwand reduziert die verfügbaren Schankgefäße, die regional zudem auf die jeweilige Biersorte oder das regionale Brauwesen abgestimmt sind. Typische Packmittel und Flaschennormen sind etwa die DIN 6075-2, DIN 6198 sowie die DIN 6199.

Je nach Gegend haben sich verschiedene Bezeichnungen für Glasgrößen zum Teil aus traditionellen Maßeinheiten erhalten. Die Maßangaben in Österreich kommen insbesondere den in Bayern sehr nahe Die Schweiz kennt grundsätzlich ähnliche Formen für Biergläser wie Deutschland. In der deutschsprachigen Schweiz sind Ähnlichkeiten zu Süddeutschland (allemannische Gegend), in der Westschweiz eher zu Frankreich aus der Regionalität vorhanden. Von deutschen Maßen unterscheiden sich Schweizer Bezeichnungen mitunter in der Größe. Traditionellerweise besteht in der Schweiz ein Zusammenhang von Maßbezeichnung und Inhalt. In Restaurants gibt es grundsätzlich Lagerbier oder Spezialbier (Helles), welche in unterschiedlichen Gläsern ausgeschenkt werden.

Für Luxemburg gibt es den Bezug zu Belgien. Belgisches Bier ist äußerst sortenreich und aufgrund des im Rahmen des Vandervelde-Gesetzes von 1919, das den Verkauf von Spirituosen in Bars verbot, tendenziell auch alkoholreicher als in Deutschland. In Belgien sind individuelle Glasformen und -maße für die unterschiedlichen Biersorten verbreitet, teilweise in Schalenform teilweise ähneln die verwandten Maße auch Likörgläsern und Konjakschwenkern. In (Inner-)Frankreich steht der Weinkonsum im Vordergrund, entsprechend die Bezeichnung «chope»

Bezeichnung Größe Regionales Anmerkung
Becher 0,2 Liter Düsseldorf
Becher 0,3 Liter deutschsprachige Schweiz Lagerbier
Canette 0,5 Liter Westschweiz, insbesondere Freiburg Angabe für Bier im Glas
chope 0,5 Liter französischsprachige Schweiz, Frankreich im Glasbierkrug
Chübel 0,5 Liter deutschsprachige Schweiz westlich von Zürich
Chübeli 0,3 Liter deutschsprachige Schweiz
demi 0,25 Liter Frankreich als Maß von «chope» für die Glasgrö0e «halbe=demi chope»
demi 0,5 Liter Belgien aus demi=halb für «½-chope»
Doppelliesl 4,0 Liter Österreich studentisches Maß
Doppler 2,0 Liter Bayern und Österreich als Maß hauptsächlich für Wein, seltener für Bier, meist unabhängig von der Form als Stiefel
Flasche 58 Centiliter Ostschweiz Lagerbier in der Halbliter- bzw. 58-cl-Flasche, prinzipiell ist Flasche ein Schankmaß für Bier, im Norden Deutschlands wird Weizen als Flasche angeboten, wobei das Maß meist als halber Liter vorbestimmt ist.
Flöte 0,2 Liter Köln und Umgebung
Flûte 0,2 Liter Schweiz – Kanton Wallis
Gambrinus 0,4 Liter deutschsprachige Schweiz
Glas 0,3 Liter in der Steiermark für ein kleines Bier
Grenadier 5 Liter Österreich studentisches Maß
Großes 0,5 Liter Deutschschweiz und Österreich mitunter auch nur 0,4 Liter
Halber 0,5 Liter Bayern, Schwaben und Österreich im Bierkrug oder Glas
in einigen Gaststätten, insbesondere in der Münchner Region zunehmend auch 0,4 Liter im Bierkrug oder Glas, verminderte Größe auch als „Preissn-Hoibe“ (Halber) oder Nogerlweiße
Halber 0,5 Liter Norddeutschland ein Halber wird im Norden im Bierseidel angeboten, teilweise ebenfalls nur als 0,4 Liter
Half Pint 0,227 Liter USA entsprechend dem US-Maßsystem
Half Pint 0,284 Liter Großbritannien, Irland entsprechend dem UK-Maßsystem, siehe auch Ladies‘ Pint
Hülse 0,5 Liter deutschsprachige Schweiz, Österreich Angebot von Bier in der Flasche, teilweise auch in der Form Hülsen
Humpe 0,5 Liter deutschsprachige Schweiz im Glasbierkrug
Humpen 0,5 Liter Pils Saarland
Humpen 0,4 Liter Luxemburg bis 2005: 0,33 l
Humpen 5 Liter Österreich Bier in der großen Form einer Kanne
Kattla 0,4 Liter Raum Coburg
Kleines 0,3 Liter Deutschschweiz, Deutschland und Österreich ursprünglich als Drittelliter, heute auch nur noch 0,2 Liter
Krug 1 Liter deutschsprachige Schweiz
Krügel 0,5 Liter Österreich im Glas, in Ostösterreich auch als Krügerl
Kübel 0,5 Liter westliche deutschsprachige Schweiz, Innerschweiz und Bern
Kugel 0,4 Liter Berlin im bauchigen, fast runden Glas
Kugel 0,33 Liter Dortmund im bauchigen, fast runden Glas
Ladies' Pint 0,284 Liter Großbritannien, Irland In den USA als Half Pint
Liesl 2 Liter Österreich studentisches Maß
Lütten 0,2 bis 0,33 Liter Schleswig-Holstein
Maß 1 Liter Süddeutschland, Franken, Österreich und Deutschschweiz früheres grundsätzliches Schankmaß, das im Bierkrug oder Glas serviert wurde
Mini 0,2 Liter Schweiz, im Besonderen im Wallis
Mini 0,3 Liter Luxemburg
Molle 0,5 Liter Flasche Berliner Raum
Nößel 0,5 Liter Braunschweig
Patron 0,5 Liter vorwiegend im Süden Österreichs (Kärnten)
Pfiff 0,125 Liter Achtelliter Der Achtelliter wird auch mit 0,17 Liter für ½-Seidel oder ⅓-Krügel, im gastronomischen Angebot wiederum meist als 0,2 Liter
Pint 0,568 Liter Großbritannien, Irland mit dem UK-Maßsystem verbunden als Imperial Pint
Pint 0,473 Liter USA mit dem UK-Maßsystem genauer als „US liquid Pint“
Quartl 0,25 Liter Bayern im Bierkrug oder Glas
Rugeli 0,3 Liter Basel und Umgebung in einem bauchigen Glas mit Henkel
Schimmala 0,75 Liter Franken
Schnitt 0,25 Liter Bayern Der Schnitt wird in einem 0,5 Liter Glas serviert,
beispielsweise um für einen Radler noch Zitronenlimonade zuzufügen
Schoppen 0,25 Liter Bayern Bierangebot im Glas
Schoppen 0,5 Liter Pfalz im Glas angeboten, jedoch vorzugsweise für Wein genutzt
Seidl 0,3 Liter (Ost-)Österreich in Westösterreich oft auch Seitei oder Seiterl
Seidl 0,5 Liter Bayern im Glas angeboten
Seidler 0,5 Liter Franken im Stein- oder Glaskrug
Spezli 0,33 Liter Ostschweiz Für Form und Inhalt: in der Flasche „Spezialbier“
Kölner Stange 0,2 Liter Köln und Umgebung Spezialform für Kölsch
Stange 0,3 Liter deutschsprachige Schweiz für Lagerbier im Glas, oft auch nur 0,2 Liter
Stange 0,3 Liter Raum Köln und Düsseldorf Glasform nicht nur für Kölsch, immer als Bier im Glas, oft auch nur 0,2 Liter
in Preußen für Bier-/Limonademix als Potsdamer Stange
Stängeli 0,3 Liter alemannischsprachiger Teil Deutschlands im Glas, oft auch nur 0,2 Liter
Stein 1 Liter Rheinland-Pfalz zumdem gleichzeitig auch die Vorgabe für die Gefäßart
Stiefel 2 Liter allgemein als Maß auch Doppler genannt, der Bierstiefel gibt mit seiner Form die Größe vor, in neuerer Zeit auch Stiefel in anderen Größen
Stößchen 0,1 Liter Köln und Umgebung hier für Kölsch auf der Glasform basierende Maßangabe
Stößchen 0,15 Liter Dortmund
Stübchen Stübchen 3,6 Liter Braunschweig Das Stübchen fasst etwa 3,6 Liter, ausgeschenkt werden üblicherweise „viertel Stübchen“ zu 0,9–1 Liter
Stüpper 0,5 Liter Sensebezirk in der Flasche im Kanton Freiburg in der Schweiz
Yard 1,136 Liter Großbritannien, Irland abgeleitete form für “2 imperiale pint”

Sonstiges[Bearbeiten]

  • Karaffe: studentische Maßeinheit; 1,6 - 2,0 Liter
  • Schankmaß: alt; 1,069 Liter
  • Pitcher: Kanne mit einem Fassungsvermögen von 1,8 Litern

Literatur[Bearbeiten]

  • Johannes Riemer: Das Frisch und Voll eingeschenckte Bier-Glaß. In allerhand Fürfallenden Begebenheiten denen Curiosen Gemüthern zu Sonderbahrer Ergötzligkeit/ Nebst einem Anhang Die Verderbte Jugend genant/ Wie nehmlich dieselbe durch übele Auferziehung/ Aufsicht und Nachsehen/ auch verführische Gesellschafft/ endlich ein übel Ende nim[m]t / Einem jeden zur Warnung vorgestellet von Michael Kautzschen. Drucker: Christian Gottschick, Merseburg 1685, Digitalisat.
  • A. Riepenhausen, Julia Brauner: Rund ums Bier. Geschichte und Rezepte. Wolfgang Hölker Verlag, Münster 1977.
    (Bier und seine Geschichte. Gambrinus – König des Bieres. Das Reinheitsgebot. Gerstenkorn, Gerstensaft, Hopfen und Malz. Biergattungen und -sorten. Bier ist international. Die psychologische Wirkung des Bieres. Wissenswertes über Bier. Vom Biertrinken und vom Biertrinker. Biergläser, -becher und -krüge. Kleines Bier-ABC. Kochrezepte)
  • Thomas Schwerdtfeger: Das Bierglas zwischen Gebrauchswert und Fetisch. In: Wolfgang Ruppert: Chiffren des Alltags. Erkundungen zur Geschichte der industriellen Massenkultur. Marburg 1993, S. 105–124.
  • Heinz Böer (Hrsg.): Rotationskörper: Glocken, Eier und Biergläser. Appelhülsen 2001 (=MUED-Schriftenreihe. Graues Material).
  • Franz Schröther: Alte Neuhauser, Nymphenburger, Gerner Bierkrüge und Biergläser. In: Neuhauser Werkstatt-Nachrichten. 11 (2003), S. 34-37, ISSN 1436-5987.
  • Dietrich Mauerhoff: Gepresste Biergläser aus sächsischen Glashütten. In: Jahrbuch Gesellschaft für Geschichte des Brauwesens, 2010, S. 175-192, ISSN 1860-8922.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Bierglas – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Biergläser – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Deutschlandkarte: Biergläser. Die Zeit, 20. März 2014.
  2. Das „Stößchen“ hat nun einen Füllstrich. Kölner Stadt-Anzeiger, 1. Juli 2004.
  3. Kölschkonvention § 3 Abs. 6.
  4. Seidel oder Willy: Aus welchem Glas schmeckt Ihr Bier am besten?: „Die schweren Glaskrüge oder auch Augenkanne wegen ihrer Einbuchtungen genannt, ‚kriegst du nicht runtergekühlt‘. Frisch aus der Spülmaschine sind sie noch warm. Sofort fällt der Schaum zusammen und wenig später schmeckt das Bier schal, weil der Seidel die Spülhitze speichert.“
  5. Auszug aus:Die Bierballade: die Kulturgeschichte des Bieres. Crago 2004.
  6. Das Störtebeker Segelglas bei ‎stoertebeker.com
  7. Umgestülptes Bierglas Inside Out. geheimshop.de