Schömberg (Landkreis Calw)
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
|
||
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Karlsruhe | |
| Landkreis: | Calw | |
| Höhe: | 650 m ü. NN | |
| Fläche: | 37,22 km² | |
| Einwohner: |
8.521 (31. Dez. 2010)[1] |
|
| Bevölkerungsdichte: | 229 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 75328 | |
| Vorwahlen: | 07084; 07235 | |
| Kfz-Kennzeichen: | CW | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 2 35 065 | |
| Gemeindegliederung: | 5 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Lindenstraße 7 75328 Schömberg |
|
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeisterin: | Bettina Mettler | |
| Lage der Gemeinde Schömberg im Landkreis Calw | ||
Schömberg ist eine Gemeinde und staatlich anerkannter Luftkurort im Nordschwarzwald in Baden-Württemberg.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
[Bearbeiten] Geographische Lage
Schömberg liegt zwischen Bad Liebenzell und Bad Wildbad auf der Enz-Nagold-Hochplatte.
[Bearbeiten] Gemeindegliederung
Zur Gemeinde Schömberg gehören die ehemaligen Gemeinden Bieselsberg, Langenbrand, Oberlengenhardt und Schwarzenberg. Zur ehemaligen Gemeinde Bieselsberg gehören das Dorf Bieselsberg und die Häuser Untere Mühle. Zu den ehemaligen Gemeinden Langenbrand und Oberlengenhardt gehören jeweils nur die gleichnamigen Dörfer. Zur früheren Gemeinde gehören das Dorf Schömberg, der Ort Bühlhof und der Wohnplatz Charlottenhöhe. Zur ehemaligen Gemeinde Schwarzenberg gehören das Dorf Schwarzenberg und der Ort Schwarzenberger Sägmühle.[2]
[Bearbeiten] Bieselsberg
Der Ortsteil Bieselsberg liegt auf einer Anhöhe in 570 m.ü. NN. Durch die Tannenwälder der Umgebung führen Wanderwege zu den beliebten Ausflugszielen. Der Ortsteil ist durch die Buslinie nach Pforzheim an Schömberg angebunden.
[Bearbeiten] Schwarzenberg
Der Ortsteil Schwarzenberg liegt in 620 m.ü. NN inmitten ausgedehnter Tannenwälder mit zahlreichen Wanderwegen.
Schwarzenberg hat Busverbindungen nach Schömberg, Calw, Bad Wildbad und Pforzheim. Am westlichen Ortseingang befindet sich ein sehenswerter Steinkreis. Er wurde 1993 von Kunsterzieher Werner Neumann im Rahmen eines Schulprojektes nach megalithischen Vorbildern errichtet. Vermutlich ist er mit 21,6m Durchmesser der größte in Deutschland.
[Bearbeiten] Langenbrand
Der Luftkurort Langenbrand erstreckt sich auf einer Höhe von 673–730 m ü. NN im Norden Schömbergs. Sehenswert ist die alte Dorfkirche mit ihren mittelalterliche Malereien und dem Ostchorturm aus dem 11.–12. Jahrhundert. Der 148 m hohe Sendeturm Langenbrand, der von allen Anhöhen des Nordschwarzwalds zu sehen ist, steht auf der Gemarkung des Ortsteils.
Der öffentliche Nahverkehr bietet Busverbindungen nach Pforzheim, Bad Wildbad, Neuenbürg und Calw.
[Bearbeiten] Oberlengenhardt
Das Dorf Oberlengenhardt liegt auf 670 m ü. NN und ist von Wäldern mit ebenen Wanderwegen umgeben. Es ist eines der letzten, in seiner traditionellen Siedlungsstruktur erhaltenen Waldhufendörfer. Bei klarem Wetter eröffnet sich von hier aus die Fernsicht zum Hohenzollern („Zollernblick“) und der Schwäbischen Alb.
Omnibusverbindungen bestehen nach Calw, Pforzheim und Bad Wildbad.
[Bearbeiten] Charlottenhöhe
Die Charlottenhöhe ist kein eigentlicher Ortsteil, sondern ein ehemaliges, einsam im Wald gelegenes Lungensanatorium, das zur Gemarkung Schömberg gehört und 1907 als Volksheilstätte eingerichtet wurde. Namensgeberin war Königin Charlotte von Württemberg.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Bürgermeister
Bürgermeisterin der Gemeinde Schömberg ist zurzeit (2011) die parteilose Bettina Mettler.
[Bearbeiten] Gemeinderat
Die Kommunalwahl am 7. Juni 2009 ergab folgende Sitzverteilung:
| CDU | 35,21 % | −4,14 | 6 Sitze | −4 |
| FWG | 34,44 % | −1,48 | 6 Sitze | −3 |
| SPD | 30,34 % | +5,61 | 6 Sitze | +/−0 |
[Bearbeiten] Geschichte
Schömberg wird 1170 erstmals urkundlich erwähnt.
[Bearbeiten] Räumliche Entwicklung des Gemeindegebietes
Am 1. Januar 1971 wurde die Gemeinde Schwarzenberg nach Schömberg eingemeindet. Am 1. Juli 1974 wurde der Ort Tannmühle von Schömberg nach Calmbach, heute Bad Wildbad, umgemeindet. Die heutige Gemeinde wurde am 1. Januar 1975 durch Vereinigung der Gemeinden Schömberg, Bieselsberg, Langenbrand und Oberlengenhardt neu gebildet.
[Bearbeiten] Religionen
Im Ortsteil Schwarzenberg befindet sich neben einer evangelischen Kirche und einer evangelisch-methodistischen Kirchengemeinde auch das Haus des Heils, die Bildungsstätte der Gemeinde der Christen Ecclesia, einer Gliedkirche des Bundes Freikirchlicher Pfingstgemeinden.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
[Bearbeiten] Fernwanderweg
Schömberg liegt am Mittelweg, einer Fernwanderstrecke, die an vielen Sehenswürdigkeiten vorbeiführt.
[Bearbeiten] „Glücksgemeinde“
Seit November 2009 ist Schömberg amtlich eingetragene „Glücksgemeinde“. Ziel des sich selbst auferlegten Glückskonzeptes ist es, nachhaltig die Zufriedenheit und Erfüllungsglück der Bürger sicherzustellen. Inspiration holt man sich hierbei beim Glückspartner Bhutan. Mit dem Land im Himalaya hat die Gemeinde seit 2010 eine Glückspartnerschaft begründet. Langfristig sollen kulturelle und politische Austausche dazu führen einen Glücks-Index in Schömberg zu etablieren, der, ähnlich wie das Bruttonationalglück in Bhutan, das Wohlbefinden der Bevölkerung sichtbar macht und entsprechend politische Entscheidungen beeinflusst.
[Bearbeiten] Bauwerke
- Sendeturm Langenbrand
- Windkraftanlage
[Bearbeiten] Veranstaltungen
Im Dezember findet in Schömberg das Schömberger Weihnachtsglück statt. Im Juli findet in Schömberg die Glückswoche statt.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
[Bearbeiten] Ehrenbürger
- Hugo Römpler, Gründer des Sanatoriums Schömberg S1
- Georg Schröder (1870–1942), Chefarzt des Waldsanatoriums Dr. Schröder
- Gustav Hermann (1907–1945), Bürgermeister
- Fritz Keser (1874–1954), Direktor des Waldsanatoriums Dr. Schröder
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Gemeinde
- Willi Gayler (1906-2001), geboren in Langenbrand, Forstmann
[Bearbeiten] Bedeutende Bürger Schömbergs
- Julius Martow (1873–1923), russischer Politiker
[Bearbeiten] Weblinks
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden Baden-Württembergs 2010 (Hilfe dazu)
- ↑ Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe; Kohlhammer, Stuttgart 1976; ISBN 3-17-002542-2; S. 510–511
Altensteig | Althengstett | Bad Herrenalb | Bad Liebenzell | Bad Teinach-Zavelstein | Bad Wildbad | Calw | Dobel | Ebhausen | Egenhausen | Enzklösterle | Gechingen | Haiterbach | Höfen an der Enz | Nagold | Neubulach | Neuweiler | Oberreichenbach | Ostelsheim | Rohrdorf | Schömberg | Simmersfeld | Simmozheim | Unterreichenbach | Wildberg
