Bieszczady-Nationalpark

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Blick von der Połonina Caryńska
Bieszczady-Nationalpark
Logo des Nationalparks
Logo des Nationalparks
Bieszczady-Nationalpark (Polen)
Paris plan pointer b jms.svg
49.28822.497Koordinaten: 49° 17′ 17″ N, 22° 29′ 49″ O
Lage: Karpatenvorland, Polen
Besonderheit: Biosphärenreservat
Nächste Stadt: Wetlina
Fläche: 292,02 km²
Gründung: 1973
Besucher: 1.000.000
Adresse: Webseiten (nur polnisch)
PL−38-714 Ustrzyki Górne
Der Krzemień (dt. Feuerstein) in Bieszczady
Der Krzemień (dt. Feuerstein) in Bieszczady
i3i6

Der Bieszczady-Nationalpark ([bʲɛʃˈʧadɨ]; poln. Bieszczadzki Park Narodowy) wurde 1973 im Süden der Waldkarpaten eingerichtet. Der Nationalpark ist mit einer Fläche von über 29.000 Hektar der größte polnische Gebirgs-Nationalpark. In der teilweise menschenleeren Region haben viele seltene Tiere ihr Rückzugsgebiet. Es leben hier Wölfe, Braunbär, Eurasischer Luchs, Europäische Wildkatze, Rothirsch und Wildschwein, aber auch der 1963 wieder ausgewilderte Wisent. Insgesamt wurden 58 Säugetierarten und 144 Vogelarten nachgewiesen, darunter Uhu, Habichtskauz, Weißrückenspecht, Schwarzstorch, Wachtelkönig und Schreiadler.

Durch den Park führen ausgewiesene Wanderwege mit einer Gesamtlänge von 206 km. Am Rande des Nationalparks finden sich auch Unterkünfte. Im 650 Meter hoch gelegenen Ort Ustrzyki Górne hat die Verwaltung des Nationalparks ihren Sitz, und hier laufen einige Wanderwege zusammen.

Der Bieszczady-Nationalpark ist Teil des 1992 geschaffenen UNESCO Biosphärenreservats Ostkarpaten.

18.554 ha in der Kernzone des Nationalparks haben den Status „Wildnis-Partner“ im Netzwerk der europäischen Wildnis-Schutzgebiete der PAN Parks Foundation.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Florian Bibelriether: Polens wilder Osten. Der Nationalpark Bieszczady. In: Nationalpark. Nr. 120, 2003, S. 10-15.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bieszczady – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien