Bildnis einer Trinkerin

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Deutscher Titel Bildnis einer Trinkerin
Originaltitel Bildnis einer Trinkerin
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 1979
Länge 107 Minuten
Altersfreigabe FSK 6
Stab
Regie Ulrike Ottinger
Drehbuch Ulrike Ottinger
Produktion Ulrike Ottinger
Musik Peer Raben
Kamera Ulrike Ottinger
Besetzung

Bildnis einer Trinkerin (englischer Titel: Ticket of No Return) ist ein experimenteller Spielfilm von Ulrike Ottinger.

Handlung[Bearbeiten]

Eine reiche, elegante Frau (im Film nur: „sie“) geht nach Berlin, um sich dort vollkommen dem Alkohol zu ergeben. Dabei begegnet sie einer anderen, jedoch armen Trinkerin (die Trinkerin vom Zoo). Beide ziehen sie durch die Stadt. Sie durchlebt Träume, in denen sie verschiedene Berufe ausübt. Diverse Kunstfiguren, wie die exakte Statistik oder die Soziale Frage kommentieren die Ereignisse. Der Film machte Tabea Blumenschein im Deutschland der späten 1970er- und frühen 1980er-Jahre bekannt.

Ulrike Ottinger schildert die Charaktere des Films: Ein Psychogramm zweier ungewöhnlicher ... Frauen. Die eine, reich, exzentrisch, ihre Gefühle maskenhaft verbergend, trinkt sich bewusst zu Tode. Sie ist der Fall, der in der Statistik nicht erscheint, weil entweder zu Hause unter Valium gehalten oder unter Verschluss in einer Privatklinik. Die andere ist arm und trinkt sich unbewusst zu Tode. Sie erscheint in der normalen Statistik als Typ der haltlosen Trinkerin.[2]

Kritiken[Bearbeiten]

Lexikon des internationalen Films: Mit eindringlichen, bisweilen überaus manieristischen Bildern inszeniert; im Gesamteindruck zwiespältig wegen des unpräzisen Einsatzes der filmischen Mittel.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. [1]
  2. http://www.deutsches-filmhaus.de/chr_kino/ch_79.htm
  3. Bildnis einer Trinkerin im Lexikon des Internationalen Films