Bill Goodwin (Schlagzeuger)

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Bill Goodwin (* 8. Januar 1942 in Los Angeles) ist ein US-amerikanischer Jazz-Schlagzeuger und Produzent.

Bill Goodwin begann seine Karriere als professioneller Schlagzeuger im Jahr 1959 und arbeitete in Kalifornien mit Musikern wie Bill Evans, Dexter Gordon, Art Pepper, Jim Hall, George Shearing, Leroy Vinnegar, Anthony Ortega und Bobby Hutcherson; außerdem spielte er in den Begleitbands von June Christy, Joe Williams, Tony Bennett, Mose Allison und Manhattan Transfer. Im Ensemble des Vibraphonisten Gary Burton kam er 1969 an die Ostküste der Vereinigten Staaten, wo er drei Jahre in Burtons Gruppe blieb. Dabei begann die langjährige musikalische Partnerschaft mit dem Bassisten Steve Gilmore. 1969 wirkte er mit Stephane Grappelli und Steve Swallow an Gary Burtons Album Paris Encounter mit; 1974 spielten Goodwin und Gilmore erstmals im Phil Woods Quartett.

In den 1980er Jahren arbeitete er meist bei Phil Woods; er gehörte bis 1998 seinen verschiedenen Formationen an und wirkte an Alben wie Phil Woods/Lew Tabackin (1980), Full House (1991) und Plays the Music of Jim McNelly (1995) mit. Außerdem spielte er – meist zusammen mit seinem langjährigen Partner, dem Bassisten Steve Gilmore – mit Al Cohn, Meredith D'Ambrosio, Dave Frishberg, Hal Galper, Dizzy Gillespie, Tom Harrell, Dave Liebman, Chuck Marohnic und Jimmy Amadie. 1991 arbeitete er mit Chuck Israels (On Common Ground); 1996 spielte er bei Howard Alden.

2000 wirkte er an Lee Konitz´ Album Príde mit; 2004 trat er zusammen mit Phil Woods, Bud Shank und Mike Wofford im Jazzcliub Yoshi's auf (Bouncing woith Bud and Phil).

Er wirkte auch an Tom Waits' Album Nighthawks at the Diner (1975) mit und arbeitete Mitte der 1970er Jahre mit der Formation Steely Dan. Bill Goodwin trat mehrere Jahre auf dem W. C. Handy Music Festival auf, als Mitglied der W. C. Handy Jazz All-Stars.

Seit 1980 ist Goodwin außerdem als Produzent der Phil Woods-Alben sowie einiger Alben von Tom Harrell tätig gewesen.Seine wohl bekannteste Produktion ist das ECM-Album At the Deer Hat Inn des Keith Jarrett Trios mit Jack DeJohnette und Gary Peacock, die 1992 entstand. Er unterrichtete Schlagzeug an der William Paterson University in Wayne, New Jersey.

Diskographische Hinweise[Bearbeiten]

  • Solar Energy (Omnisound, 1981)
  • No Method (Fresh Sound Records, 1989)
  • THree ia a Crowd (TCB, 1994)

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]