Bill Laimbeer

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Basketballspieler
Bill Laimbeer
Bill Laimbeer.jpg
Spielerinformationen
Voller Name William Laimbeer Jr.
Spitzname Prince Of Darkness
Geburtstag 19. Mai 1957
Geburtsort Boston, USA
Größe 211 cm
Gewicht 111 kg
Position Center
Highschool Palos Verdes High School, Palos Verdes Estates
College University of Notre Dame
NBA Draft 1979, 65. Pick, Cleveland Cavaliers
Vereine als Aktiver
1979–1980 ItalienItalien Basket Brescia
1980–1982 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Cleveland Cavaliers
1982–1993 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Detroit Pistons
Vereine als Trainer
2002–2008 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Detroit Shock (WNBA)
2013–0000 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten New York Liberty (WNBA)
Bill Laimbeer (rechts) mit Rick Mahorn und Cheryl Reeve

William Laimbeer Jr. (* 19. Mai 1957 in Boston, USA) ist ein ehemaliger Basketballspieler in der NBA. Bekanntheit erlangte er vor allem als Bestandteil der Detroit Pistons „Bad Boys“, die 1989 und 1990 Meister wurden. Nach seiner Spielerkarriere wurde er Trainer in der WNBA, wo er die Detroit Shock zu drei Meistertiteln führte.

Jugend und College[Bearbeiten]

Laimbeer wurde in Boston als Sohn von William Sr., einem leitenden Angestellten bei Owens-Illinois, und Mary geboren. Er hat zwei Schwestern Susan und Lee Ann. Zunächst wuchs er in Clarendon Hills, einem Vorort der Stadt Chicago, auf. Als er in der elften Klasse in der Highschool war, zog seine Familie um ins kalifornische Palos Verdes Estates. Nach dem Highschool-Abschluss besuchte er die University of Notre Dame, wo er aber nach seinem Freshman-Jahr exmatrikuliert wurde. Er ging daraufhin zwei Semester lang auf das Owens Technical College, um seine Eignung wiederzuerlangen und kehrte danach nach Notre Dame zurück.

Laimbeer spielte College-Basketball für das Team von Notre Dame, die Fighting Irish, mit denen er 1978 die regionale Meisterschaft gewann und damit das Final Four-Turnier der NCAA Devision I erreichte. Ein Jahr später unterlag Notre Dame im Regionalmeisterschaftsfinale dem von Magic Johnson angeführten Team der Michigan State University.

Spielerkarriere[Bearbeiten]

Nachdem Laimbeer die University of Notre Dame besucht hatte, wurde er 1979 an 65. Stelle von den Cleveland Cavaliers gedraftet. Bevor er jedoch für Cleveland spielte, spielte er in seinem ersten Profijahr in Italien. Am 16. Februar 1982 wechselte er zu den Detroit Pistons, wo er bis zu seinem Karriereende im Jahre 1994 aktiv war.

Er spielte auf der Position des Centers. Gefürchtet war er aufgrund seiner rüden Verteidigung, bei der er oftmals unsanft mit seinem Gegenspieler umging. Er arbeitete mit vielen versteckten Fouls, wodurch es zu diversen Raufereien, wie zum Beispiel mit Larry Bird, Robert Parish und Charles Barkley, kam. Damit trug er seinen Teil dazu bei, dass die Detroit Pistons damals als Bad Boys bezeichnet wurden. Jedoch besaß er auch basketballerische Fähigkeiten. Mit annähernd 200 erfolgreichen 3-Punkte Würfen gehörte er zu den besten Distanzschützen unter den Centern. Auch spielte er das Pick and Roll in Perfektion mit den Guards Isiah Thomas und Joe Dumars. Darüber hinaus war er ein guter Rebounder.

Laimbeer wurde in den Jahren 1983, 1984, 1985 und 1987 in das NBA All-Star Game berufen. In den Jahren 1989 und 1990 gewann er mit Detroit die NBA-Meisterschaft. In der NBA-Geschichte gehört er den 19 Spielern an, die in ihrer Karriere mindestens 10.000 Punkte und 10.000 Rebounds ansammeln konnten. Bei den Pistons wurde Laimbeers Rückennummer 40 ihm zu Ehren von der Vergabe an Spieler zurückgezogen, das heißt, dass kein zukünftiger Piston-Spieler mit der 40 aufläuft.

Trainerkarriere[Bearbeiten]

Im Jahr 2002 übernahm er den Trainerposten der Detroit Shock, die in der WNBA spielen. Schon ein Jahr später gewannen sie ihre erste Meisterschaft, wodurch er zusätzlich mit dem WNBA Coach of the Year Award geehrt wurde. In den Jahren 2006 und 2008 gewann er mit Detroit ebenfalls die Meisterschaft. Im Juni 2009 gab er den Trainerposten ab. Zu Beginn der Saison 2009/10 wurde er Assistenztrainer bei den Minnesota Timberwolves. Im Oktober 2012 gab New York Liberty bekannt, dass Laimbeer ab der Spielzeit 2013 das Traineramt sowie den Posten des General Managers übernimmt.[1]

Filmografie[Bearbeiten]

Bill spielte beim Spielfilm Hot Shots! mit. Hier war er kurz bei einer Rauferei mit Charles Barkley zu sehen.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bill Laimbeer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. www.nydailynews.com: Bill Laimbeer named general manager and head coach of WNBA's NY Liberty, abgerufen am 9. November 2013