Biltmore-Konferenz

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Die Biltmore-Konferenz fand vom 9. Mai bis 11. Mai 1942 in New York City im US-Bundesstaat New York im Biltmore Hotel statt. Die Konferenz war als außerordentlicher Zionistenkongress angesagt, da in diesem Jahr aufgrund der Kriegsereignisse kein Zionistenkongress stattfinden konnte.

Hauptsächlich ging es dabei um die Forderung nach einer Öffnung Palästinas für die Flüchtlinge aus dem von den Nationalsozialisten besetzten Europa. Die Konferenz fand unter der Leitung von David Ben-Gurion statt und stellte fest, dass das von Großbritannien kontrollierte Palästina jüdischer Besitz werden sollte. Dies alarmierte einige amerikanische liberale Juden, die Ende 1942 eine antizionistische Organisation namens „The American Council for Judaism“ gründeten.

Eine der Teilnehmerinnen der Konferenz war Hannah Arendt, die sich in den folgenden Jahren für ein binationales Staatswesen in Palästina, bestehend aus Juden und Arabern, einsetzte.