Binsfeld

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Binsfeld (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Binsfeld
Binsfeld
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Binsfeld hervorgehoben
49.9653516.707401320Koordinaten: 49° 58′ N, 6° 42′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bernkastel-Wittlich
Verbandsgemeinde: Wittlich-Land
Höhe: 320 m ü. NHN
Fläche: 9,98 km²
Einwohner: 1095 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 110 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54518
Vorwahl: 06575
Kfz-Kennzeichen: WIL, BKS
Gemeindeschlüssel: 07 2 31 010
Adresse der Verbandsverwaltung: Kurfürstenstraße 1
54516 Wittlich
Webpräsenz: www.vg-wittlich-land.de
Ortsbürgermeister: Walter Faber (CDU)
Lage der Ortsgemeinde Binsfeld im Landkreis Bernkastel-Wittlich
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Über dieses Bild

Binsfeld bei Wittlich in der Eifel ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Wittlich-Land an. In der Nähe liegt die US-amerikanische Spangdahlem Air Base.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Der Ort liegt in der Südeifel. Nächstgelegene Mittelzentren sind Wittlich und Bitburg.

Geschichte[Bearbeiten]

Erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahre 844. Binsfeld war im 17. Jahrhundert im Besitz des Kurfürstentums Trier. Spätestens ab 1551 (Binsfelder Postkreuz) besaß Binsfeld eine Poststation am Niederländischen Postkurs von Brüssel über Augsburg nach Innsbruck, Trient und Italien. Ab 1794 stand Binsfeld unter französischer Herrschaft, 1815 wurde der Ort auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1946 ist er Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Von 1900 bis 1965 war Binsfeld durch die Schmalspurbahn Philippsheim–Binsfeld an die Eifelstrecke Köln–Trier angeschlossen.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Binsfeld besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[2]

Wappen[Bearbeiten]

Binsfeld darf durch Genehmigung von 1980 mit Recht ein eigenes Wappen führen.

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In Silber und Rot geteiltem Schild oben ein rotes Balkenkreuz, unten ein sechsspeichiges goldenes Rad“.

Wappenbegründung: Übernahme des Wappens der früheren - jetzt nicht mehr existenten - Verbandsgemeinde Binsfeld. Der Ort unterstand früher dem Kurfürstentum Trier, daher auch das kurtrierische rote Kreuz in Silber. Das goldene Rad steht sowohl als Symbol für die Landwirtschaft, als auch für den in Binsfeld früher weit verbreiteten Hausierhandel. In Binsfeld waren früher Hausierhandel und -gewerbe, sowie bis zur Gegenwart auch Landwirtschaft vorrangig in der Erwerbsstruktur.

Gemeindepartnerschaften[Bearbeiten]

Mit Binsfeld (Unterfranken), ein Ortsteil von Arnstein, besteht seit 1987 eine Gemeindepartnerschaft.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Binsfeld

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Dorfimpressionen

Verkehr[Bearbeiten]

Binsfeld liegt direkt an der B 50 und L 46.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Peter Binsfeld (* um 1545; † 24. November 1598) war ein Weihbischof in Trier und Hexentheoretiker. Zudem tat er sich mit dem Entwurf einer Pastoraltheologie hervor.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Binsfeld – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen