Binsfeld

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Binsfeld (Begriffsklärung) aufgeführt.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Binsfeld
Binsfeld
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Binsfeld hervorgehoben
49.9655555555566.7080555555556320Koordinaten: 49° 58′ N, 6° 42′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bernkastel-Wittlich
Verbandsgemeinde: Wittlich-Land
Höhe: 320 m ü. NN
Fläche: 9,98 km²
Einwohner:

1.079 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 108 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54518
Vorwahl: 06575
Kfz-Kennzeichen: WIL
Gemeindeschlüssel: 07 2 31 010
Adresse der Verbandsverwaltung: Kurfürstenstraße 1
54516 Wittlich
Webpräsenz: www.vg-wittlich-land.de
Ortsbürgermeister: Walter Faber (CDU)
Lage der Ortsgemeinde Binsfeld im Landkreis Bernkastel-Wittlich
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Über dieses Bild

Binsfeld bei Wittlich in der Eifel ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Wittlich-Land an. In der Nähe liegt die US-amerikanische Spangdahlem Air Base.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographische Lage

Der Ort liegt in der Südeifel. Nächstgelegene Mittelzentren sind Wittlich und Bitburg.

[Bearbeiten] Geschichte

Erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahre 844. Binsfeld war im 17. Jahrhundert im Besitz des Kurfürstentums Trier. Spätestens ab 1551 (Binsfelder Postkreuz) besaß Binsfeld eine Poststation am Niederländischen Postkurs von Brüssel über Augsburg nach Innsbruck, Trient und Italien. Ab 1794 stand Binsfeld unter französischer Herrschaft, 1815 wurde der Ort auf dem Wiener Kongress dem Königreich Preußen zugeordnet. Seit 1946 ist er Teil des damals neu gebildeten Landes Rheinland-Pfalz.

Von 1900 bis 1965 war Binsfeld durch die Schmalspurbahn Philippsheim–Binsfeld an die Eifelstrecke Köln–Trier angeschlossen.

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Gemeinderat in Binsfeld besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[2]

[Bearbeiten] Wappen

Binsfeld darf durch Genehmigung von 1980 mit Recht ein eigenes Wappen führen.

Die Blasonierung des Wappens lautet: „In Silber und Rot geteiltem Schild oben ein rotes Balkenkreuz, unten ein sechsspeichiges goldenes Rad“.

Wappenbegründung: Übernahme des Wappens der früheren - jetzt nicht mehr existenten - Verbandsgemeinde Binsfeld. Der Ort unterstand früher dem Kurfürstentum Trier, daher auch das kurtrierische rote Kreuz in Silber. Das goldene Rad steht sowohl als Symbol für die Landwirtschaft, als auch für den in Binsfeld früher weit verbreiteten Hausierhandel. In Binsfeld waren früher Hausierhandel und -gewerbe, sowie bis zur Gegenwart auch Landwirtschaft vorrangig in der Erwerbsstruktur.

[Bearbeiten] Gemeindepartnerschaften

Mit Binsfeld (Unterfranken), ein Ortsteil von Arnstein, besteht seit 1987 eine Gemeindepartnerschaft.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Binsfeld

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

Dorfimpressionen

[Bearbeiten] Verkehr

Binsfeld liegt direkt an der B 50 und L 46.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

Peter Binsfeld (* um 1545; † 24. November 1598) war ein Weihbischof in Trier und Hexentheoretiker. Zudem tat er sich mit dem Entwurf einer Pastoraltheologie hervor.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Binsfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
  2. Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
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