Binyavanga Wainaina

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Binyavanga Wainaina

Kenneth Binyavanga Wainaina[1] (* 18. Januar 1971 in Nakuru) ist ein kenianischer Journalist und Schriftsteller.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Binyavanga Wainaina besuchte Schulen in Nakuru, in Thika und in Nairobi. 1991 ging er nach Südafrika und studiert Handel an der Transkei-Universität in der Provinz Ostkap. Anschließend arbeitete er in Kapstadt als freiberuflicher Autor, unter anderem für die Sunday Times. 2000 kehrte er wieder nach Kenia zurück. Dort gründete er 2003 mit Kollegen das Literaturmagazin Kwani? (Sheng für Also was?)[2].

Im Oktober 2006 schrieb Binyavanga Wainaina der Schweizer SonntagsZeitung einen Offenen Brief, in dem er sich zynisch mit Äußerungen des Schweizer Bundesrates Christoph Blocher auseinandersetzte, der Afrikaner unter anderem als „faul“ bezeichnet hatte.[3]

2006/2007 absolviert Wainaina ein Magister-Studium in Creative Writing an der University of East Anglia in Norwich, bei dem er von Union College in Schenectady gefördert wurde. 2008 hatte er eine Gastprofessur für Creative Writing am Williams College in Massachusetts inne. 2009 übernahm er die Leitung des Chinua Achebe Centers am Bard College in Upstate New York.

2014 verkündete er öffentlich, dass er homosexuell ist.[4]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 2002: Caine Prize for African Writing für die autobiografische Kurzgeschichte Discovering Home[5]
  • 2007 lehnte Binyavanga Wainaina die Aufnahme in das Forum Young Global Leaders des Weltwirtschaftsforums ab.

Werke[Bearbeiten]

Beiträge

Im deutschsprachigen Raum veröffentlichte Binyavanga Wainaina Beiträge unter anderem in der Zeit, der Neuen Rundschau und in Kulturaustausch. International arbeitete er unter anderem für National Geographic, The Virginia quarterly review, The Georgia review und die Heinrich-Böll-Stiftung, Kenia.

  • Beiträge in: Kulturaustausch. Zeitschrift für internationale Perspektiven. Hrsg. Institut für Auslandsbeziehungen. ConBrio, Regensburg 2003, ISSN 0044-2976.
    • Ein flexibles Gemüt. Band 53, Nr. 3, 2003, S. 81–83.
    • Was sollt ihr nur tuuuuun? Band 56, Nr. 4, 2006, S. 72.
    • Latte Macchiati in Nairobi. Warum es nervt, wie alle Afrika helfen wollen. Band 57, Nr. 2, 2007, S. 64–65.
  • Beiträge in: Marion Arnold (Hrsg.): Art in Eastern Africa. Mkuki Na Nyota, Daressalam 2008, ISBN 978-9987-44913-2.
    • Kapitel 10: Wangechi Mutu. The extent of your citizenry. S. 174–180.
    • Kapitel 11: Joga. S. 181–184.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. One day i will write about this place. Kwani Trust, Nairobi 2012, ISBN 978-9966-1598-1-6, Kapitel 3 (Google books)
  2. Carla Baum: Vergesst Harry Potter, die tageszeitung, 14. Januar 2014.
  3. Afrikaner sind faul… und?, SonntagsZeitung, 29. Oktober 2006 (Archiv-Version)
  4. I'm a homosexual, mum auf africascountry.com, abgerufen am 19. Januar 2014.
  5. Kenyan wins African writing prize, BBC News, 16. Juli 2002 (englisch)