Biograd na Moru

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Biograd na Moru
Wappen von Biograd na Moru
Biograd na Moru (Kroatien)
DEC
43.93832777777815.4417138888890Koordinaten: 43° 56′ 18″ N, 15° 26′ 30″ O
Basisdaten
Staat: Kroatische Flagge Kroatien
Gespanschaft: Datei:Zadar County.png Zadar
Höhe: m ü. A.
Einwohner: 5259 (2001)
Telefonvorwahl: (+385) 023
Postleitzahl: 23 210
Kfz-Kennzeichen: ZD
Bootskennzeichen: BG
Struktur und Verwaltung
(Stand: 2009, vgl.)
Gemeindeart: Stadt
Bürgermeister: Ivan Knez (HDZ)
Postanschrift: Trg kralja Tomislava 5
23 210 Biograd na Moru
Webpräsenz:
Biograd na Moru, Blick vom Stadthafen auf die Altstadt

Biograd (deut. Weißenburg[1], ital. Zaravecchia, ung. Tengerfehérvár) ist eine Stadt in Norddalmatien in der Gespanschaft Zadar in Kroatien.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geschichte

Biograd wird seit Mitte des 10. Jahrhunderts als Stadt erwähnt (Konstantin Porphyrogennetos). Im 11. Jahrhundert ist sie Sitz der kroatischen Könige. Um 1059 wird sie Bischofssitz; im selben Jahr wird das Benediktinerkloster St. Johannes gegründet, im Jahr 1069 das Frauenkloster St. Thomas. Im Jahr 1102 wird König Koloman von Ungarn in Biograd zum kroatischen König gekrönt. 1125 zerstören die Venezianer die Stadt. Die Zeit der venezianisch-türkischen Kriege hinterlässt tiefe Spuren. Besonders schwer sind die Zerstörungen im Jahre 1646. Während des Kroatienkrieges wurde Biograd durch serbischen Artilleriebeschuss mehrfach getroffen und zahlreiche Gebäude beschädigt.

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

Der Kern der alten Siedlung liegt auf einer kleinen Halbinsel. Die Stadtmauer mit Rundtürmen blieb bis zum Ende des 19. Jahrhundert erhalten. Die Reste des Doms, einer dreischiffigen Basilika, sind vollkommen zerstört, die Reste der Klosterkirche St. Johannes, einer weiteren dreischiffigen Basilika, konnten erforscht und vor dem Zerfall bewahrt werden. Von der Thomaskirche sind nur geringe Reste erhalten. Außerhalb der alten Siedlung wurden die Ruine einer kleineren einschiffigen Kirche mit Apsis sowie altkroatische Gräber entdeckt. Die 1761 erbaute Pfarrkirche St. Anastasia birgt barocke Altäre, einer davon weist eine Goldfassung auf. Außerhalb der alten Siedlung stehen die kleinen Kirchen St. Rochus und St. Anton (1850). In der weiteren Umgebung gibt es vorgeschichtliche Fundstätten und Reste eines antiken Aquädukts. Im Heimatmuseum sind eine archäologische Sammlung mit vorgeschichtlichen, antiken und altkroatischen Exponaten sowie Überreste von Schiffsfrachten aus dem Ende des 16. Jahrhunderts zu sehen.

Vor der Küste liegt die Inselgruppe der Kornaten und der gleichnamige Nationalpark ist nur wenige Seemeilen entfernt.

[Bearbeiten] Partnerstädte

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Der Ungarische Staat und die Kroaten (Jan Budak)

[Bearbeiten] Weblinks

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