Birgenair

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Birgenair
Die Unglücksmaschine des Fluges Birgenair 301 im Juli 1995 auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld
IATA-Code: KT
ICAO-Code: BHY
Rufzeichen: BIRGENAIR
Gründung: 1988
Betrieb eingestellt: 1996
Sitz: Istanbul, TurkeiTürkei Türkei
Unternehmensform: Aktiengesellschaft
Leitung: Mehmet Birgen
Flottenstärke: 7
Ziele: International
Birgenair hat den Betrieb 1996 eingestellt. Die kursiv gesetzten Angaben beziehen sich auf den letzten Stand vor Einstellung des Betriebes.

Birgenair war eine türkische Charterfluggesellschaft mit Sitz in Istanbul.

Geschichte[Bearbeiten]

Birgenair wurde im Jahr 1988 gegründet. Anfangs kamen hauptsächlich Flugzeuge vom Typ DC-8 zum Einsatz. Später nahm Birgenair in Zusammenarbeit mit dem Reiseveranstalter Öger Tours auch Flüge in die Karibik auf. Diese Ziele wurden mit Maschinen der Typen Boeing 757 und 767 bedient.

Birgenair-Flug 301[Bearbeiten]

Hauptartikel: Birgenair-Flug 301

Am 6. Februar 1996 stürzte eine Boeing 757 der Birgenair auf Flug 301 wenige Minuten nach dem Start vom Flughafen Puerto Plata in der Dominikanischen Republik ins Meer.[1] Dabei kamen 189 Menschen ums Leben, darunter 164 deutsche Urlauber. Ursache des Absturzes war vermutlich eine verstopfte Staudrucksonde, die zu einer falschen Anzeige der Fluggeschwindigkeit führte, wodurch die Piloten zu falschen Reaktionen verleitet wurden.

Das Unglück und die damit verbundene Berichterstattung in den Medien führte zu stark rückläufigen Buchungszahlen und letztlich dazu, dass Birgenair noch 1996 den Flugbetrieb einstellte und Konkurs anmeldete.

Flotte[Bearbeiten]

Während ihres Bestehens betrieb Birgenair eine Flotte von sieben Flugzeugen[2]:

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Berliner Zeitung – Birgenair: Hat doch ein Konstruktionsfehler den Absturz verursacht? 30. September 1999
  2. airfleets.net – Flotte der Birgenair (englisch) abgerufen am 5. März 2011

Weblinks[Bearbeiten]