Birgit Hamann

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Birgit Hamann, geb. Wolf (* 11. September 1969 in Böblingen, Baden-Württemberg), ist eine ehemalige deutsche Leichtathletin und Olympiateilnehmerin, die in den 1980er und 1990er Jahren als Sprinterin und 100-Meter-Hürdenläuferin erfolgreich war. Bis 2000 startete sie für die Bundesrepublik Deutschland.

Am 8. Februar 1986 war sie als 16-Jährige in Sindelfingen an einer Hallen-Weltbestleistung im 4-mal-200-Meter-Lauf beteiligt, bei dem eine Staffel des VfL Sindelfingen mit Andrea Thomas, Ulrike Sarvari, Birgit Wolf und Heidi-Elke Gaugel eine Zeit von 1:33,56 min erreichte.

Im 100-Meter-Hürdenlauf wurde sie bei den Junioren-Europameisterschaften 1987 Siegerin (13,34 s) und bei den Junioren-Weltmeisterschaften 1988 Zweite (13,51 s).

Ohne die Endläufe zu erreichen, startete die Deutsche Meisterin von 1996 bei den Olympischen Spielen 1996, bei den Weltmeisterschaften 1995, bei den Hallen-Weltmeisterschaften 1993 sowie bei den Hallen-Europameisterschaften 1990 und 1996.

Birgit Wolf gehörte dem Sportverein VfL Sindelfingen an. Bei einer Größe von 1,75 m hatte sie ein Wettkampfgewicht von 68 kg.

1997 kam die Sportlerin unter Doping-Verdacht. Bei den späteren Ermittlungen warf die Staatsanwaltschaft Freiburg dem Freiburger Professor Armin Klümper vor, der Hürdensprinterin ohne ihr Wissen das Wachstumshormon Genotropin verabreicht zu haben.

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