Birk Meinhardt

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Birk Meinhardt Leipziger Buchmesse 2013

Birk Meinhardt (* 1959) ist ein deutscher Journalist und Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten]

Birk Meinhardt wurde 1959 in Berlin-Pankow geboren und studierte Journalistik an der Karl-Marx-Universität Leipzig.

Als Sportredakteur arbeitete er bei der Wochenpost, der Jungen Welt, dem Tagesspiegel und der Süddeutschen Zeitung. Ab 1996 war er Reporter der Süddeutschen Zeitung und schrieb aktuelle Reportagen für die Seite Drei sowie zahlreiche Streiflicht-Kolumnen.

Für seine Arbeit Alle sind wir da, bis auf Erich Honecka in der SZ wurde er 1999 mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis ausgezeichnet[1]. 2001 erhielt er erneut den Egon-Erwin-Kisch-Preis für die Arbeit Vom Glück, das rechte Wort zu treffen, gleichfalls in der SZ. Sein 2013 erschienener Roman Brüder und Schwestern, eine in der thüringischen Provinz spielende Familiensaga, wurde er für den Preis der Leipziger Buchmesse 2013 nominiert.

Seit 2012 widmet sich Birk Meinhardt ganz der Literatur.

Werke[Bearbeiten]

  • Brüder und Schwestern. Die Jahre 1973-1989. Ein großes deutsches Gesellschaftspanorama, München, Carl Hanser Verlag, 2013, ISBN 978-3-446-24119-0.
  • Im Schatten der Diva, Roman über Marlene Dietrich. Frankfurt a. M., Eichborn, 2007, ISBN 3-8218-5802-8.
  • Der blaue Kristall, Roman. Frankfurt a. M., Eichborn, 2004, ISBN 3-8218-5742-0.
  • Die seltsamen Wege zum Glück, Sammlung von Reportagen aus der Süddeutschen Zeitung. Berlin, Christoph Links Verlag, 2002, ISBN 3-8615-3258-1.
  • Boxen in Deutschland, Rotbuchverlag, 1996, ISBN 3-8802-2404-8.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Egon-Erwin-Kisch-Preis: Alle Preisträger im Überblick, online unter http://www.stern.de/unterhaltung/buecher/509895.html