Birkenbeul

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Birkenbeul
Birkenbeul
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Birkenbeul hervorgehoben
50.7388888888897.6222222222222295Koordinaten: 50° 44′ N, 7° 37′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Altenkirchen (Westerwald)
Verbandsgemeinde: Hamm (Sieg)
Höhe: 295 m ü. NHN
Fläche: 4,76 km²
Einwohner: 436 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 92 Einwohner je km²
Postleitzahl: 57589
Vorwahl: 02682
Kfz-Kennzeichen: AK
Gemeindeschlüssel: 07 1 32 007
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Lindenallee 2
57577 Hamm (Sieg)
Webpräsenz: www.hamm-sieg.de
Ortsbürgermeister: Eckhard Voigt
Lage der Ortsgemeinde Birkenbeul im Landkreis Altenkirchen (Westerwald)
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Über dieses Bild

Birkenbeul ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Altenkirchen (Westerwald) in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Hamm (Sieg) an.

Geographie[Bearbeiten]

Die Ortsgemeinde liegt an Südrand des Siegtals oberhalb von Hamm (Sieg) und Pracht, die sich im Norden befinden; weitere Nachbargemeinden sind Ölsen im Westen, Breitscheidt im Nordwesten und Heupelzen im Süden.

Zu Birkenbeul gehören die Ortsteile Kratzhahn, Pfaffenseifen und Weißenbrüchen.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung Birkenbeuls stammt aus einem im Jahre 1381 von Johann Ruysgin, genannt von Birkenbeul, abgeschlossenen Pachtvertrag.

Bis zum Jahr 1806 gehörte Birkenbeul zur Grafschaft Sayn-Hachenburg. Birkenbeul bildete innerhalb des Kirchspiels Hamm einen „Sende“ genannten eigenen Verwaltungsbezirk, zu dem auch die Orte Kratzhahn, Pfaffenseifen und Weißenbrüchen gehörten.[3] Die Grafschaft Sayn-Hachenburg war 1799 auf dem Erbweg an die Fürsten von Nassau-Weilburg gefallen. 1806 traten die beiden nassauischen Fürsten dem napoleonischen Rheinbund bei, sodass die Region von 1806 an zum Herzogtum Nassau gehörte. Aufgrund der auf dem Wiener Kongress (1815) getroffenen Vereinbarungen wurde die Region an das Königreich Preußen abgetreten.[4]

Unter der preußischen Verwaltung wurde Birkenbeul der Bürgermeisterei Hamm im neu errichten Kreis Altenkirchen zugeordnet, der von 1822 an zur Rheinprovinz gehörte.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Birkenbeul, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[5][1]

Jahr Einwohner
1815 198
1835 210
1871 326
1905 389
1939 360
1950 402
Jahr Einwohner
1961 369
1970 431
1987 402
1997 446
2005 485
2012 436

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Birkenbeul besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[6]

Wappen[Bearbeiten]

Bedeutung: Die Linien der eingeschweiften Spitze symbolisieren den Erzengelbach und den Birkenbach. Der goldene Leopard auf rotem Grund steht für die Grafschaft Sayn und die Grafschaft Sayn-Hachenburg, zu denen Birkenbeul gehörte. Der silberne Pflug auf grünem Grund symbolisiert die Landwirtschaft in Birkenbeul und durch die grüne Farbgebung zugleich die reichen Waldungen im Westerwald. Die vier Birkenblätter in der eingeschweiften silbernen Spitze stellen die vier Ortsteile Birkenbeul, Kratzhahn, Weißenbrüchen und Pfaffenseifen dar, die die Ortsgemeinde Birkenbeul bilden. Darüber hinaus nehmen die Birkenblätter Bezug auf den Ortsnamen Birkenbeul und auf die vorhandenen Wälder in der Ortsgemeinde.[7]

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Birkenbeul – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010, Seite 10 (PDF; 2,3 MB)
  3. Wilhelm Fabricius: Erläuterungen zum geschichtlichen Atlas der Rheinprovinz, 2. Band: Die Karte von 1789. Bonn 1898, S. 371.
  4. Verhandlungen der durch Beschluss der Landesdeputirten-Versammlung ..., Band 1, 1836, S. 583
  5. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  7. Birkenbeul darf jetzt eigenes Wappen führen, AK-Kurier, abgerufen am 25. September 2012