Birresborn
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Vulkaneifel | |
| Verbandsgemeinde: | Gerolstein | |
| Höhe: | 340 m ü. NN | |
| Fläche: | 20,88 km² | |
| Einwohner: |
1.194 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 57 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 54574 | |
| Vorwahlen: | 06594, 06599 (Rom) | |
| Kfz-Kennzeichen: | DAU | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 2 33 204 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Kyllweg 1 54568 Gerolstein |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Michael Zander | |
| Lage der Gemeinde Birresborn im Landkreis Vulkaneifel | ||
Birresborn ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Gerolstein an. Birresborn ist ein staatlich anerkannter Erholungsort.[2]
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Birresborn liegt ca. 6 km südlich von Gerolstein auf 350 m Meereshöhe im Kylltal.
Zu Birresborn gehören auch Sauerwasser, das Jagdhaus Waldfries und der Ortsteil Rom.
Nachbargemeinden sind (von Norden im Uhrzeigersinn): Gerolstein 7 km, Michelbach (Ortsteil von Gerolstein) 4 km, Salm 8 km, Mürlenbach 4 km, Kopp 4 km und Büdesheim 9 km.
[Bearbeiten] Berge
- Rödelkaul (592 m)
- Daxberg (548 m)
- Goldberg (523 m)
- Vulkan Kalem (509,4 m)
[Bearbeiten] Gewässer
- Kyll
- Fischbach
- Schlemmbach
[Bearbeiten] Mineralquellen
[Bearbeiten] Adonis Quelle
Die Adonis Quelle liegt inmitten des Orts und ist seit November 2003 wegen Verunreinigung geschlossen. Der ebenfalls vorhandene Quelltempel in der Nähe der Kyllbrücke, in dem bis zuletzt kostenlos das Mineralwasser der Adonis Quelle getrunken und auch abgefüllt werden konnte, ist seither geschlossen. [3]
[Bearbeiten] Lindenquelle
Die Lindenquelle liegt ca. 4 km nördlich von Birresborn auf dem Weg nach Gerolstein. Der hier noch verbliebene Quellpavillon steht unter Denkmalschutz und ist seit dem 3. Juli 2009 [4] restauriert und auch das Mineralwasser sprudelt wieder. Von den Verunreinigungen der Adonisquelle ist die Lindenquelle nicht betroffen. Hier kann nun ganzjährig kostenlos Wasser getrunken und natürlich auch abgefüllt werden.
[Bearbeiten] Naturschutzgebiete
- Vulkan Kalem
- Eishöhlen und Fischbachtal
- Im Felst
- Hundsbachtal
[Bearbeiten] Geschichte
Erstmalige Erwähnung im Jahre 721 unter dem Namen Birgisburias. Die Vorsilbe 'Bir' ist ein aus einem Semitischen hervorgegangenes Wort. Es meint Brunnen oder Wasserplatz. Landläufig wird Birgis - burias allerdings mit „Guter Brunnen“ übersetzt.
- 15. Juni 1871: Birresborn wird mit der Eröffnung der Eifelbahn zwischen Gerolstein und Trier an das deutsche Schienennetz angebunden.
- 14. Mai 1908: Die Birresborner Lindenquelle wird als gemeinnützig anerkannt.
- 20. Februar 1914: staatliche Anerkennung der Mineralquellen als Heilquellen. (siehe auch Heilwasser).
- 25. Dezember 1944: kurz vor Ende des Zweiten Weltkrieges wurde ein großer Teil von Birresborn durch einen Luftangriff der Alliierten zerstört.
- Am 11. November 2003 wurde der Mineralbrunnen Birresborner Phönix Sprudel auf Grund von Verunreinigungen geschlossen.[3]
- Am 24. Mai 2009 feierte die Gemeinde ein „Historisches Dorffest“ mit mehr als 3.500 Besuchern aus dem In- und Ausland.
Im Rahmen der rheinland-pfälzischen Funktional- und Gebietsreform wurde Birresborn zusammen mit 14 weiteren Gemeinden am 7. November 1970 vom gleichzeitig aufgelösten Landkreis Prüm in den Landkreis Daun (seit 2007 Landkreis Vulkaneifel) umgegliedert.[5]
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat in Birresborn besteht aus 16 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.
Sitzverteilung im gewählten Gemeinderat:[6]
| Wahl | SPD | CDU | WGR | WGR | Gesamt |
| 2009 | – | 6 | 4 | 6 | 16 Sitze |
| 2004 | 5 | 11 | – | – | 16 Sitze |
| 1999 | 5 | 10 | 1 | – | 16 Sitze |
[Bearbeiten] Ortsbürgermeister
- 29. November 1952 - 9. Juni 1970 Josef Stadtfeld
- 10. Juni 1970 - 9. Oktober 1970 Peter Wirtz (zurückgetreten)
- 9. Oktober 1970 - 22. Oktober 1970 Hans Heinen (als 1. Beigeordneter nach dem Rücktritt von Wirtz)
- 23. Oktober 1970 - 30. November 1982 Anton Karls
- 1. Dezember 1982 - 2009[7] Josef Bach
- seit 2009[8] Michael Zander
[Bearbeiten] Wappen
Die Blasonierung lautet: „In Blau über einem silbernen Dreiberg, darin ein schräglinkes grünes Eichenblatt, ein silberner Springbrunnen mit viergeteiltem Wasserstrahl“.
Der Springbrunnen weist auf „Born“ (Brunnen) im Ortsnamen sowie auf die Mineral- und Heilquellen hin, der Dreiberg mit dem Eichenblatt symbolisiert die waldreiche und bergige Umgebung des Ortes.
[Bearbeiten] Verkehr
[Bearbeiten] Schienenverkehr
Der Haltepunkt Birresborn liegt an der Eifelbahn (KBS 474) Köln–Euskirchen–Gerolstein–Trier, auf der im Schienenpersonennahverkehr die Eifelbahn (RB 83) Gerolstein–Trier verkehrt.
Für den gesamten Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gilt der Tarif des Verkehrsverbunds Region Trier (VRT).
[Bearbeiten] Straßen
Birresborn liegt unmittelbar an der Landesstraße 24.
- Autobahn
[Bearbeiten] Schulen
- Grundschule Birresborn (1. - 4. Klasse)
[Bearbeiten] Kirche
Birresborn ist ein Ort mit Bürgern vorwiegend katholischer Konfession. Der Pfarrgemeinde St. Nikolaus Birresborn gehören auch noch die Gemeinden St. Matthias Kopp, St. Lucia Mürlenbach und Maria Magdalena Densborn an. Die Pfarrgemeinde gehört zum Bistum Trier.
[Bearbeiten] Pfarrer
- Helmut Bauerschmitz †
- Gerhard Schwan
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Eishöhlen, Mühlsteinbrüche
- „Adam & Eva“, über 200 Jahre alte Kiefern
- Lindenquelle
Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Birresborn
[Bearbeiten] Ehrenbürger
- Peter Peters (* 1924; † 23.Juli 2009)[9]
[Bearbeiten] Weblinks
- Ortsgemeinde Birresborn
- Birgisburias in Carasco - Ortsname und Siedlungsanfänge von Birresborn
- Birresborn auf der Datenbank der Kulturgüter in der Region Trier
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
- ↑ a b http://www.birresborn.de/specials/sprudel/index.asp
- ↑ http://www.birresborn.com/de/news.asp?ID_CATEGORY=2&ID_NEWS=1167&OFFSET=0
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, S. 160, 161 (PDF)
- ↑ Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
- ↑ http://www.birresborn.de/de/news.asp?ID_CATEGORY=2&ID_NEWS=945
- ↑ http://www.wahlen.rlp.de/kw/wahlen/2009/direktwahlen/ergebnisse/2330200000000.html
- ↑ http://www.birresborn.de/de/news.asp?ID_CATEGORY=2&ID_NEWS=519
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