Bischofsheim an der Rhön
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| Wappen | Deutschlandkarte | ||||
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| Basisdaten | |||||
| Bundesland: | Bayern | ||||
| Regierungsbezirk: | Unterfranken | ||||
| Landkreis: | Rhön-Grabfeld | ||||
| Höhe: | 448 m ü. NN | ||||
| Fläche: | 67,72 km² | ||||
| Einwohner: | 4968 (31. Dez. 2007) | ||||
| Bevölkerungsdichte: | 73 Einwohner je km² | ||||
| Postleitzahl: | 97653 | ||||
| Vorwahl: | 09772 | ||||
| Kfz-Kennzeichen: | NES | ||||
| Gemeindeschlüssel: | 09 6 73 117
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| Stadtgliederung: | 5 Stadtteile | ||||
| Adresse der Stadtverwaltung: | Kirchplatz 4 97653 Bischofsheim a.d.Rhön |
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| Webpräsenz: | |||||
| Bürgermeister: | Udo Baumann (CSU) | ||||
Bischofsheim an der Rhön (amtlich: Bischofsheim a.d.Rhön) ist eine Stadt im unterfränkischen Landkreis Rhön-Grabfeld und liegt am Fuße des Kreuzberges in der Bayerischen Rhön.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Stadtgliederung
Die Stadt Bischofsheim besteht aus der Kernstadt Bischofsheim und den Stadtteilen Frankenheim, Haselbach, Oberweißenbrunn, Unterweißenbrunn, Wegfurt und dem Weiler Kreuzberg.
[Bearbeiten] Kirchen
- Katholische Pfarreiengemeinschaft
- St. Georg Bischofsheim,
- Filiale St. Wendelin Haselbach,
- St. Antonius und St. Vitus Oberweißenbrunn,
- St. Kilian Frankenheim,
- St. Katharina Unterweißenbrunn,
- St. Peter und Paul Wegfurt,
- St. Laurentius Schönau
- Klosterkirche Kreuzberg
- Evang. Lutherische Kirchengemeinde Bischofsheim
- Orthodoxe Kirchengemeinde Hl. Nektarius von Ägina
[Bearbeiten] Geschichte
Die ältesten Urkunden stammen vom Anfang des 13. Jahrhunderts. Funde aus der Keltenzeit zeigen jedoch, dass Bischofsheim viel älter ist. Es ist anzunehmen, dass die Namensgebung auf den Hl. Bonifatius zurückgeht. Von Fulda aus, wo er im Jahr 744 ein Benediktinerkloster errichtete, führte der Weg des Bischofs über Bischofsheim zur Kaiserpfalz Salz. Hier errichtete er vermutlich eine Siedlung, um auf dem Weg Rast zu machen. Das Oberamt des Hochstiftes Würzburg wurde nach der Säkularisation zugunsten Bayerns 1805 Erzherzog Ferdinand von Toskana zur Bildung des Großherzogtums Würzburg überlassen und fiel mit diesem 1814 endgültig an Bayern.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
Auf dem Gebiet der Stadt wurden 1970 4942, 1987 4610 und im Jahr 2000 5158 Einwohner gezählt.
[Bearbeiten] Politik
Bürgermeister ist Udo Baumann (CSU). Er wurde im Jahr 2004 Nachfolger von Armin Lommel (CSU/Freie Wähler).
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 2.199.000 Euro, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 476.000 Euro.
[Bearbeiten] Wirtschaft
[Bearbeiten] Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im produzierenden Gewerbe 587 und im Bereich Handel und Verkehr 139 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 326 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1697. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe acht Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 173 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 1617 Hektar, davon waren 568 Hektar Ackerfläche und 1045 Hektar Dauergrünfläche.
[Bearbeiten] Bildung
Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:
- 200 Kindergartenplätze mit 200 Kindern
- Eine Volksschule mit 25 Lehrern und 438 Schülern
- Staatliche Berufsfachschule für Holzbildhauer. Sie ist die einzige Holzschnitzschule in Nordbayern und die älteste in Deutschland. 2003 feierte sie ihr 150-jähriges Bestehen.
- Landwirtschaftsschule, Abteilung Hauswirtschaft
- Das Schullandheim Bauersberg des Schullandheimwerks Unterfranken
[Bearbeiten] Verkehr
Nächster Bahnhof: Gersfeld/Rhön (von dort Busverkehr)
Die Hochrhönstraße verbindet Bischofsheim mit Fladungen
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
- Holz-Skulpturenweg durch Bischofsheim
[Bearbeiten] Museen
- Haus der kleinen Wunder - Ein Mitmachmuseum rund um die Sinne
[Bearbeiten] Bauwerke
- Kloster Kreuzberg mit Wallfahrtskirche (erbaut von 1681 bis 1692)
- Historischer Stadtturm Zentturm (13. Jahrhundert, 26 Meter hoch)[1]
- Historisches Rentamt
- Sendemast Kreuzberg, 208 Meter[1]
- Sendemast Heidelstein, 218 Meter[1]
[Bearbeiten] Ausflugsziele
- Kreuzberg, zweihöchster Berg Unterfrankens, dritthöchster Berg der Rhön (927,8 m ü. NN)
- Osterburg
- Schwarzes Moor
- Rotes Moor
- Arnsberg
- Rockenstein
- Himmeldunkberg
- Rothsee
- Jagdschloss Holzberghof
- Teufelsmühle
- Erlebnisbergwerk am Bauersberg
- Skilifte am Kreuzberg
- Skilifte am Arnsberg
- Haus der kleinen Wunder (Mitmachmuseum)
[Bearbeiten] Sonstiges
[Bearbeiten] Kulinarische Spezialitäten
- Kreuzberger Klosterbier
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Quellen
[Bearbeiten] Weblinks
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