Diözese Innsbruck

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Bistum Innsbruck)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Diözese Innsbruck
Erzdiözese Salzburg Erzdiözese Wien Diözese Eisenstadt Diözese Feldkirch Diözese Graz-Seckau Diözese Gurk Diözese Innsbruck Diözese Linz Diözese St. PöltenKarte Diözese Innsbruck
Über dieses Bild
Basisdaten
Staat Österreich
Kirchenprovinz Salzburg
Metropolitanbistum Erzdiözese Salzburg
Diözesanbischof Manfred Scheuer
Generalvikar Jakob Bürgler
Bischofsvikar Hermann Steidl
Ernst Jäger
Erich Saurwein
Fläche 9.845 km²
Dekanate 16 (31. Dezember 2011 / AP 2013)
Pfarreien 244 (31. Dezember 2011 / AP 2013)
Einwohner 537.770 (31. Dezember 2011 / AP 2013)
Katholiken 395.855 (31. Dezember 2011 / AP 2013)
Anteil 73,6 %
Diözesanpriester 189 (31. Dezember 2011 / AP 2013)
Ordenspriester 167 (31. Dezember 2011 / AP 2013)
Ständige Diakone 60 (31. Dezember 2011 / AP 2013)
Katholiken je Priester 1.112
Ordensbrüder 290 (31. Dezember 2011 / AP 2013)
Ordensschwestern 237 (31. Dezember 2011 / AP 2013)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Deutsch
Kathedrale Dom zu St. Jakob in Innsbruck
Website www.dibk.at
Kirchenprovinz
Erzdiözese Salzburg Erzdiözese Wien Diözese Eisenstadt Diözese Feldkirch Diözese Graz-Seckau Diözese Gurk Diözese Innsbruck Diözese Linz Diözese St. PöltenKarte der Kirchenprovinz Salzburg
Über dieses Bild

Die Diözese Innsbruck (lat.: Dioecesis Oenipontana) ist eine österreichische Diözese der Kirchenprovinz Salzburg. Sie ist zuständig für den westlichen und mittleren Teil von Nordtirol sowie für Osttirol (siehe Tirol). Die Grenze zur Erzdiözese Salzburg bildet aus historischen Gründen der Fluss Ziller im Zillertal.

Sie ist unterteilt in 16 Dekanate (Axams, Breitenwang, Hall, Imst, Innsbruck, Jenbach-Fügen, Lienz, Matrei am Brenner, Matrei in Osttirol, Prutz, Schwaz, Sillian, Silz, Telfs, Wilten-Land und Zams), es gehören 246 Pfarrgemeinden zur Diözese.

Patron der Diözese ist Petrus Canisius, der von 1560 bis 1580 auch in Tirol wirkte.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Gebiet der heutigen Diözese Innsbruck gehörte lange Zeit zur Diözese Brixen, einzelne Landesteile bis zum 19. Jahrhundert auch zum Bistum Chur und zum Bistum Augsburg. Nach dem Ersten Weltkrieg mit der Abtrennung Südtirols wurde die „Apostolische Administratur Innsbruck-Feldkirch“ des österreichischen Teils der Diözese Brixen eingerichtet. Sigismund Waitz erhielt als Apostolischer Administrator und Weihbischof die Vollmachten eines Bischofs.

1938 wurde der spätere Diözesanbischof Paulus Rusch zum Apostolischen Administrator ernannt. Am 6. August 1964 wurde die Diözese Innsbruck-Feldkirch gegründet, der Paulus Rusch ab dem 26. September als erster Diözesanbischof vorstand. Ursprünglich war die neu gegründete Diözese auch für das Bundesland Vorarlberg zuständig, jedoch wurde im Jahr 1968 die Diözese Feldkirch für das Bundesland Vorarlberg gegründet und somit die Bezeichnung auf Diözese Innsbruck abgeändert.

Liste der Dekanate der Diözese Innsbruck

Apostolische Administratoren[Bearbeiten]

Bischöfe[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Roman Catholic Diocese of Innsbruck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Innsbruck, Dom St. Jakob