Bistum Krk

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Bistum Krk
Basisdaten
Staat Kroatien
Kirchenprovinz Rijeka
Metropolitanbistum Erzbistum Rijeka
Diözesanbischof Valter Župan
Generalvikar Ivan Kordić
Fläche 1.119 km²
Pfarreien 51 (31.12.2007 / AP2008)
Einwohner 41.036 (31.12.2007 / AP2008)
Katholiken 36.458 (31.12.2007 / AP2008)
Anteil 88,8 %
Diözesanpriester 48 (31.12.2007 / AP2008)
Ordenspriester 25 (31.12.2007 / AP2008)
Katholiken je Priester 499
Ordensbrüder 26 (31.12.2007 / AP2008)
Ordensschwestern 85 (31.12.2007 / AP2008)
Ritus Römischer Ritus
Liturgiesprache Kroatisch
Kathedrale Katedrala Uznesenja Blažene Djevice Marije
Website [1]

Das Bistum Krk (kroatisch: Krčka biskupija, lateinisch: Dioecesis Veglensis) ist ein römisch-katholisches Bistum in Kroatien. Neben Krk umfasst die Diözese einige weitere Inseln des Kvarner: Rab, Cres, Lošinj, Ilovik, Susak, Unije, Male und Vele Srakane sowie einen Teil der Insel Pag.

Geschichte[Bearbeiten]

In spätrömischer Zeit (4. und 5. Jahrhundert) unterstand der Bischof von Krk der Metropolie von Salona, seit dem frühen Mittelalter dann den Patriarchen von L’Aquila. Im 15. Jahrhundert wurde Krk dem Patriarchen von Grado unterstellt und in das venezianische Staatskirchensystem eingebunden.

Im Jahre 1828 wurden die kleinen Bistümer Rab und das Osor aufgelöst und ihre Gebiete dem Bischof von Krk unterstellt.

Bis zu der Liturgiereform des Zweiten Vatikanischen Konzils wurde die Messe in zahlreichen Kirchen im Altslawischen Ritus, das heißt nicht auf Latein sondern in altkroatischer Sprache gefeiert. Im Bistum sind bedeutende, kroatisch-glagolitische Schriftdenkmäler erhalten geblieben, so z. B. die Tafel von Baška und die Tafel von Valun. Bischof Antun Mahnić (1896–1920) förderte den altslawischen Ritus und die glagolitische Schriftkultur.

1990 wurde die Diözesancaritas von Krk begründet.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]