Bistum Torit

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Bistum Torit
Basisdaten
Staat Südsudan
Kirchenprovinz Dschuba
Metropolitanbistum Erzbistum Juba
Diözesanbischof Sedisvakanz
Emeritierter Diözesanbischof Paride Taban
Fläche 76.000 km²
Pfarreien 15 (31.12.2007 / AP2008)
Einwohner 821.000 (31.12.2007 / AP2008)
Katholiken 625.000 (31.12.2007 / AP2008)
Anteil 76,1 %
Diözesanpriester 36 (31.12.2007 / AP2008)
Ordenspriester 6 (31.12.2007 / AP2008)
Katholiken je Priester 14.881
Ordensbrüder 20 (31.12.2007 / AP2008)
Ordensschwestern 16 (31.12.2007 / AP2008)
Ritus Römischer Ritus
Übersicht über die Bistümer in Sudan und Südsudan; Nr. 9 ist das Bistum Torit

Das römisch-katholische Bistum Torit (lat.: Dioecesis Toritensis) umfasst die Distrikte Kapoita, Amatonge und Magwi des südsudanesischen Bundesstaates Eastern Equatoria, wie auch Teile der Bundesstaates Central Equatoria.

Geschichte[Bearbeiten]

Entstehung und Entwicklung[Bearbeiten]

Am 2. Mai 1983 wurde das Bistum Torit gegründet und dem Erzbistum Juba als Suffragan unterstellt.

Pastorale Situation[Bearbeiten]

(Stand: 2000)

Wegen des Bürgerkriegs ist der Sitz der Diözese vorübergehend bei Narus, 50 Kilometer von der kenianischen Grenze. Der größere Teil des Diözesangebiets wird durch die Sudanesische Volksbefreiungsarmee (SPLA) kontrolliert. Torit und einige andere größere Dörfer werden durch die Zentralverwaltung gesteuert und können nicht von Narus versorgt werden. Durch eine Vereinbarung mit dem Bischof von Malakal, kümmert sich der Bischof von Torit um die Gemeinden im Gebiet um Boma, im Bistum Malakal.

Bischöfe[Bearbeiten]

Pfarreien[Bearbeiten]

Allgemeine Informationen[Bearbeiten]

Da es in den einzelnen Pfarreien nur wenige Kirchen gibt und nur unter schwierigen Bedingungen größere Kirchen errichtet werden können, werden stattdessen zahlreiche kleinere Häuser oder Lager zum Gebet und für Gottesdienste eingerichtet. Neben diesen Gebetszentren gibt es des Weiteren Einrichtungen zur Versorgung und Logistik, die sich auch außerhalb des Diözesangebiets befinden. So zum Beispiel im Bistum Malakal oder im Grenzgebiet von Kenia.

Die Pfarreien[Bearbeiten]

2004 bestanden im Bistum Torit insgesamt 23 Pfarreien. Nur zu den 9 Pfarreien im Jahre 2000 gibt es weitere Informationen:

  • Narus (gegründet um 1993)-Residenz des Bischofs
  • Chukudum (gegründet um 1946)
  • Isoke (gegründet um 1926)
  • Torit (gegründet um 1920)
  • Lafon - Lopit (gegründet um 1948)
  • Palotaka (gegründet um 1933)
  • Loa (gegründet um 1921)
  • Naita - Lotimot (gegründet um 1997)
  • Boma (gegründet um 1997)
  • Des Weiteren auch Gemeinden im Bistum Malakal und in Kenia.

Siehe auch[Bearbeiten]

Quellen und Weblinks[Bearbeiten]

  • Eintrag zu dtrts auf catholic-hierarchy.org (englisch)