Bitsch VS

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VS ist das Kürzel für den Kanton Wallis in der Schweiz und wird verwendet, um Verwechslungen mit anderen Einträgen des Namens Bitschf zu vermeiden.
Bitsch
Wappen von Bitsch
Staat: Schweiz
Kanton: Wallis (VS)
Bezirk: Östlich Raronw
BFS-Nr.: 6173i1f3f4
Postleitzahl: 3982
Koordinaten: 643842 / 13181046.3362578.008039692Koordinaten: 46° 20′ 11″ N, 8° 0′ 29″ O; CH1903: 643842 / 131810
Höhe: 692 m ü. M.
Fläche: 4.1 km²
Einwohner: 856 (31. Dezember 2013)[1]
Einwohnerdichte: 209 Einw. pro km²
Website: www.bitsch.ch
Karte
Vordersee (VS) Stausee Gibidum Bettmersee Blausee (Oberwallis) Stausee Chummibort Geisspfadsee Züesee Lago di Devero Lago di Agàro Italien Italien Brig (Bezirk) Goms (Bezirk) Visp (Bezirk) Westlich Raron (Bezirk) Bettmeralp VS Bister VS Bitsch VS Grengiols Mörel-Filet RiederalpKarte von Bitsch
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Bitsch (walliserdeutsch: Bitsch) ist eine politische Gemeinde des Bezirks Östlich Raron im deutschsprachigen Teil des Kantons Wallis in der Schweiz. Das Dorf hat mit Mörel eine gemeinsame Kirchengemeinde.

Geschichte[Bearbeiten]

Erstmalige Erwähnung findet die Suone «Bitscheri», welche noch heute in Betrieb ist, im Jahr 1408. Die Kapelle Mariä Opferung im Kleinstweiler Wasen wurde 1657 erbaut. Das Burgerhaus in Wasen würde 1703 gebaut. 1730 entstand die Wallfahrts-Kapelle „Mariae 7 Schmerzen“ Zen Hohen Flüehen.

1799 ereignete sich im Massaboden eine Schlacht gegen die Franzosen bei der alten Massabrücke. Archäologische Funde von nationaler Bedeutung wurden im Jahre 1951/52 und 2002 in einer 10'000 m² grossen Zone gemacht.

Bis 1889 war Bitsch mit Ried eine politische Gemeinde. Der Hennebique-Kanal, das älteste Betonbauwerk seiner Art in der Schweiz, wurde 1898 gebaut.[2] Im Massaboden wird 1915/16 das Kraftwerk Massaboden erbaut.

Beim Bau des Kraftwerk Electra-Massa 1964 entstand der Stausee Gibidum. Die Staumauer ist 120 Meter hoch. Ab 1975 boomte der Bau von Ferienwohnungen. Diese werden heute überwiegend von Einheimischen bewohnt. 1977 wird im Massaboden die Bruder-Klaus-Kirche gebaut.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

 Walter Ruppen: Bitsch. In: Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte (Hrsg.): Kunstdenkmäler der Schweiz (= Bd. 84. Die Kunstdenkmäler des Kantons Wallis. Der Bezirk Östlich-Raron Bd. 3). Wiese Verlag, Basel 1991, ISBN 3-909158-58-7, S. 283–313.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bitsch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Schweiz – STAT-TAB: Ständige und Nichtständige Wohnbevölkerung nach Region, Geschlecht, Nationalität und Alter (Ständige Wohnbevölkerung)
  2. Der „Hennebique“-Kanal. In: www.bitsch.ch. Gemeinde Bitsch, abgerufen am 18. September 2011.