Björn Járnsiða

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Dieser Artikel behandelt den dänischen Wikingerführer. Die mittelalterliche Gesetzessammlung für Island siehe unter Járnsiða

Björn Járnsiða (Latein: bier costae ferrae; deutsch: Björn Eisenseite) war ein vermutlich dänischer Wikingerführer. Er war verheiratet mit Kristina Ingesdotter, Tochter von Inge d. Älteren. Sein Vater soll angeblich Ragnar Lodbrok gewesen sein, ein legendärer (nicht zwingend historischer) Wikingerführer. Zusammen mit seinem Bruder Hásteinn plünderte Björn in den 840er und 850er Jahren an den Küsten Westeuropas.

844 tauchten Björns Schiffe - angeblich über 100 - in Aquitanien auf. Sie folgten dem Lauf der Garonne bis Toulouse, das sie jedoch verschonten. Im gleichen Jahr erschienen sie an den Küsten Asturiens, stießen bei dem Versuch, A Coruña einzunehmen aber auf gut organisierten Widerstand. Die Wikinger fuhren daraufhin die spanische Westküste hinab. Dreizehn Tage lang plünderte man die Gegend von Lissabon. Anschließend fuhr man weiter südlich den Guadalquivir hinauf. Beim Angriff auf Sevilla stießen sie ebenso auf Widerstand der einheimischen Mauren. So mussten sie schließlich umkehren.

Quellen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]