Blütenbecher

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Schematische Darstellung einer Blüte mit oberständigem Fruchtknoten und perigyner Blütenhülle (= „mittelständiger“ Fruchtknoten):
1. Blütenboden/Hypanthium
2. Kelchblätter/Sepalen
3. Kronblätter
4. Staubblätter/Stamen
5. Fruchtblätter/Karpell

Der Blütenbecher oder Hypanthium ist bei der Blüte eine becherförmige oder röhrenförmige Struktur am Grunde der Blüte. An der Basis des Blütenbechers oder unter ihm sitzt der Fruchtknoten. Die übrigen Blütenteile setzen am oberen Rand des Blütenbechers an.

Der Begriff wurde 1824 erstmals von Heinrich Friedrich Link verwendet. Der Ausdruck Hypanthium bedeutet „unter der Blüte“. Dies ist dadurch zu erklären, dass früher die Kronblätter für die eigentliche Blüte gehalten wurden.

Literatur[Bearbeiten]

  • Gerhard Wagenitz: Wörterbuch der Botanik. 2. Auflage, Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg, Berlin 2003, S. 153. ISBN 3-8274-1398-2