Black-Litterman-Verfahren

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Das Black-Litterman-Verfahren ist ein mathematisches Modell zur Berechnung der Asset Allocation.

Das Verfahren wurde in den Jahren 1990 bis 1992 von Fischer Black und Robert Litterman entwickelt. Dabei wird zunächst mit Hilfe des Capital Asset Pricing Model ein stabiler Renditevektor erzeugt, um anschließend unter Einbringung von individuellen Prognosen einen revidierten Renditevektor zu berechnen. Unter Zunahme des Modells der Portfolio Selection von Harry Markowitz können abschließend die endgültigen Portfoliogewichte der einzelnen Assetklassen bestimmt werden. Das Modell gleicht durch seinen Ansatz dabei die Probleme, wie beispielsweise Schätzfehlerproblematiken, Corner Solutions und Ähnliches, der klassischen Portfolio Selection nach Markowitz aus.

Literatur[Bearbeiten]

  •  F. Black und R. Litterman: Asset Allocation: Combining Investors Views with Market Equilibrium. Goldman Sachs, 1990.
  •  F. Black und R. Litterman: Global Portfolio Optimization. In: Financial Analysts Journal. September/Oktober 1992, S. 28-43.
  •  Ulrich Linnebank: Die Implementierung eines Black-Litterman-Verfahrens für einen Multi-Asset-Strategy-Fonds. Hannover 2008.
  •  Thomas Idzorek: A step-by-step guide to the Black-Litterman-Model: incorporating user-specified confidence levels. Ibbotsen Associates, 2005.

Weblinks[Bearbeiten]