Black Hole Sun

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Black Hole Sun
Soundgarden
Veröffentlichung Mai 1994
Länge 5:20 (Album-Version)/4:31 (Edit)
Genre(s) Grunge, Alternative Rock
Autor(en) Chris Cornell
Album Superunknown

Black Hole Sun ist ein Rock- bzw. Grunge-Song der US-amerikanischen Band Soundgarden. Er wurde im Mai 1994 als dritte Single aus ihrem vierten Studioalbum Superunknown ausgekoppelt und zählt zu den bekanntesten Songs der Band. Für das Stück erhielt die Band 1995 den Grammy Award for Best Hard Rock Performance.

Entstehung und Inhalt[Bearbeiten]

Frontmann Chris Cornell sagte, er habe den Song in nur 15 Minuten geschrieben.[1] Cornell dachte zunächst, die Band würde das Stück nicht mögen – doch dann wurde es ein großer Hit.[2] Cornell beschrieb den Inhalt als „surreale Traumlandschaft“, a „surreal dreamscape, a weird, play-with-the-title kind of song.“[3] Im Refrain wird ein Schwarzes Loch angesprochen, das kommen und den Regen hinwegwaschen möge: „Black Hole Sun, won't you come and wash away the rain...“ Das Lied ist in Dropped-D-Stimmung geschrieben.

Rezeption[Bearbeiten]

Das Lied erreichte Platz 24 der Billboard Hot 100, Platz 26 in Deutschland[4] und Platz 12 in Großbritannien.[5] In einigen Ländern erreichte es auch die Top 10, so in Kanada, Australien, Frankreich, Irland und den Niederlanden.

Musikvideo[Bearbeiten]

Regisseur des ebenfalls surreal gehaltenen Musikvideos war Howard Greenhalgh. Es zeigt eine typisch amerikanische Wohngegend, in der Menschen lächelnd skurrilen Freizeitbeschäftigungen nachgehen – so grillt ein älterer Mann eine Barbie-Puppe, eine Frau schminkt sich stark –, wobei sie nach und nach von einem Schwarzen Loch gen Himmel gezogen und verschluckt werden. Das Video erschien in zwei Versionen - die zweite wurde erst nach einigen Wochen auf MTV gespielt und beinhaltet stärkere visuelle Effekte, durch die das Lächeln der Personen zusätzlich verzerrt wird, auch das Schwarze Loch wurde durch Effekte verdeutlicht. Das Video wurde mit einem Clio Award und einem MTV Video Music Award ausgezeichnet.[6]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Kerrang, März 1997
  2. www.contactmusic.com
  3. RIP Magazine, April 1994
  4. www.charts.de
  5. www.chartarchive.org
  6. howard.enigmacretu.com, archiviert auf web.archive.org