Black and Blue

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Black and Blue (Begriffsklärung) aufgeführt.
Black and Blue
Studioalbum von The Rolling Stones
Veröffentlichung 20. April 1976
Label Europa: WEA Records
USA: Atlantic Records
Format CD, LP
Genre Rock
Anzahl der Titel 8
Laufzeit 41:11

Besetzung

Studios

  • 7. bis 15. Dezember 1974,
  • 22. Januar bis 9. Februar,
  • 25. März bis 4. April,
  • 19. bis 31. Oktober,
  • 3. bis 16. Dezember 1975,
  • 18. Januar bis Februar 1976
    in München, Rotterdam, Montreux und New York City
Chronologie
Metamorphosis
(1975)
Black and Blue Love You Live
(1977)

Black and Blue ist das dreizehnte in Großbritannien erschienene Studioalbum der Rolling Stones. Das Album erschien am 20. April 1976. In Europa wurde es bei WEA Records veröffentlicht.

Inhaltsverzeichnis

Erfolg[Bearbeiten]

Das Album erreichte den 2. Platz der Charts in Großbritannien. In den USA erfolgte die Veröffentlichung über Atlantic Records und belegte vier Wochen lang den 1. Platz der Charts. Die Songs wurden größtenteils 1975 in den Musicland Studios in München aufgenommen.

Titel[Bearbeiten]

Der wortspielerische Albumtitel Black and Blue – auf Deutsch: „Grün und blau (geschlagen)“ – soll sich auf den Einfluss der schwarzen Musik auf der LP beziehen: „Black“ für Black Music und „Blue“ für die typisch afroamerikanischen Blue Notes.

Musik[Bearbeiten]

Die Songauswahl auf Black and Blue ist abwechslungs- und facettenreich. Es sind Funk-, Blues-, Rock-, Jazz- und Reggae-Einflüsse zu hören. Black and Blue wird aufgrund dieser Einflüsse als das „schwärzeste“ Album der Stones bezeichnet.

Die Stones testeten im Rahmen der Aufnahmen zu diesem Album mehrere Gitarristen, um einen Nachfolger für Mick Taylor zu finden, der die Band 1974 verlassen hatte. Darunter befanden sich Jeff Beck, Harvey Mandel (Gitarrensolo in dem funkigen Stück Hot Stuff), Wayne Perkins (Solo in Hand of Fate) und Ron Wood (Gitarre im Reggae-Stück Cherry oh Baby und in dem von ihm inspirierten Hey Negrita). Die Band entschied sich letztlich für Ron Wood als neues Gruppenmitglied.

Am Titel Melody war Billy Preston mit bar-atmosphärischem Pianospiel und als Gesangspartner von Mick Jagger beteiligt. Auf Memory Motel teilten Mick Jagger und Keith Richards die Lead-Vocals; außerdem waren beide Musiker in diesem, das Leben auf Tournee beschreibenden Song am Piano zu hören, wobei Richards E-Piano spielte. Im letzten Song des Albums, Crazy Mama, sorgten Jagger und Richards als Gitarristen für die rockigen Riffs. Mit Fool to Cry enthält Black and Blue auch eine von Keyboard-Sounds getragene Ballade.

Titelliste[Bearbeiten]

# Titel Komponist(en) Länge
1 Hot Stuff Jagger/Richards 5:21
2 Hand Of Fate Jagger/Richards 4:28
3 Cherry Oh Baby Donaldson 3:54
4 Memory Motel Jagger/Richards 7:08
5 Hey Negrita Jagger/Richards 4:58
6 Melody Jagger/Richards 5:48
7 Fool to Cry Jagger/Richards 5:02
8 Crazy Mama Jagger/Richards 4:32