Blanvalet

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Blanvalet
Blanvalet-Logo.svg
Rechtsform GmbH
Gründung 1935
Sitz Berlin, Deutschland
Leitung Nicola Bartels
Branche Verlag
Website blanvalet.de

Blanvalet ist ein Imprint der Verlagsgruppe Random House. Der Verlag veröffentlicht vor allem Titel der Unterhaltungsliteratur.

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten]

Der in der Zeit des Nationalsozialismus 1935 durch Lothar Blanvalet (1910–1979) in Berlin gegründete Buchwarte-Verlag wurde 1943 wegen der Kriegsereignisse geschlossen und nach Kriegsende 1946 mit einer Genehmigung durch die britische Besatzung wiedereröffnet. In den 1950ern hatte Blanvalet seinen größten Verkaufserfolg mit den Angélique-Romanen von Anne Golon. Erst 1973 begann Blanvalet die Hardcover-Veröffentlichungen auch an Taschenbuch-Verlage zu lizenzieren; so kaufte der Rowohlt Verlag von Blanvalet die Taschenbuch-Veröffentlichungsrechte für 30 Romane. 1974 verkaufte Lothar Blanvalet das Unternehmen an die Bertelsmann-Gruppe.

Im Besitz von Bertelsmann wurde die Sparte Belletristik weiter ausgebaut; in den 1980ern und 1990ern waren dabei die Romane von Elizabeth George, Charlotte Link und Ruth Rendell die erfolgreichsten Veröffentlichungen von Blanvalet.[1] Ab Ende der 1990er veröffentlichte der Verlag selbst Taschenbücher.[2]

Weitere bekannte von Blanvalet verlegte Autoren sind Sandra Brown, Trudi Canavan, Federica de Cesco, Clive Cussler, Jeffery Deaver, Diana Gabaldon, Tess Gerritsen, Christopher Paolini, James Patterson, Susan Elizabeth Phillips, Nora Roberts, Sidney Sheldon, Karin Slaughter und Jonathan Stroud.[2]

Von 2002 bis 2010 wurde der Verlag von Silvia Kuttny-Walser geleitet, die 1993 als Lektorin bei Blanvalet eingestellt wurde. Seit 2011 liegt die Verlagsleitung bei Nicola Bartels.[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Geschichte von Blanvalet auf randomhouse.de, abgerufen am 5. August 2011
  2. a b c Blanvalet: Der Verlag Heute auf randomhouse.de, abgerufen am 5. August 2011