Blasloch

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Bartenwale haben zwei Blaslöcher (hier: Blauwal)
Zahnwale haben ein Blasloch (hier: Weißwal)

Als Blasloch bezeichnet man bei Walen das Gegenstück zu den Nasenlöchern anderer Tiere. Sie dienen dem Tier zur Atmung. Die Wale stoßen die komprimierte Atemluft durch das Blasloch aus, wobei der Atem kondensiert und bei größeren Walen eine Wolke bildet, durch die sich sogar einzelne Arten unterscheiden lassen. Bartenwale besitzen zwei, Zahnwale ein Blasloch.

Im Deutschen wird das Blasloch oft fälschlich als Spritzloch bezeichnet, bei welchem es sich jedoch um eine Körperöffnung bei Knorpelfischen handelt.

Ebenfalls als Blasloch wird ein Loch im Schnee bezeichnet, welches durch warme Luft die aus dem Boden unter dem Schnee strömt,erzeugt wird. Die warme Luft stammt in den meisten Fällen aus unterirdischen Höhlensystemen. Schon in kleineren Höhlen herrscht eine sehr stabile Lufttemperatur. Wenn im Winter die Außenlufttemperatur unter den Temperaturwert der Höhlenluft fällt, beginnt die wärmere Höhlenluft noch oben zu drängen, wo sie dann durch eine zugeschneite Felsritze oder einen Höhleneingang an die Erdoberfläche trifft und so den, auf der Öffnung liegenden Schnee, auftaut. Im Sommer sind die klimatischen Gegebenheiten umgekehrt und die jetzt für die Außentemperatur kalte Höhlenluft, fließt aus den tiefliegenden Eingängen der Höhle.

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