Blechschere

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Hand-Blechschere
Antike Römische Blechschere aus Straubing (etwa 1. bis 4. Jahrhundert)

Die Blechschere ist ein Werkzeug zum Scherschneiden von Blechen und Blechprofilen, dünnen Blechen aus Stahl und weichen Metallen.

Das Schneiden, auch Scheren genannt, ist ein spanloses Trennverfahren. Dabei bewegen sich zwei Schneiden gegeneinander und kerben den Werkstoff ein. Der Vorteil gegenüber dem Sägen ist, dass hierbei keinerlei Metallspäne entstehen.

Bleche bis ca. 1,0 mm Dicke können mit einer Handschere geschnitten werden. Für unterschiedliche Einsatzbereiche werden verschiedene Ausführungen benötigt. Es gibt Blechscheren als Handwerkzeug und als Elektro-Blechschere – z. B. als Kurvenschere. Blechscheren gibt es in unterschiedlichen Ausführungen, wie Handblechscheren zum Schneiden von dünnen und nicht zu harten Blechen, Elektro-Blechscheren, die weniger Kraftaufwand erfordern, Hebelblechschere oder Hebelschere für dickere Bleche, die Durchlaufschere für lange und gerade Schnitte und die Idealschere, die sowohl für durchlaufende Schnitte wie auch für große und kleine Konturen oder Radien einsetzbar ist. Bei einigen Ausführungen sind die Schneiden gezahnt, um zu vermeiden, dass die Schere abrutscht.

Es wird zudem in rechts- und linksschneidende Blechscheren unterschieden. Rechte Scheren sind so geschliffen und konstruiert, dass man damit rechte Radien (also einen Bogen von links nach rechts) einfach schneidet. Radienschnitte von rechts nach links macht man am besten mit einer linken Schere.

Siehe auch[Bearbeiten]