Bleckede

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Bleckede
Bleckede
Deutschlandkarte, Position der Stadt Bleckede hervorgehoben
53.287410.7326Koordinaten: 53° 17′ N, 10° 44′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Lüneburg
Höhe: 6 m ü. NHN
Fläche: 139,9 km²
Einwohner: 9515 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 68 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 21354,
19273 (Neu Bleckede, Neu Wendischthun)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahlen: 038844, 05852, 05853, 05854, 05857
Kfz-Kennzeichen: LG
Gemeindeschlüssel: 03 3 55 009
Adresse der
Stadtverwaltung:
Lüneburger Straße 2a
21354 Bleckede
Webpräsenz: www.bleckede.de
Bürgermeister: Jens Böther
Lage der Stadt Bleckede im Landkreis Lüneburg
Landkreis Lüneburg Niedersachsen Schleswig-Holstein Mecklenburg-Vorpommern Landkreis Lüchow-Dannenberg Landkreis Uelzen Landkreis Heidekreis Landkreis Harburg Rehlingen Soderstorf Oldendorf Amelinghausen Betzendorf Barnstedt Melbeck Deutsch Evern Wendisch Evern Embsen Südergellersen Kirchgellersen Westergellersen Reppenstedt Reppenstedt Mechtersen Vögelsen Radbruch Bardowick Handorf Wittorf Lüneburg Barendorf Vastorf Reinstorf Thomasburg Dahlenburg Boitze Nahrendorf Tosterglope Dahlem Bleckede Neetze Adendorf Scharnebeck Rullstorf Lüdersburg Hittbergen Hohnstorf Echem Artlenburg Barum Brietlingen Amt NeuhausKarte
Über dieses Bild

Bleckede [ˈbleːkədə] ist eine Stadt zu beiden Seiten der Elbe im Landkreis Lüneburg in Niedersachsen.

Geografie[Bearbeiten]

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Bleckede besteht neben dem Kernort aus weiteren Ortsteilen (Stand 2005): Alt Garge, Barskamp, Brackede, Breetze, Garlstorf, Garze, Göddingen (mit Nindorf), Karze (mit Vogelsang), Radegast, Rosenthal, Walmsburg (mit Reeßeln), Wendewisch und dem rechtselbischen Ortsteil Bleckede-Wendischthun mit den Ortschaften Neu Bleckede und Neu Wendischthun.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Samtgemeinde Scharnebeck Nachbargemeinden Gemeinde Amt Neuhaus
Samtgemeinde Ostheide Samtgemeinde Dahlenburg Samtgemeinde Elbtalaue
Landkreis Lüchow-Dannenberg

Natur und Landschaft[Bearbeiten]

Bleckede liegt größtenteils im Urstromtal der Elbe, einige Ortsteile auch etwas höher auf dem Geestrücken bis zu 160 m über NN. Das gesamte Stadtgebiet ist Teil von zwei Nationalen Naturlandschaften, dem Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue und dem Naturpark Elbhöhen-Wendland.

Geschichte[Bearbeiten]

Nach dem Sturz Heinrichs des Löwen verloren die Welfen am Ende des 12. Jahrhunderts die Verfügung über den Elbübergang Artlenburg und Handelswege Bardowicks. Die Stadt Bleckede wurde deshalb 1209[2] durch Herzog Wilhelm (der Fette) von Braunschweig und Lüneburg, Stammvater aller späteren Welfen, einem Sohn Heinrichs des Löwen als neuer Handelsmittelpunkt Löwenstadt / Lowenstat an der Elbe gegründet. Der in Erinnerung an Heinrich des Löwen gewählte Name setzte sich nicht durch. Der Ortsname Bleckede ist vermutlich auf das altgermanische „Blek-ithi“ zurückzuführen, blek und -ithi bedeuten hier helle, freie, lichte Stelle,[3] und entstand aus der früheren deutschen und wendischen Ansiedlung Bleketsa und slavicum Bleckede.

Elbschloss Bleckede
Elbschloss Bleckede mit Graben
Fachwerkhaus in der Altstadt mit Betsaal der ehemaligen Jüdischen Gemeinde Bleckede

Zum eigenen Schutz, zur Sicherung des Elbzolls und Elbübergangs wurde vermutlich im 13. Jahrhundert mit dem Bau einer Burg in Bleckede begonnen. Das heutige Schloss steht auf den Resten der Burg, deren älteste Erwähnung um 1270 bekannt ist.

Gemeinsam mit anderen Städten erhielt Bleckede 1293 das Münzrecht verliehen. 1310 erhält Bleckede die Rechte der Stadt Lüneburg mit der Auflage, die Stadt zu befestigen. Diesen Zweck erfüllte ein Stadtgraben, der bis 1929 die Stadtgrenzen markierte. 1379 wird das Schloss Bleckede an die Städte Hamburg, Lübeck, Hannover und Lüneburg abgetreten, danach gelang es Lüneburg, sich den Besitz Bleckedes bis Ostern 1561[4] bestätigen zu lassen.

1593 bis zu seinem Tod 1623 wird Fritz von dem Berge Amtmann von Bleckede. 1666 legt eine Feuersbrunst ganz Bleckede in Schutt und Asche. 1720 kommt der erste Arzt nach Bleckede und 1735 wird die bis heute erhaltene Alte Apotheke erbaut.

Vom 1. April 1885 an war Bleckede Kreisstadt des neu gegründeten Landkreises Bleckede, der am 1. Oktober 1932 wieder in den Landkreis Lüneburg eingegliedert wurde.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Im Rahmen der Verwaltungs- und Gebietsreform wurde am 1. März 1974 die Einheitsgemeinde Stadt Bleckede gebildet. Durch Abschluss eines Gebietsänderungsvertrages wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Alt Garge, Barskamp, Brackede, Breetze, Garlstorf, Garze, Göddingen, Karze (mit Vogelsang), Radegast, Rosenthal, Walmsburg (mit Reeßeln) und Wendewisch zur bis dahin einzigen Flächengemeinde des Landkreises Lüneburg zusammengefasst.[5]

Während der deutschen Teilung lagen die rechtselbischen Stadtteile Neu Bleckede und Neu Wendischthun innerhalb der Deutschen Demokratischen Republik. Die Stadt war also genau wie Mödlareuth in Thüringen und Bayern geteilt. Infolge der deutschen Wiedervereinigung wurden die beiden Ortschaften, die der Gemeinde Teldau angehörten, wieder Ortsteile der Stadt Bleckede und das gesamte Amt Neuhaus wieder ein Teil des Landkreises Lüneburg. Diese Rückgliederung erfolgte am 30. Juni 1993.[6]

Marinenachschublager[Bearbeiten]

Seit den Kriegsjahren 1917/18 ließ die Kaiserliche Marine den Ölhof in Bleckede errichten. Ab 1936/37 war die Bautätigkeit besonders intensiv. Auf einem ca. 150 ha großen Gelände wurden Ölvorräte gelagert. Das Gesamtfassungsvermögen betrug ca. 340.000 t.[7] Ein umfangreiches Tunnelsystem verband alle 34 unterirdischen Riesenbunker. Zur Lagerung und Verladung führten unterirdische Druckrohrleitungen über Pumpstationen zur Elbe. Insgesamt bestand das Lager aus 78 Tank- und Gebäudeanlagen. Nach Kriegsende wurden 1948 die Anlagen demontiert und gesprengt. Rund 12.000 m Rohrleitungen, Anlagenteile und weiterer Schrott wurden nach England verschifft. Von 1960 bis 1968 wurden die Trümmerflächen eingeebnet.

Kohlekraftwerk Alt-Garge[Bearbeiten]

Hauptartikel: Kraftwerk Alt Garge

Die Hamburgischen Electricitäts-Werke (HEW) begannen während der Zeit des Nationalsozialismus mit der Errichtung eines Kohlekraftwerkes im Ortsteil Alt-Garge, unmittelbar an der Elbe. Für die Bauarbeiten wurden bis zum Eintreffen der alliierten Truppen Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge eingesetzt.[8] Der erste Kraftwerksblock ging 1946 mit 70 Megawatt ans Netz.

1974 wurde das Kraftwerk stillgelegt. 1987/88 wurden die Anlagen des Kraftwerkes abgebaut. Reste der Anlagen sind noch weiterhin sichtbar. In der Nähe des damaligen Lagers KZ-Außenkommando Alt-Garge erinnert eine Gedenkstätte an das Schicksal der Häftlinge.

In den 1970er Jahren gab es Überlegungen, ein Kernkraftwerk in Alt Garge zu bauen.[9]

KZ-Außenstelle Alt Garge[Bearbeiten]

Zum Aufbau des Kohlekraftwerkes Alt-Garge der Hamburgischen Electricitäts-Werke (HEW) wurde im nationalsozialistischen Deutschen Reich 1944 ein Lagerkomplex errichtet, der als KZ-Außenstelle Alt Garge (Außenstelle des KZ Neuengamme) betrieben wurde.[10] Zwangsarbeiter wurden aus dem KZ Neuengamme und dem KZ Sachsenhausen zugeführt.

Politik[Bearbeiten]

Die Stadt Bleckede gehört zum Landtagswahlkreis 48 Elbe und zum Bundestagswahlkreis 38 Lüchow-Dannenberg – Lüneburg.[11][12]

Stadtrat[Bearbeiten]

Kommunalwahlergebnis 2011 für den Rat der Stadt Bleckede:

Partei Wahlergebnis Sitze
CDU 30,8 % 7
SPD 18,5 % 4
FDP 3,2 % 1
UWB 16,8 % 5
WB 17,4 % 4
B’90/GRÜNE 13,3 % 3

Durch Übertritt eines Ratsherren von der Fraktion der SPD zur Fraktion der UWB hat sich im Juni 2013 eine Verschiebung ergeben.

Bildungseinrichtungen[Bearbeiten]

In Bleckede gibt es zwei Grundschulen, die Elbtal-Grundschule und die Grundschule im Ortsteil Barskamp, des Weiteren eine Haupt- und eine Realschule, seit 2006 gibt es auch das Gymnasium Bleckede, diese drei genannten Schulen befinden sich alle im Schulzentrum Bleckede im Nindorfer Moorweg und haben zwei Sporthallen und eine Schwimmhalle. Weiterhin gibt es noch die Kurt-Löwenstein-Schule, eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen.

Bleckede ist Standort einer von bundesweit nur zwei Zollhundeschulen, der andere Standort ist Neuendettelsau. Die Liegenschaften und die Gebäude werden gemeinsam mit der Bundespolizei, die dort ebenfalls ihre Hundeschulen hat, geteilt.

Katholische Kirche

Religionen[Bearbeiten]

In Bleckede befinden sich verschiedene christliche Glaubensgemeinschaften.

Bleckede ist Sitz eines Evangelisch-lutherischen Kirchenkreises, er gehört zum Sprengel Lüneburg der Landeskirche Hannovers. Zur Kirchengemeinde St. Jacobi in Bleckede gehört neben der an der Zollstraße gelegenen Kirche aus dem 18. Jahrhundert eine Kindertagesstätte und der Bleckeder Friedhof.

Die katholische Kirche St. Maria Königin vom hl. Rosenkranz wurde 1968 errichtet. Sie ist eine Pfarrkirche im Dekanat Lüneburg, ihr sind auch die Kirchen in Dahlenburg und Neuhaus zugeordnet.

Und ein Königreichsaal der nichttrinitarischen Zeugen Jehovas.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Neben vielen Handwerksbetrieben und Kleingewerbe hat Bleckede mehrere mittelständische Industriebetriebe. Die größten sind Atlantic Multipower Germany (ehemals ELBA Lebensmittel), Horst Witte Gerätebau, Schneefuß + Rohde und Meyer Motoren; das größte Bauunternehmen die Firma Hoppe, der örtliche Energieversorger und größte Elektrobetrieb die Firma Energieversorgung Dahlenburg-Bleckede AG. Darüber hinaus existiert noch das mittelständische Unternehmen ZVN Zellstoff-Vertrieb Nord GmbH, das deutschlandweit Hygiene Produkte vertreibt.

Straßenverkehr[Bearbeiten]

Über die Landesstraße L 221 ist Bleckede mit Lüneburg verbunden. Mit einer Fähre kann über die Elbe übergesetzt werden, dort führt die L 223 weiter.

Öffentliche Verkehrsmittel[Bearbeiten]

Über die Buslinie 5100 der Verkehrsgemeinschaft Nordost-Niedersachsen ist Bleckede mit Lüneburg verbunden. Weitere Buslinien führen nach Neu Darchau, Hittbergen, Dahlenburg, Scharnebeck und Neetze.

Schienenverkehr[Bearbeiten]

Bleckede liegt an der Bahnstrecke Lüneburg–Bleckede (kein regelmäßiger Personenverkehr) und lag früher auch an der Bleckeder Kleinbahn (Dahlenburg–Echem).

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Kirche Bleckede
  • Ev. Kirche St. Jacobus
  • ehemalige Burg / ehemaliger Amtssitz / Heimvolkshochschule
  • ehemaliges Amtsgericht
  • stattliche Fachwerkhäuser:
    • Breite Str. 15, Nr. 51
    • Friedrich-Kücken-Straße
    • Schloßstr. 3[13]
  • Jüdischer Friedhof (Bleckede)

Tourismus[Bearbeiten]

Bleckede liegt an folgenden Fernradwegen: Elberadweg, Mecklenburgischer Seen-Radweg und Deutsch-Deutscher Radweg. Dem Besucher stehen zahlreiche, vom ADFC gekennzeichnete, Unterkunftsanbieter, Campingplätze und gastronomische Einrichtungen zur Verfügung. Die Stadt ist geprägt durch ihre Lage an der Elbe, der Hafen wird nach wie vor von Frachtschiffen angelaufen und ist Liegeplatz für Sportboote. Die Fähre Bleckede–Neu Bleckede pendelt über den Fluss. Den Hafen laufen verschiedene Fahrgastschiffe an, darunter der historische Raddampfer Kaiser-Wilhelm.

Videobild des Storchennestes mit Jungstörchen, auf einen Monitor im Elbschloss übertragen

Aufgrund vieler gut erhaltener Fachwerkhäuser mit zum Teil reizvollen Haustüren ist Bleckede Teil der Deutschen Fachwerkstraße auf der Regionalstrecke „Von der Elbtalaue zum Harz“. Seit 2008 führt auch die Deutsche Storchenstraße durch Bleckede, initiiert vom Elbschloss Bleckede, dem Informationszentrum für das Biosphärenreservat Niedersächsische Elbtalaue. Ein besonderer Blickfang ist das Storchennest in der Innenstadt auf einem außer Betrieb befindlichen Schornstein, das jedes Jahr besetzt ist. Dort ist auch eine Videokamera angebracht, die Aufnahmen des Nestlebens direkt in das Schloss sendet. Derzeit wird das Elbschloss Bleckede zum künftigen Biosphaerium Elbtalaue durch eine Aquarienlandschaft und eine Biberanlage erweitert.

Ferner führen durch Bleckede folgende weitere Ferienstraßen: Niedersächsische Spargelstraße, Niedersächsische Mühlenstraße und die Europäische Route der Backsteingotik. Wanderer durchlaufen die kleine Stadt an der Elbe auf dem Europäischen Fernwanderweg E6.

Die Stadt Bleckede ist auch mit einer historischen Eisenbahn, dem Heide-Elbe-Express (Bahnstrecke Lüneburg–Bleckede) zu erreichen. Darüber hinaus verkehrt zwischen dem Ortsteil Alt Garge und Bleckede eine Fahrraddraisine. Das Waldbad Alt Garge, regelmäßige Ballonfahrten vom Schützenplatz und ein ausgedehntes regionales Radwegenetz bzw. Strecken für Inline-Skater ergänzen das Angebot.

Medien[Bearbeiten]

Die Tageszeitung Bleckeder Zeitung erscheint in der Einheitsgemeinde Bleckede, dem Amt Neuhaus und dem Landkreis Lüneburg. Sie wurde vor über 130 Jahren gegründet. Mittlerweile erscheint dieses Blatt Montag, Donnerstag und Freitag.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Gedenktafel für Kurt Löwenstein und das Jüdische Bethaus in Bleckede
  • Fritz von dem Berge (1560–1623), Hauptmann auf Schloss Bleckede, machte sich u. a. um Deichsicherheit der Elbestadt verdient.
  • Friedrich Wilhelm Kücken, (1810 in Bleckede - † 1882 Schwerin) bedeutender deutscher Komponist.
  • Auguste von der Elbe (eig. von der Decken, geb. Meyer), (1827 Schloss Bleckede - † 1908 Hannover), deutsche Schriftstellerin.
  • Ernst Christian Julius Schering, (1833 Forsthaus Sandbergen / Bleckede - 1897 Göttingen), deutscher Mathematiker und Herausgeber.
  • Hermann Collitz (* 1855 in Bleckede, † 1935 in Baltimore, USA), amerikanischer Sprachwissenschaftler
  • Wilhelm Kröpcke, von 1876 bis 1919 Betreiber des "Café Kröpcke" in Hannover, * 1855 in Bleckede, † 1919 in Bad Kissingen.
  • Gustav Schwantes, Vor- und Frühgeschichtler, Biologe und Universalgelehrter, * 1881 in Bleckede, † 1960 in Hamburg.
  • Kurt Löwenstein, SPD-Politiker, Reichstagsabgeordneter, * 1885 in Bleckede, † 1939 in Paris.
  • Hawoli, Maler und Bildhauer, * 1935 in Bleckede.
  • Jörg Immendorff, (1945 Bleckede - 2007 Düsseldorf), bedeutender deutscher Maler, Professor in Düsseldorf (1945 Bleckede - 2007 Düsseldorf).
  • Jörg Bergstedt, deutscher Ökoaktivist, Buchautor und Anarchist, * 1964 in Bleckede.

Persönlichkeiten, die in Bleckede lebten[Bearbeiten]

  • Gerhard Fietz, (* 1910 in Breslau, † 1997 in Bleckede, Ortsteil Göddingen) Maler und Gründungsmitglied „ZEN 49
  • Frieder Gadesmann, (* 1943 in Celle), evangelischer Theologe und Erziehungswissenschaftler, Lehrer und Stadtrat in Bleckede

Ehrenbürgermeister[Bearbeiten]

  • Wilhelm Nürnberg (seit 18. Dezember 1973)

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • Otto Telschow (1876–1945, NSDAP-Gauleiter), ehem. Ehrenbürger. Ehrenbürgerrecht seit 25. April 1933, am 30. Oktober 2008 entzogen.
  • Hermann Brandes (1885-1972), Generaldirektor der Niedersächsischen Landesbank in Hannover

Ehrenmedaille der Stadt Bleckede[Bearbeiten]

  • August Karstens, 2008[14]

Literatur[Bearbeiten]

  • Festausschuß der Stadt Bleckede (Hrsg.): 750 Jahre Bleckede. Bleckede 1959
  • Ute Schötteldreyer: Bleckeder Heimatbuch – Aus der Geschichte der Stadt Bleckede und ihrer Geschichte. Hrsg. Bleckeder Zeitung, Bleckede 1983, 370 Seiten
  • Ute Schötteldreyer: Hjalmar Schacht, Reichsbankpräsident und Reichswirtschaftsminister: Skizzen seines Lebens, das ihn auch nach Bleckede führte . Hrsg. Bleckeder Zeitung, Bleckede 2006, 66 Seiten,
  • Werner H. Preuß (Hrsg.): Bleckede Magazin. Bleckede 2009, ISBN 978-3-923603-04-6
  • Hans-Jürgen Hammacher: Bleckede für Neugierige – Eine kleine Stadtgeschichte. Bleckede 2010
  • Beta Berlin 'Alfreds Band' - Ein schleierhaftes Raetsel im Elbschloss, Hamburg 2013,135 Seiten, ISBN 978-3-8482-3922-1

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bleckede – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, Fortgeschriebene Einwohnerzahlen zum 31. Dezember 2012 (Hilfe dazu)
  2. Gründungsurkunde vom 28. August 1209, Staatsarchiv Hannover
  3. Namenserläuterung nach Jürgen Udolph unter Ortsnamen auf NDR 1 Niedersachsen (abgerufen Mai 2011)
  4. Hans-Joachim Behr: Die Pfandschlosspolitik der Stadt Lüneburg im 15. und 16. Jahrhundert. Lüneburg 1964, S. 75.
  5.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 234.
  6. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 1993
  7. Großbaustelle Bleckede – Der Ölhof 1935/36. In: Elbmarschpost, 19. September 2007
  8. Alt-Garge – Kraftwerk Ost-Hannover und KZ-Außenlager auf geschichtsspuren.de (vormals lostplaces.de)
  9.  Wehren, versteken, weglopen. In: Der Spiegel. Nr. 15, 1976, S. 89 (online).
  10. John Hopp, Die Hölle in der Idylle.Das Außenlager Alt Garge des Konzentrationslagers Neuengamme, erw. Neuausgabe, Hamburg 2013. und:"Die KZ-Außenstelle Alt Garge: Die Erinnerung ist noch wach". In: Elbmarschpost, 14. September 2006
  11. Landtagswahlkreise ab 16. Wahlperiode. Wahlkreiseinteilung für die Wahl zum Niedersächsischen Landtag. Anlage zu § 10 Abs. 1 NLWG, S. 4. (PDF; 87 KB)
  12. Beschreibung der Wahlkreise. Anlage zu § 2 Abs. 2 Bundeswahlgesetz. In: Achtzehntes Gesetz zur Änderung des Bundeswahlgesetzes. Anlage zu Artikel 1. Bonn 18. März 2008, S. 325. (PDF; 200 KB)
  13. BLECKEDE. In: Georg Dehio: Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler. Bremen Niedersachsen. Deutscher Kunstverlag, München / Berlin 1992, ISBN 3-422-03022-0, S. 227f.
  14. August Karstens: Bleckede – eine Stadt beiderseits am Elbestrom. Selbstverlag, Bleckede 2008