Bleckhausen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Bleckhausen
Bleckhausen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Bleckhausen hervorgehoben
50.1252777777786.7761111111111470Koordinaten: 50° 8′ N, 6° 47′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Vulkaneifel
Verbandsgemeinde: Daun
Höhe: 470 m ü. NHN
Fläche: 6,32 km²
Einwohner: 303 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 48 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54570
Vorwahl: 06572
Kfz-Kennzeichen: DAU
Gemeindeschlüssel: 07 2 33 008
Adresse der Verbandsverwaltung: Leopoldstraße 29
54550 Daun
Webpräsenz: www.vgv-daun.de
Ortsbürgermeister: Egon Bauer
Lage der Ortsgemeinde Bleckhausen im Landkreis Vulkaneifel
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Über dieses Bild

Bleckhausen (In Eifeler Mundart: „Blääkes“) ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Daun an.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Bleckhausen liegt südöstlich von Weidenbach zwischen der kleinen Kyll und der Lieser.

Südöstlich der Gemeinde liegt das Naturschutzgebiet Wacholdergelände bei Bleckhausen, das größte seiner Art in der gesamten Eifel.

Zu Bleckhausen gehören auch die Wohnplätze Bleckhausenermühle und Hof an der Mark.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Die älteste bekannte Urkunde ist vom 15. Juni 1354, in der vom Trierer Erzbischof Boemund II (1354–1362) die unter Erzbischof Balduin (1307–1354) erbaute Kapelle zu Bleckhausen bestätigt wurde. Der Ort gehörte zum kurtrierischen Amt Manderscheid. Im Jahre 1721 befanden sich 25 Einwohner in Bleckhausen.

Während der Französischen Verwaltung wurde Bleckhausen zur Pfarrei erhoben, bis dahin war der Ort nach Manderscheid eingepfarrt. Der Pfarrei Bleckhausen wurde auch Schutz zugewiesen.[3]

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Bleckhausen besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[4]

Wappen[Bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „In Silber ein roter Schrägrechtsbalken, belegt mit einer goldenen Zickzackleiste; oben ein schwarzes Antoniuskreuz, unten drei blaue Wellenleisten“.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

  • Zur Ortsgemeinde gehört die unter Denkmalschutz stehende Bleckhausener Mühle. Sie wird 1718 erstmals erwähnt. Teile des Mahlwerkes sind noch erhalten. Anfang des 20. Jahrhunderts musste in dem kleinen Mühlengebäude neben den Arbeitsräumen noch die vierzehnköpfige Müllerfamilie untergebracht werden.[5]
  • Die Wacholderheide und das Naturdenkmal „Drei Eichen“.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Bleckhausen

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bleckhausen – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31. Dezember 2013 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Amtliches Verzeichnis der Gemeinden und Gemeindeteile 2010, Seite 70 (PDF; 2,3 MB)
  3. Johann Friedrich Schannat: Eiflia Illustrata oder geographische und historische Beschreibung der Eifel, 1854, S. 88 (Google Books)
  4. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  5. Friedbert Wißkirchen: Bleckhausener Mühle (Heimatjahrbuch 2001 Vulkaneifel)