Blei(II)-acetat
| Strukturformel | ||||||||||||||||||||||
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| Allgemeines | ||||||||||||||||||||||
| Name | Blei(II)-acetat | |||||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C4H6O4Pb | |||||||||||||||||||||
| CAS-Nummer |
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| Kurzbeschreibung |
farblose, süßlich schmeckende, monokline Kristalle[1] |
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||
| Molare Masse | 325,28 g·mol−1 (wasserfrei) | |||||||||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest |
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| Dichte | ||||||||||||||||||||||
| Schmelzpunkt | ||||||||||||||||||||||
| Siedepunkt |
Zersetzung: ab 200 °C[2] |
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| Löslichkeit | ||||||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||||||
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| Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen. | ||||||||||||||||||||||
Blei(II)-acetat (Pb(CH3COO)2), ein farbloser kristalliner Feststoff, ist das Blei(II)-salz der Essigsäure. Neben der wasserfreien Substanz kommt auch ein Trihydrat vor (Pb(CH3COO)2 · 3 H2O).
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Darstellung
Blei(II)-acetat kann durch Reaktion von Blei(II)-oxid mit Essigsäure gewonnen werden
[Bearbeiten] Verwendung
Blei(II)-acetat dient vor allem zur Gewinnung anderer Bleiverbindungen, beispielsweise Bleichromat (Chromgelb) und basisches Bleicarbonat (Bleiweiß). Blei(II)-acetat dient auch als Nachweisreagenz für Sulfide.
Bekannt ist Blei(II)-acetat als Bleizucker, da es süß schmeckt und gut in Wasser löslich ist. Trotz seiner Giftigkeit wurde Bleizucker bis zum 19. Jahrhundert als Zuckerersatz (Defrutum) verwendet – insbesondere wurde Wein damit gesüßt. Der Komponist Ludwig van Beethoven und der deutsche Papst Clemens II. sind wahrscheinlich an einer durch solchermaßen verpanschte Weine verursachten Bleivergiftung gestorben.[4][5]
Bleipapier, ein mit einer 1%-igen wässrigen Lösung von Bleiacetat getränktes und in Schwefelwasserstoff-freier Luft getrocknetes Filterpapier,[6] dient zur qualitativen Erkennung von Schwefelwasserstoff (H2S), es entsteht braungraues, metallisch glänzendes Bleisulfid.[7]
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Roempp Online - Version 3.5, 2009, Georg Thieme Verlag, Stuttgart.
- ↑ a b c d e f g Eintrag zu Blei(II)-acetat in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFA, abgerufen am 26.12.2007 (JavaScript erforderlich)
- ↑ Eintrag zu CAS-Nr. 301-04-2 im European chemical Substances Information System ESIS
- ↑ Pharmazeutische Zeitung zu Beethovens wahrscheinlicher Bleivergiftung
- ↑ Beethoven litt unter Bleivergiftung
- ↑ Walter Wittenberger: Chemische Laboratoriumstechnik, Springer-Verlag, Wien, New York, 7. Auflage, 1973, S. 94, ISBN 3-211-81116-8.
- ↑ Römpp CD 2006, Georg Thieme Verlag 2006
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