Bleiberger Bergwerks Union

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Die Bleiberger Bergwerks Union (kurz BBU) war ein Bergbau- und Hüttenwerksunternehmen, das in Bleiberg in Kärnten seinen Hauptsitz hatte und in Arnoldstein bei Villach über ein ausgedehntes Industrieareal verfügte. Sie entstand 1867 durch die Fusionen mehrerer selbstständiger Bergbau-Gewerkschaften. Die Hauptsparte der Union bestand darin, Blei und Zink aus Untertagbergwerken zu fördern. Die BBU ist nach dem Hauptabbauort in der heutigen Gemeinde Bad Bleiberg benannt, der schon im Jahre 1333 in einer Urkunde von Bischof Werntho von Bamberg als Pleyberg erwähnt wird, was auf den schon frühen Abbau des begehrten Rohstoffes schließen lässt.

Im Jahre 1938 wurde das Unternehmen das erste Mal, im Jahre 1946 auf Grund des österreichischen Verstaatlichtengesetz vom 26. Juni 1946 noch einmal verstaatlicht. Der Bergbau wurde 1993 nach der Auflösung der Aktiengesellschaft und Privatisierung der BBU schließlich aufgegeben.

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