Bliemeister-Verfahren

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Das Bliemeister-Verfahren, nach seinem Erfinder Louis W. Bliemeister benannt, ist die moderne Methode der Herstellung von Bleischrot in kleinen Mengen, die den Schrot-Turm überflüssig machte. Beim Bliemeister-Verfahren wird geschmolzenes Blei aus einer geringen Höhe (einige Millimeter) in heißes Wasser oder ein anderes heißes Kühlmittel gegeben. Die dabei entstehenden Metalltropfen rollen dann eine Unterwasserrutsche entlang, um zu Kugeln abzurunden. Die Temperatur des Wassers wird entsprechend der Abkühlrate gewählt, die von der Größe der Schrotkugeln und der Reinheit des Blei abhängt. Antimonzusätze erniedrigen den Schmelzpunkt des Bleis.

Es gibt mittlerweile Geräte nach dem Bliemeister-Verfahren, mit denen man selbst seinen Bleischrot herstellen kann.[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Holt Bodinson: The romance of lead shot. Guns Magazine. April, 2003. Abgerufen am 29. Februar 2008.

Weblinks[Bearbeiten]