Blind Illusion

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Blind Illusion
Allgemeine Informationen
Genre(s) Heavy Metal (anfangs), Progressive Thrash Metal (später)
Gründung 1979
Auflösung 1989
Neugründung 2008
Website http://www.myspace.com/officialblindillusion
Aktuelle Besetzung
Robert Nystrom (seit 2008)
Danny Harcourt (seit 2008)
Marc Biedermann (1979 bis 1989, seit 2008)
Ehemalige Mitglieder
Gesang
Keith Stewart (1979)
E-Bass
Alvin Petty (1979)
Gesang
Tim Agnello (1979 bis 1980)
E-Bass
Les Claypool (1979 bis 1981, 1986 bis 1988)
Schlagzeug
Bret Hern (1979 bis 1983)
Gesang
David White (1980 bis 1985)
E-Bass
Chris Olsen (1982 bis 1983)
E-Gitarre
Hans Larson (1983)
E-Gitarre
Evan McCaskey (1983)
E-Bass
Gene Gilson (1983 bis 1986)
E-Gitarre
Brian Kehoe (1983 bis 1986)
E-Gitarre, Gesang
Pat Woods (1983 bis 1986)
Schlagzeug
Mike Miner (1983 bis 1988)
E-Gitarre
John Marshall (1986 bis 1987)
E-Gitarre (1986 bis 1987), E-Bass (1988)
Larry „Ler“ LaLonde (1986 bis 1988)
E-Bass
Adam Gates (1987)
E-Gitarre
Mark Strausberg (1988 bis 1989)
E-Bass
Vern McElroy (1988 bis 1989)
Schlagzeug
Wes Anderson (1988 bis 1989)

Blind Illusion ist eine Thrash-Metal-Band aus San Francisco, Kalifornien, die im Jahr 1979 gegründet wurde, sich 1989 trennte und im Jahr 2008 wieder zusammenfand.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Band wurde im Jahr 1979 von High-School-Student Marc Biederman (Gesang, E-Gitarre) gegründet. Kurze Zeit später stießen Bassist Alvin Petty und Schlagzeuger Bret Hern zur Band. Bassist Petty wurde kurze Zeit später jedoch durch Les Claypool ersetzt. Anfang der 1980er-Jahre stieß Sänger David White (nun bei Heathen) zur Band. Im Jahr 1983 änderte sich die Besetzung der Band erneut: Gitarrist Pat Woods, Bassist Gene Gilson und Schlagzeuger Mike Miner stießen zur Bamd. Es folgten einige lokale Auftritte in der San Francisco Bay Area. Zudem nahmen sie auch einige Demos auf, wodurch sie in Kombination mit vielen Auftritten ihre Bekanntheit stark erhöhten.

Mitte der 1980er-Jahre verließ David White die Band, um bei Heathen zu spielen. Pat Woods übernahm kurzzeitig seinen Posten, um dann kurze Zeit später ebenfalls die Band zu verlassen. Mark Biedermann übernahm den Posten des Sängers. Zudem kehrte Bassist Les Claypool wieder zurück zur Band, um Gene Gilson zu ersetzen. Im Anschluss dessen veröffentlichten sie ein Demo, das von Kirk Hammett produziert wurde. Danach stieß John Marshall als zweiter Gitarrist zur Band. Nach dessen Ausscheiden im Jahr 1987, wurde er durch Larry „Ler“ Lalonde (Possessed) ersetzt, sodass die Besetzung vorerst wieder komplett war.

Im Sommer 1987, nach einigen Demos und lokalen Auftritten, erreichte die Band einen Vertrag mit Combat Records. Bei diesem Label veröffentlichten sie im Jahr 1988 ihr Debütalbum The San Asylum. Der Veröffentlichung folgte eine Tour, bevor die Band sich im Jahr 1989 auflöste. Claypool und LaLonde widmeten sich der Band Primus. Marc Biedermann begann im selben Jahr noch mit den Arbeiten zu einem zweiten Album, das den Namen The Medicine Show tragen sollte. Es wurde jedoch nie veröffentlicht, da ihn das Resultat der Aufnahme nicht zufriedenstellte.

Im Jahr 2008 fand die Band wieder zusammen. Marc Biedermann war wieder Sänger und Gitarrist, Robert Nystrom spielte das Schlagzeug und Danny Harcourt den Bass.[1]

Das Album Demon Master wurde im Jahr 2010 veröffentlicht.[2]

Stil[Bearbeiten]

Vor allem das Spiel der Gitarren hat in der Band einen besonderen Wert, da es technisch anspruchsvoll ist und der Hauptfokus auf diesem liegt. Auch ist das Spiel des Basses wichtig, wobei teilweise komplizierte Rhythmen von Les Claypool angewandt werden. Diese Form des Thrash Metals wird oft als „Progressive Thrash Metal“ beschrieben. Den Liedern sind außerdem Anleihen aus dem Psychedelic Rock und Funk anzuhören.[3]

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

Demos[Bearbeiten]

  • 1983 Demo (1983, Eigenveröffentlichung)
  • Trilogy of Terror (1985, Eigenveröffentlichung)
  • Blood Shower (1986, Eigenveröffentlichung)
  • Slow Death (1986, Eigenveröffentlichung)
  • Psychedelic Symphony (1989, Eigenveröffentlichung)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Blind Illusion, abgerufen am 2. Oktober 2011.
  2. Chris:Blind Illusion - Demon Master, abgerufen am 2. Oktober 2011.
  3. Cam:Blind Illusion The Sane Asylum, abgerufen am 2. Oktober 2011.