Blockmotor

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Mit Blockmotor bezeichnet man im Motorradbau einen Motor, bei dem sich das Getriebe und der Motor in einem Gehäuse befinden. In der Anfangszeit der Motorisierung ab etwa der 1910er Jahre wurde häufig das Getriebe von einem Zulieferer verwendet, so dass dieses bei der Montage mit dem Motorblock verschraubt und durch eine Primärkette verbunden wurde. Erste Blockmotoren bei Motorrädern gab es bereits vor dem Ersten Weltkrieg, danach wurde der Blockmotor zum Standard.[1]

Im Automobilbau versteht man unter einem Blockmotor eine Motorenbauart, bei der zwei oder drei Zylinder in einem Block zusammen gegossen waren. Aus zwei bis drei dieser Blöcke wurden dann Vierzylinder- oder Sechszylindermotoren zusammengesetzt. Etwa ab dem ersten Weltkrieg verstand man es, alle benötigten Zylinder in einem Block zu gießen, womit dann der Reihenmotor entstand.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Stefan Knittel: Motorrad Lexikon. BLV Verlag Zürich, 1981, ISBN 3-405-12226-0, S. 37