Blons

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Dieser Artikel erläutert die Gemeinde Vorarlbergs, zur Rotte in der Gemeinde Arzl im Pitztal siehe Blons (Gemeinde Arzl).
Blons
Wappen von Blons
Blons (Österreich)
Blons
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Vorarlberg
Politischer Bezirk: Bludenz
Kfz-Kennzeichen: BZ
Fläche: 14,89 km²
Koordinaten: 47° 13′ N, 9° 49′ O47.2166666666679.8166666666667903Koordinaten: 47° 13′ 0″ N, 9° 49′ 0″ O
Höhe: 903 m ü. A.
Einwohner: 327 (31. Dez. 2013)
Bevölkerungsdichte: 22 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6723
Vorwahl: 05553
Gemeindekennziffer: 8 01 02
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Blons 9
6723 Blons
Website: www.blons.at
Politik
Bürgermeister: Stefan Bachmann
Gemeindevertretung: (2010)
(9 Mitglieder)
Mehrheitswahl
Lage der Gemeinde Blons im Bezirk Bludenz
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Über dieses Bild
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Blons, Blick von Raggal
Blons, Blick von Raggal
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Blons ist eine Gemeinde im Großen Walsertal in Österreich in Vorarlberg im Bezirk Bludenz mit 327 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013).

Geografie[Bearbeiten]

Blons liegt im westlichsten Bundesland Österreichs, Vorarlberg, im Bezirk Bludenz auf 903 Metern Höhe. 40,0 % der Fläche sind bewaldet und 35,6 % der Fläche gebirgig. Es existieren keine weiteren Katastralgemeinden in Blons.

Panorama von Blons und dem Großen Walsertal (Blick von Raggal) im November 2011

Geschichte[Bearbeiten]

Die Erstbesiedlung erfolgte im 11. oder im 12. Jahrhundert durch Rätoromanen. Im 14. Jahrhundert verdrängten deutschsprechende Walser die romanische Bevölkerung. Die herrschenden Habsburger regierten die Orte in Vorarlberg wechselnd von Tirol und Vorderösterreich (Freiburg im Breisgau) aus. Von 1805 bis 1814 gehörte der Ort zu Bayern, dann wieder zu Österreich.

Zum österreichischen Bundesland Vorarlberg gehört Blons seit dessen Gründung 1861. Der Ort war von 1945 bis 1955 Teil der französischen Besatzungszone in Österreich.

Lawinenwinter 1954[Bearbeiten]

Zwischen dem 10. und 12. Januar 1954 gingen in Blons insgesamt 13 Lawinen ab, die 57 Menschen das Leben kosteten. Ein Denkmal von Eugen Jussel erinnert heute noch daran. Die Opfer wurden in einem Gemeinschaftsgrab beim Kirchhof bestattet.

Frühere verheerende Lawinen gingen in den Jahren 1497, 1689, 1717, 1806, 1808 und 1853 in Blons nieder.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]


Der Ausländeranteil lag Ende 2002 bei 5,2 Prozent.

Politik[Bearbeiten]

Die Gemeindevertretung besteht aus neun Mitgliedern. Die Wahl erfolgte nicht per Listen, sondern per Mehrheitswahl. Bürgermeister ist Stefan Bachmann. Die Gemeindeeinnahmen aus Steuern und sonstigen Abgaben lagen 2001 bei 332.854 €, die gemeindlichen Ausgaben bei 762.581 €. Der Schuldenstand betrug 2001 639.390 €.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Blons
Pfarrkirche Blons

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Am Ort gab es im Jahr 2003 drei Betriebe der gewerblichen Wirtschaft mit sieben Beschäftigten und zwei Lehrlingen. Lohnsteuerpflichtige Erwerbstätige gab es 153. Blons verfügt über ein Glasfasernetz,[1] das etwa 40 Haushalte mit FTTH erschließt. In Blons gibt es einen Kindergarten und eine Schule mit (Stand im Januar 2003) 179 Schülern.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Martin von Lorenz (1748–1828), geadelter kaiserlicher Staatsrat für kirchliche Belange und Unterricht, Rektor der Universität Wien und Schöpfer der österreichischen Schulreform von 1804
  • Johann Müller (1868–1949), Pfarrer und Schipionier am Tannberg, Direktor der Wohltätigkeitsanstalt Valduna (1903–1938)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. www.blons.net (Verein Telekommunikation Blons)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Blons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien