Blons
| Blons | ||
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| Basisdaten | ||
| Staat: | Österreich | |
| Bundesland: | Vorarlberg | |
| Politischer Bezirk: | Bludenz | |
| Kfz-Kennzeichen: | BZ | |
| Fläche: | 14,89 km² | |
| Koordinaten: | 47° 13′ N, 9° 49′ O47.2166666666679.8166666666667903Koordinaten: 47° 13′ 0″ N, 9° 49′ 0″ O | |
| Höhe: | 903 m ü. A. | |
| Einwohner: | 324 (30. Sep. 2011) | |
| Bevölkerungsdichte: | 21,76 Einw. pro km² | |
| Postleitzahl: | 6723 | |
| Vorwahl: | 05553 | |
| Gemeindekennziffer: | 8 01 02 | |
| NUTS-Region | AT341 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Blons 9 6723 Blons |
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| Website: | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister: | Stefan Bachmann | |
| Gemeindevertretung: (2010) (9 Mitglieder) |
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| Lage der Gemeinde Blons im Bezirk Bludenz | ||
Blons, Blick von Raggal |
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| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
Blons ist eine Gemeinde im Großen Walsertal in Österreich in Vorarlberg im Bezirk Bludenz mit 324 Einwohnern (Stand 30. September 2011).
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Blons liegt im westlichsten Bundesland Österreichs, Vorarlberg, im Bezirk Bludenz auf 903 Metern Höhe. 40,0 % der Fläche sind bewaldet und 35,6 % der Fläche gebirgig. Es existieren keine weiteren Katastralgemeinden in Blons.
[Bearbeiten] Geschichte
Die Erstbesiedlung erfolgte im 11. oder im 12. Jahrhundert durch Rätoromanen. Im 14. Jahrhundert verdrängten deutschsprechende Walser die romanische Bevölkerung. Die herrschenden Habsburger regierten die Orte in Vorarlberg wechselnd von Tirol und Vorderösterreich (Freiburg im Breisgau) aus. Von 1805 bis 1814 gehörte der Ort zu Bayern, dann wieder zu Österreich.
Zum österreichischen Bundesland Vorarlberg gehört Blons seit dessen Gründung 1861. Der Ort war von 1945 bis 1955 Teil der französischen Besatzungszone in Österreich.
[Bearbeiten] Lawinenwinter 1954
Zwischen dem 10. und 12. Januar 1954 gingen in Blons insgesamt 13 Lawinen ab, die 57 Menschen das Leben kosteten. Ein Denkmal von Eugen Jussel erinnert heute noch daran. Die Opfer wurden in einem Gemeinschaftsgrab beim Kirchhof bestattet.
- Siehe auch: Lawinenkatastrophe von 1954 in Vorarlberg
Frühere verheerende Lawinen gingen in den Jahren 1497, 1689, 1717, 1806, 1808 und 1853 in Blons nieder.
[Bearbeiten] Bevölkerung
[Bearbeiten] Bevölkerungsentwicklung

Der Ausländeranteil lag Ende 2002 bei 5,2 Prozent.
[Bearbeiten] Politik
Die Gemeindevertretung besteht aus neun Mitgliedern. Die Wahl erfolgte nicht per Listen, sondern per Mehrheitswahl. Bürgermeister ist Stefan Bachmann. Die Gemeindeeinnahmen aus Steuern und sonstigen Abgaben lagen 2001 bei 332.854 €, die gemeindlichen Ausgaben bei 762.581 €. Der Schuldenstand betrug 2001 639.390 €.
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
- Pfarrkirche Zu Unserer Lieben Frau Unbefleckten Empfängnis. Die Kirche wurde 1684 errichtet und 1697 mit dem Friedhof geweiht. Der Altar stammt aus dem 18. Jahrhundert und wurde vermutlich von der Künstlerfamilie Witwer aus Imst geschaffen.
- Lawinendokumentationszentrum zur Lawinenkatastrophe in Blons
[Bearbeiten] Museen
- Puppenmuseum - Spielzeuge und Kinderbücher von 1860-1960
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
Am Ort gab es im Jahr 2003 drei Betriebe der gewerblichen Wirtschaft mit sieben Beschäftigten und zwei Lehrlingen. Lohnsteuerpflichtige Erwerbstätige gab es 153. Blons verfügt über ein Glasfasernetz,[1] das etwa 40 Haushalte mit FTTH erschließt. In Blons gibt es einen Kindergarten und eine Schule mit (Stand im Januar 2003) 179 Schülern.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
- Martin von Lorenz (1748–1828), geadelter kaiserlicher Staatsrat für kirchliche Belange und Unterricht, Rektor der Universität Wien und Schöpfer der österreichischen Schulreform von 1804
- Johann Müller (1868–1949), Pfarrer und Schipionier am Tannberg, Direktor der Wohltätigkeitsanstalt Valduna (1903–1938)
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ www.blons.net (Verein Telekommunikation Blons)
[Bearbeiten] Weblinks
-
Commons: Blons – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien - Gemeindedaten von Blons. In: Statistik Austria.
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